Bestimmt war es nicht billig die Namensrechte für die in Washington gelegene Arena zu erwerben, die sich die Telefongesellschaft Verizon für eine Summe erworben hat, über die Stillschweigen vereinbart wurde.
Eigentümer ist ein privater Investor, der jedoch beim Bau auch auf staatliche Unterstützung in Form von Ausbau der Infrastruktur profitierte. Architekt Ellerbe Becket zeigt hier einmal mehr seinen Blick für zeitgemäße Einrichtungen, die modernstem technischen Standard entsprechen, was natürlich aufgrund geschätzter Baukosten in Höhe von US$ 260 Millionen auch nötig ist. Nutzer sind seit der Einweihung 1997 die Washington Capitals (NHL), die Washington Bullets (NBA), aber auch die Georgetown Hoyas (NCAA) und die Washington Mystics (WNBA). Parkmöglichkeiten sind am Stadion nur sehr begrenzt vorhanden, was angesichts eines Fassungsvermögens von 19.700 Zuschauern etwas bedenklich ist.
Eintrittskarten gibt es von US$19 bis US$75, auch für die 110 Luxussuiten und die 3.000 Polstersitze, die jedoch preislich höher liegen. Etwa 60 Prozent der Karten werden im Vorverkauf als Dauerkarten für den untersten Sitzbereich abgesetzt. Im nächsten Bereich befinden sich rechts und links, von der in Ost-West Richtung liegenden Eisfläche, die Privatsuiten. Sitzt man ganz oben, so hat man sich für die günstigste Preiskategorie entschieden, trotzdem verfügt die Halle über eine ausgezeichnete Akkustik und Sicht von allen Plätzen. Die Sitze sind angenehm breit und teilweise mit eigenen Bildschirmen ausgestattet.
In der Anlage, die unmittelbar an der Metro Haltestelle Gallery Place in Chinatown liegt, findet man auf einer Fläche von 70.000 square foot Restaurants, die keinerlei Details vermissen lassen, diverse Fachgeschäfte und ein Sportmuseum. Die Gesamtfläche der Anlage beträgt 836.840 square foot.
Der Verizon Center ist ein gutes Beispiel für moderne Architektur und deren Möglichkeiten sich an die Gegebenheiten einer Stadt anzupassen, was vor allem aufgrund der unmittelbaren Nähe zur National Portrait Gallery und der Federal Triangle nötig ist. Jede Fassadenseite passt sich dem Stadtviertel an, zu dem es ausgerichtet ist.
Der Haupteingang befindet sich an zwei Stellen, einmal in der Mitte der F. Street bzw. der nordwestlichsten Ecke der siebten Straße in der Nähe von Chinatown. Das Dach über letzteren Eingang ist im chinesischen Drachenstil erbaut, und passt sich so herrlich in die Umgebung ein.
Die Auslastung der Anlage liegt bei nahe 100 %, bedingt durch Eishockey, Basketball und eine Vielzahl von Konzerten, Familienshows und andere Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen. Die Hauptattraktion ist sicherlich die Verizon National Sports Gallery, wo einige der wichtigsten Sporterinnerungen ausgestellt sind.
Die Anfahrt sollte am besten mit der Metro gewählt werden, aussteigen kann man hier an den Haltestellen Gallery Place, Judiciary Square oder Metro Center. Fährt man frühzeitig an, so findet man rund um die Arena in laufbarer Distanz einige Parkplätze für das Auto. Zu teuer ist mit ca. 20 US-Dollar Gebühr die Garage unter der Halle.
Außerhalb von Veranstaltungen ist das Verizon Center täglich von 9 Uhr morgens bis 11 Uhr abends, ganzjährig geöffnet. (hber)
Anschrift: Verizon Center, 401 9th Street NW, Washington, D.C. 20004
(202) 226-2200
Kapazität: 18.277 Zuschauer
Im Stadtzentrum: Das Verizon Center befindet sich mitten in der Downtown von Washington, zwischen der 6. und 7. Straße in Nord-Süd Richtung sowie der
H-Street und F-Street in Ost-West Richtung.
Spiele in Anaheim, Los Angeles, Phoenix, San Jose
und Vancouver -> Pacific Time (PT = ET - 3 Std.).
Spiele in Calgary, Colorado und Edmonton
-> Mountain Time (MT = ET - 2 Std.).
Spiele in Chicago, Dallas, Minnesota und Nashville
-> Central Time (CT = ET - 1 Std.).
Rest -> Eastern Time (ET = MEZ - 6 Std.).
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