HOT AND NOT (berücksichtigt sind die Spiele vom 24.02. bis 01.03.08)
Sharks erreichen vier Auswärtssiege
HOT (Die besten Mannschaften der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
1. San Jose Sharks 4 0 0 0 11-5
2. Toronto Maple Leafs 3 1 0 0 14-8
3. Boston Bruins 3 0 0 0 12-2
4. Montreal Canadiens 3 0 0 0 13-4
Nachdem die San Jose Sharks zwischen dem 12. und 20. Februar fünf Niederlagen hintereinander kassiert hatten, konnten sie in der vergangenen Woche diesen Negativtrend in eindrucksvoller Manier stoppen. Sie erarbeiteten sich vier Erfolge auf fremden Eis und mussten dabei lediglich fünf Treffer hinnehmen. Zunächst bezwangen sie im Osten die Pittsburgh Penguins etwas mühsam mit 2-1 nach Penaltyschießen, ehe sie sich gegen drei Conference-Konkurrenten durchsetzten. Einem 4-2 Sieg gegen die Columbus Blue Jackets folgten Triumphe über die Detroit Red Wings (3-2) und die St. Louis Blues (2-0). Die Playoffs scheinen gesichert, die Verfassung der Mannschaft ist sehr gut und der Abstand zum neunten Platz beträgt bereits sechs Punkte.
Wie die Kalifornier mussten auch die Toronto Maple Leafs innerhalb der letzten sieben Tage vier Mal bei ihren Konkurrenten antreten, erreichten dort allerdings nur sieben Punkte. Im prestigeträchtigen 'Battle of Ontario' setzten sie sich gegen die Ottawa Senators überraschend klar mit 5-0 durch und behielten anschließend bei den Florida Panthers mit 4-3 nach Penaltyschießen die Oberhand. In Tampa Bay unterlagen sie dann nur knapp mit 2-3 in Overtime, rehabilitierten sich aber bereits nur einen Tag später mit einem 3-2 Sieg in Washington.
Die Boston Bruins setzten in der letzten Woche ihre Siegesserie fort und haben mittlerweile schon sechs Erfolge hintereinander verbucht. Diesmal begeisterten sie ihre Fans im heimischen TD Banknorth Garden mit zwei überragenden Triumphen über die Senators mit 4-0 und den Penguins mit 5-1. Im dritten Spiel waren sie ebenfalls optisch überlegen, konnten aber diesen Vorteil nur kaum in Zählbares umsetzen. Die Atlanta Thrashers machten es den Gelb-Schwarzen nicht gerade einfach, unterlagen jedoch letztendlich verdient mit 2-3 nach Penaltyschießen.
Mit 13 Treffern in nur drei Spielen zeigten sich die Montreal Canadiens offensiv erfolgreich wie selten. Nachdem sie den Mannen aus Atlanta im Bell Centre fünf Tore verpasst hatten, kassierten die Buffalo Sabres zu Hause sechs Tore von den Habs. Im letzten Spiel der Woche taten sich die Kanadier allerdings schwer, denn die New Jersey Devils hielten gut dagegen und trugen ihr gefälliges Spiel ansehnlich vor. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten ging das Spiel mit nur 2-1 an Montreal.
NOT (Die schlechtesten Teams der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
30. St. Louis Blues 0 0 0 4 2- 9
29. Florida Panthers 0 0 1 2 5-12
28. Atlanta Thrashers 0 1 1 1 7-13
27. Ottawa Senators 1 0 0 3 6-16
Die St. Louis Blues befinden sich immernoch im freien Fall. Zu den zwei Niederlagen aus der vorletzten Woche kommen jetzt vier weitere Misserfolge aus der letzten Woche hinzu. Schuld an der Misere sind die mangelhafte Offensivleistung und die schlechte Chancenverwertung. Mit lediglich zwei Toren in vier Partien bestätigten sie den letzten Platz der Liga in der Rubrik erzielte Treffer. Einer 0-2 Niederlage bei den Phoenix Coyotes folgten drei Heimpleiten gegen die Dallas Stars (1-3), abermals die Coyotes (1-2) und den Sharks (0-2).
Schwächen im Sturm zeigten auch die Florida Panthers zum Wochenauftakt bei den New York Rangers, wo sie sang- und klanglos mit 0-5 untergingen. Besser machten sie es dann drei Tage später zu Hause gegen die Maple Leafs, denen sie sich erst nach Penaltyschießen mit 3-4 geschlagen geben mussten. Beim zweiten Heimauftritt kamen sie gegen die Minnesota Wild nicht über ein 2-3 hinaus. Mit den Playoffs wird es 2008 wohl wieder nichts, beträgt der Rückstand zum achten Platz bereits zehn Punkte.
Einen Zähler mehr als die Mannen aus Miami erreichten die Atlanta Thrashers, indem sie im einzigen Heimspiel den New York Islanders mit 4-5 in Overtime unterlagen und zwei Tage danach in Boston immerhin nur mit 2-3 im Penaltyschießen den Kürzeren zogen. Zu Wochenstart präsentierten sie sich allerdings weit weg von solchen Leistungen, hatten sie doch beim 1-5 in Montreal nicht den Hauch einer Siegchance.
Drei ungewohnt schlechte Auftritte bescherten den Ottawa Senators etwas überraschend eine Erwähnung hier an dieser Stelle. Nachdem sie zu Hause von den Maple Leafs mit 0-5 bezwungen worden waren, kassierten sie in Boston eine ebenfalls wenig erfreuliche 0-4 Niederlage. In der anschließenden Partie gegen die Philadelphia Flyers erzielten sie immerhin einen Treffer. Der war jedoch nur eine Ergebniskorrektur, verloren sie doch dort mit 1-3. Die Kanadier waren dann zu Wochenschluss im heimschen Scotiabank Place doch noch zu einer Kehrtwende fähig, indem sie die Penguins mit 5-4 bezwangen.