HOT AND NOT (berücksichtigt sind die Spiele vom 17. bis 23.02.08)
Vier Teams durften drei Mal jubeln
HOT (Die besten Mannschaften der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
1. New Jersey Devils 3 0 0 0 12-5
2. Pittsburgh Penguins 3 0 0 0 12-7
3. Vancouver Canucks 3 0 0 0 10-5
4. Boston Bruins 3 0 0 0 13-9
Die New Jersey Devils bleiben Dank einer Woche mit drei Siegen auf den ersten Platz der Atlantic Division. Diese Erfolge waren zum Erhalt des Topranges bitter nötig, waren ihnen doch die Verfolger aus Pittsburgh dicht auf den Fersen. Drei Mal mussten die Rot-Schwarzen zu Hause antreten. Nachdem sie zuerst die Carolina Hurricanes mit 5-1 aus dem Prudential Center gefegt hatten, bezwangen sie zwei Tage später die San Jose Sharks etwas glücklich mit 3-2. Glücklich deshalb, weil das Torschussverhältnis mit 32-20 klar zu Gunsten der Gäste ausfiel. Aus dem darauf folgenden Derby gegen die New York Islanders gingen sie mit 4-2 als Sieger hervor.
Wie schon erwähnt, waren die Pittsburgh Penguins den Devils hinterher. Sie erarbeiteten sich ebenfalls drei Triumphe und erhielten so nicht nur den knappen Ein-Punkte-Abstand zum ersten Rang, sondern vergrößerten auch den Unterschied zu den drittplatzierten New York Rangers auf sechs Zähler. Sie realisierten diese erfolgreiche Woche, indem sie sich in Buffalo und Montreal mit 4-1 bzw. 5-4 durchsetzten. Dazwischen hatten sie einen Heimauftritt gegen die Florida Panthers zu bewältigen, den sie mit 3-2 für sich entschieden.
Die einzige hier aufgeführte Mannschaft aus dem Westen sind die Vancouver Canucks. Sie sind weiterhin auf Playoffkurs und bestätigten dies mit einem Sieg über einen Divisions- und zwei Siegen über Conferencekontrahenten. Zunächst bezwangen sie auf fremden Eis die Minnesota Wild mit 3-2 in Overtime. Danach reisten sie nach Nashville und setzten sich dort gegen die Predators mit dem gleichen Ergebnis nach Penaltyschießen durch. Zuletzt nutzten sie im heimischen im General Motors Place die Schwächephase der Detroit Red Wings aus, indem sie den Ligaprimus klar mit 4-1 nach Hause schickten.
Bei ihren Gastspielen im Südosten der USA behielten die Boston Bruins in der vergangenen Woche eine weiße Weste. Allerdings taten sie sich schwer, fuhren sie doch in Carolina und Miami ihre zwei Punkte erst nach dem Penaltyschießen ein. Im dritten Spiel lieferten sie sich mit den Tampa Bay Lightning eine spannende Auseinandersetzung, die P.J. Axelsson 64 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene mit einem Tor in Unterzahl zum Endstand von 5-3 sehr spät entschied.
NOT (Die schlechtesten Teams der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
30. Philadelphia Flyers 0 1 1 2 7-13
29. Tampa Bay Lightning 0 1 0 2 6-10
28. Atlanta Thrashers 0 0 0 2 4- 8
27. Edmonton Oilers 0 0 0 2 6-10
Wie schon in der letzten Woche stehen die Philadelphia Flyers in der Rubrik 'Die schlechtesten Teams der Woche' hier an erster Stelle. Mit vier Niederlagen setzten sie ihren Negativtrend fort und stellten jetzt sogar den franchiseinternen Rekord von zehn Niederlagen in Folge aus dem letzten Jahr ein. Obwohl sie drei Heim- und nur ein Auswärtsspiel zu bestreiten hatten, waren sie nicht in der Lage einen Erfolg zu verbuchen. Sie unterlagen im Wachovia Center den Montreal Canadiens, den San Jose Sharks und den Florida Panthers mit 3-5, 1-3 und 1-2 in Overtime. Bei den Senators holten sie immerhin einen Punkt, verloren sie dort erst nach Penaltyschießen mit 2-3.
Von der erst 2004 errungenen Meisterschaft ist bei den Tampa Bay Lightning jetzt endgültig nichts mehr zu bemerken. Sie belegen weiterhin den letzten Platz der Eastern Conference und werden sicherlich nicht an den Playoffs 2008 teilnehmen. Die letzte Woche begann mit einer 3-4 Overtime-Niederlage bei den Buffalo Sabres gar nicht mal so schlecht, wäre nicht ein beschämendes 0-1 auf Long Island gefolgt. Zu Hause gegen die Bruins hielten sie zunächst gut dagegen, erhielten aber den Todesstoß durch ein Unterzahltor kurz vor Schluss.
Ebenfalls aus der Southeast Division kommen die Atlanta Thrashers. Sie kassierten zuletzt zwei Niederlagen und fielen so dort vom zweiten auf den vorletzten Rang ab. Nachdem sie bei den Hurricanes mit 3-5 den Kürzeren gezogen hatten, unterlagen sie gegen die Toronto Maple Leafs im Air Canada Center mit 1-3.
Die Edmonton Oilers müssen aufpassen, dass sie demnächst nicht die rote Laterne der Western Conference überreicht bekommen. Die letztplatzierten Los Angeles Kings haben mit einem Sieg und einen weiteren Punkt erneut Boden gut gemacht und befinden sich nur noch drei Zähler hinter den Kanadiern. Diese bekleckerten sich in Nashville und Dallas nicht gerade mit Ruhm, unterlagen sie dort doch mit 4-5 bzw. 2-5.