HOT AND NOT (berücksichtigt sind die Spiele vom 27.01. bis 02.02.08)
Die besten Teams kommen aus Atlanta, Dallas und Detroit
HOT (Die besten Mannschaften der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
1. Atlanta Thrashers 3 0 0 0 11-5
2. Dallas Stars 3 0 0 0 10-5
3. Detroit Red Wings 3 0 0 0 8-3
4. Minnesota Wild 2 0 0 0 9-2
Die Atlanta Thrashers zeigten in der letzten Woche, dass sie auch ohne ihren Topscorer Ilya Kovalchuk erfolgreich sein können. Der 24-jährige Russe erlitt beim 4-1 Triumph gegen die Pittsburgh Penguins eine Knieverletzung und musste deshalb die beiden folgenden Partien auslassen. Zunächst meisterten seine Kollegen ein Heimspiel gegen die Buffalo Sabres mit 5-4 nach Penaltyschießen, ehe sie sich bei den Washington Capitals mit 2-0 durchsetzten. Dank dieser drei Siege überholten sie die Carolina Hurricanes und belegen jetzt den ersten Platz in der Southeast Division.
Wie die Südstaatler erklommen auch die Dallas Stars mit sechs Punkten in drei Spielen den ersten Rang in ihrer Division und liegen jetzt am Pazifik wie zuletzt am Ende des vergangenen Jahres vor den San Jose Sharks. Den Platz an der Sonne erreichten sie, indem sie sich drei Mal in fremden Stadien durchsetzten. Nachdem sie im General Motors Place zu Vancouver mit 4-3 gewannen, behielten sie auch im Rexal Place zu Edmonton mit 4-1 und im Pengrowth Saddledome zu Calgary mit 2-1 die Oberhand.
Wie fast nach jeder Woche dieser Saison werden auch diesmal wieder hier an dieser Stelle die Detroit Red Wings erwähnt. Die mit Abstand beste Mannschaft der Liga erweiterte ihre Serie auf nunmehr sieben Siege in Folge und hat bereits jetzt schon 40 Triumphe verbucht. Die letzten drei Erfolge gestalteten sich wie schon so oft recht knapp, wobei man immer den Eindruck hatte, die Rot-Weißen könnten jederzeit noch einen Gang zulegen. Nach zwei positiven Heimauftritten gegen die Phoenix Coyotes mit 3-2 und den Colorado Avalanche mit 2-0, besiegten sie in Boston die Bruins mit 3-1.
Weitaus klarer gestalteten die Minnesota Wild ihre Spiele in der letzten Woche. Einem überzeugenden 5-1 gegen den amtierenden Stanley Cup Sieger, den Anaheim Ducks, ließen sie drei Tage später bei den Columbus Blue Jackets, deren Stadion seit über einen Jahr erstmalig wieder ausverkauft war, ein 4-1 folgen.
NOT (Die schlechtesten Teams der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
30. New York Islanders 0 0 0 3 4-12
29. Columbus Blue Jackets 0 0 0 3 5-12
28. Anaheim Ducks 0 0 1 2 1- 9
27. Vancouver Canucks 0 0 1 2 9-12
Vor dem All Star Break noch auf dem vierten Platz der Atlantic Division belegen die New York Islanders dort nun hinter ihren Lokalrivalen aus Manhattan den letzten Rang. Einer zu erwartenden Niederlage gegen die Ottawa Senators mit 2-5 folgte ein beschämender Heimauftritt gegen das schlechteste Team der Liga, den Los Angeles Kings. Mit 1-3 gingen die Mannen von Long Island unter und ließen zwei Tage später beim 1-4 in Montreal keinerlei Besserung oder Aufbäumen erkennen. Ein Erreichen der Playoffs erscheint zurzeit vollkommen ausgeschlossen.
Nach zwei Triumphen hintereinander mussten die Columbus Blue Jackets in der letzten Woche drei Niederlagen einstecken. Bei ihren zwei Heimspielen unterlagen sie Phoenix mit 2-4 und mussten sich auch den Minnesota Wild mit 1-4 geschlagen geben. Dazwischen gaben sie bei den Nashville Predators ihr Eishockey zum Besten, kamen dort aber nicht über ein 2-4 hinaus. Trotz der Misserfolge stehen sie immernoch vor den St. Louis Blues und den Chicago Blackhawks auf den dritten Platz der Central Division.
Erneut überaus enttäuschend lief es für die Anaheim Ducks, den amtierenden Stanley Cup Sieger. Sie setzten die momentane Negativserie fort und kassierten ihre Niederlagen Nummer Vier bis Sechs. Innerhalb der letzten sieben Tage unterlagen sie drei Mal auswärts und schossen dabei lediglich ein Tor. In Minnesota gingen sie mit 1-5 unter, ehe sie gegen die Blues mit 0-1 im Penaltyschießen und gegen die Philadelphia Flyers mit 0-3 verloren. An eine Titelverteidigung ist in Anaheim momentan überhaupt nicht zu denken.
Die Vancouver Canucks waren zwar ebenfalls nicht in der Lage einen Erfolg zu verbuchen, konnten aber nach ihren drei Auftritten erhobenen Hauptes das Eis verlassen. Nur knapp mit jeweils 3-4 verloren sie zu Hause gegen Dallas und bei den Tampa Bay Lightning. Zum Wochenabschluss holten sie einen Zähler in Miami, wo sie den Florida Panthers im Penaltyschießen abermals mit 3-4 unterlagen.