HOT AND NOT (berücksichtigt sind die Spiele vom 13. bis 19.01.08)
Blackhawks und Ducks dominieren die Liga
HOT (Die besten Mannschaften der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
1. Chicago Blackhawks 4 0 0 0 13- 5
2. Anaheim Ducks 4 0 0 0 14- 8
3. Philadelphia Flyers 3 0 0 0 16-10
4. Toronto Maple Leafs 3 0 0 0 12- 8
Mit einer faustdicken Überraschung ging die letzte Woche zu Ende, denn das erfolgreichste Team der vergangenen sieben Tage sind die Chicago Blackhawks. Die Mannschaft, über die in dieser Saison schon mehrfach ein Kapitel weiter unten berichtet wurde, fuhr diesmal vier Siege ein und liegt nun zwar immernoch auf dem letzten Platz der Central Division, ist jedoch mittlerweile punktgleich mit den Dritten und Vierten. Die nicht zu erwartende gute Bilanz realisierten sie aber auch mit dem nötigen Glück, setzten sie sich doch drei Mal erst im Shootout durch. Dass sie auch während der ersten 60 Minuten exzellent Eishockey spielen können zeigten sie am Mittwoch, als sie die St. Louis Blues mit 6-1 vom Eis fegten.
Mit ebenfalls vier Triumphen ließen die Anaheim Ducks die dritte Kalenderwoche 2008 hinter sich. Nachdem sie zu Hause mit den San Jose Sharks (4-3 OT) und den Dallas Stars (4-2) zwei Divisionskontrahenten besiegt hatten, konnten sie auch in zwei fremden Stadien zwei Erfolge verbuchen. Zunächst gewannen sie im Sommet Center gegen die Nashville Predators mit 2-1, ehe sie im Xcel Energy Center die Minnesota Wild mit 4-2 niederkämpften.
Im Gegensatz zu den Blackhawks und den Ducks, die den Ergebnissen nach etwas zurückhaltend bzw. taktisch agierten, lieferten sich die Philadelphia Flyers drei offensiv geführte Duelle mit sehr hohen Unterhaltungswert. Die zwei Auswärtspartien gegen die Washington Capitals und die New York Islanders gewannen sie mit 6-4 und 5-3. Ihren Heimauftritt dazwischen gestalteten sie ebenfalls erfolgreich, indem sie die Florida Panthers mit 5-3 nach Hause schickten.
Etwas schwerer als die Flyers taten sich die Toronto Maple Leafs in der letzten Woche, durften aber auch drei Siege feiern. Vor eigenem Publikum setzten sie sich gegen die Carolina Hurricanes mit 5-4 und die Buffalo Sabres mit 4-2 durch. Zur Abwechslung mussten sie am letzten Donnerstag einen Abstecher nach Boston machen, wo sie den Bruins mit 3-2 nach Penaltyschießen ihre dritte Heimniederlage dieser Art zufügten.
NOT (Die schlechtesten Teams der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
30. San Jose Sharks 0 1 0 3 11-19
29. St. Louis Blues 0 0 1 2 6-15
28. Ottawa Senators 1 0 0 3 8-10
27. Edmonton Oilers 1 0 1 2 9-16
Nach zwei Wochen an der Spitze der Pacific Division mussten die San Jose Sharks nun das Feld räumen. Überholt wurden sie von Dallas und Anaheim, so dass sie jetzt nur noch auf Platz Drei rangieren. Schuld an diesem Abstieg waren die schlechten Leistungen der letzten Woche, als sie vier Mal verloren. Den Auswärtsniederlagen gegen die Ducks mit 3-4 nach Overtime und den Phoenix Coyotes mit 3-5 folgten zwei Heimpleiten gegen die Stars (2-4) und den Detroit Red Wings (3-6). San Joses deutscher Verteidiger Christian Ehrhoff stand vier Mal im Kader und verzeichnete dort einen Assist. Sein Landsmann Marcel Goc konnte bei seinen zwei Auftritten keinen zählbaren Erfolg verbuchen.
Wie die Kalifornier erreichten auch die St. Louis Blues einen Punkt in der letzten Woche. Diesen verdienten sie sich mit einer guten Leistung in Vancouver redlich, als sie erst im Penaltyschießen mit 3-4 den Kürzeren zogen. In den folgenden zwei Partien blieben sie davon meilenweit entfernt, gingen sie doch erst bei den Blackhawks mit 1-6 und anschließend zu Hause gegen die Nashville Predators mit 2-5 unter.
Auf dem drittletzten Platz unserer Wochenbilanz befinden sich mit den Ottawa Senators ungewohnte Gäste. Die sonst fulminant aufspielenden Kanadier hatten offensichtlich Schwierigkeiten, waren sie doch nur in ihrem dritten Spiel gegen Carolina in der Lage zwei Zähler einzufahren. Ansonsten enttäuschten sie auf ganzer Linie. Einer 1-3 Heimniederlage gegen die Islanders folgte ein 2-4 Misserfolg in Washington und zum Wochenende ein überaus enttäuschendes 0-2 gegen die Tampa Bay Lightning auf eigenem Eis. Betrachtet man die Kontrahenten hätten für das zweitbeste Team der Liga wenigstens drei Triumphe herausspringen müssen.
Die Edmonton Oilers finden einfach keinen Weg heraus aus der Krise. Immernoch auf dem vorletzten Platz im Westen rangierend, kamen sie in den vergangenen sieben Tagen nicht über einen Sieg und einen weiteren Punkt bei der 4-5 Shootout-Niederlage in der us-amerikanischen Hauptstadt hinaus. Dem 2-1 Erfolg gegen die Erzrivalen aus Calgary folgte ein 1-3 Debakel zu Hause gegen die Los Angeles Kings. Nachdem sie in Washington gepunktet hatten, erlitten sie in Carolina mit 2-7 erneut einen massiven Einbruch.