HOT AND NOT (berücksichtigt sind die Spiele vom 06. bis 12.01.08)
New Jersey Devils erreichen die beste Wochenbilanz
HOT (Die besten Mannschaften der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
1. New Jersey Devils 3 0 0 0 9-4
2. Philadelphia Flyers 2 1 0 0 13-7
3. Pittsburgh Penguins 2 0 1 0 9-5
4. Anaheim Ducks 2 0 0 0 10-2
Das Team mit den meisten erreichten Punkten in der letzten Woche waren die New Jersey Devils. Sie verbesserten ihre Bilanz um sechs Punkte und behaupteten so den ersten Platz in der Atlantic Division. Neben ihrem Können benötigten sie allerdings auch etwas mehr Glück wie sonst, denn die beiden Partien gegen die Buffalo Sabres entschieden sie erst im Penaltyschießen für sich. Das zweite Spiel bei den Carolina Hurricanes gewannen sie allerdings relativ problemlos mit 4-1.
Mit zwei Siegen und einer unglücklichen Overtimeniederlage belegen die Philadelphia Flyers den zweiten Platz in unserer Wochentabelle. In den ersten beiden Partien konnten sie auf ganzer Linie überzeugen und durften bei den Atlanta Thrashers mit 4-1 und bei den New York Rangers mit 6-2 zwei nie gefährdete Erfolge feiern. Der Heimauftritt gegen die Boston Bruins ging zwar mit 3-4 nach Overtime verloren, sie zeigten aber auch dort ihre eigentlich gute Spielanlage.
Obwohl die Pittsburgh Penguins drei Mal auf fremden Eis antreten mussten, waren sie in der Lage sich fünf Zähler zu erarbeiten. Nachdem sie bei den Florida Panthers mit 3-1 und den Tampa Bay Lightning mit 4-1 gewonnen hatten, mussten sie in Atlanta antreten. Dort agierten sie ebenfalls nicht schlechter wie die Hausherren, konnten aber auch nicht unbedingt überzeugen. Im Penaltyschießen versagten ihnen dann gänzlich die Nerven. Vier Schützen vergaben, ehe der fast 40-jährige Thrasher Mark Recchi als insgesamt achter Schütze Goalie Ty Conklin überwand.
Mit lediglich zwei Erfolgen in zwei Spielen schafften es die Anaheim Ducks auf den vierten Platz. In ihren beiden Heimpartien ließen sie ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance und schickten sie mit klaren Niederlagen von 2-5 bzw. 0-5 nach Hause. Die bestenfalls durchschnittlichen Sparingspartner waren die Nashville Predators und die Toronto Maple Leafs, die in dieser Saison wohl kaum noch aus den Tabellenkeller kommen werden.
NOT (Die schlechtesten Teams der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
30. Chicago Blackhawks 0 1 0 3 7-15
29. Toronto Maple Leafs 0 0 0 3 4-13
28. Buffalo Sabres 0 0 3 1 7-13
27. Boston Bruins 1 0 0 2 6- 9
Nach der vorletzten Woche bereits auf Rang 29, rutschten die Chicago Blackhawks nun einen weiteren Platz ab. Sie kassierten erneut vier Niederlagen, wobei sie mit den Detroit Red Wings, den Montreal Canadiens, den Dallas Stars und den Minnesota Wild vier Spitzenteams als Gegner hatten. Immerhin gestalteten sie ihre Tordifferenz relativ freundlich und trotzten den Kanadiern einen Punkt ab, weil sie dort überraschend die Overtime erreichten.
Kaum ein Lichtblick war bei den Toronto Maple Leafs auszumachen, die drei Auseinandersetzungen in Kalifornien zu bestreiten hatten. Einer kläglichen 0-5 Niederlage in Anaheim folgte ein 2-5 Misserfolg bei den in der Pacific Division letztplatzierten Los Angeles Kings. In San Jose zeigten sie wenigstens in den ersten beiden Dritteln, dass auch sie Eishockey spielen können und führten sogar mit 2-0. Im letzten Abschnitt brachen sie aber ein und verloren noch mit 2-3.
Überaus unglücklich verlief die letzte Woche für die Buffalo Sabres. Nachdem sie in Atlanta klar mit 2-5 unterlegen waren, mussten sie zwei Mal gegen New Jersey und ein Mal gegen die Ottawa Senators antreten. Obwohl es sich bei den Kontrahenten um die Ersten am Atlantik und im Nordosten handelte, zogen sie sich sehr gut aus der Affäre und unterlagen jeweils erst im Penaltyschießen.
Sogar einen Erfolg konnten die Boston Bruins verzeichnen, indem sie sich in Philadelphia mit 4-3 nach Overtime durchsetzten. Zuvor hatten sie allerdings erst gegen Carolina mit 0-1 und dann gegen Montreal mit 2-5 zwei Heimspiele abgegeben. Bostons deutscher Stürmer Marco Sturm leistete im zweiten Spiel die Vorarbeit zu Milan Lucics Anschlusstreffer zum 2-3 und schoss bei den Flyers das zwischenzeitliche 2-1 im Powerplay.