Dank der besseren Tordifferenz erreichten die Phoenix Coyotes vor den Flames den ersten Platz in unserer Wochenwertung. Allerdings hatten sie bei zwei der vier Triumphe große Probleme ihre Kontrahenten zu besiegen. Sie setzten sich sowohl zum Wochenauftatkt gegen die Avalanche, als auch am letzten Samstag gegen die Ducks erst im Penaltyschießen durch. Dazwischen überzeugten sie zwei Mal mit klar besseren Leistungen. Erst gewannen sie in Colorado mit 5-2, ehe sie anschließend in der heimischen Jobing.com Arena die Blackhakws mit 4-2 niederkämpften.
Den zweiten Platz belegen die Calgary Flames, die sich ebenfalls vier Siege erarbeiteten, etwas überraschend betrachtet man deren absolviertes Programm. Den zwei schweren Aufgaben zu Hause gegen die Canucks und die Rangers folgten zwei Partien in San Jose und Los Angeles. Während sie die Spiele im Pengrowth Saddledome und bei den Sharks jeweils knapp mit lediglich einem Tor Unterschied gewannen, lieferten sie sich bei den Kings einen offenen Schlagabtausch, den sie mit 6-4 für sich entschieden.
Die in dieser Saison schwer gebeutelten Nashville Predators verließen erstmalig nach vier Wochen wieder den letzten Platz der Central Division. Möglich machten sie dies mit guten Leistungen, die ihnen drei wichtige Siege bescherten. Dem hart umkämpften 1-0 Erfolg in Dallas am Silvesterabend folgten zwei Heimtriumphe gegen Edmonton und Minnesota mit 5-2 bzw. 4-1.
Nach zwei enttäuschenden Jahren sind die Boston Bruins in dieser Spielzeit wieder auf einen guten Weg und etablieren sich langsam an der Spitze des mittleren Drittels der Eastern Conference. Sie bestätigten diesmal ihre gute Stellung mit Heimsiegen gegen Atlanta, Washington und New Jersey. Deren deutscher Linksaußen Marco Sturm schoss gegen die Devils ein Unterzahltor zum 3-1 Zwischenstand und erreichte zwei weitere Assists.
Als Erster der Pacific Division die letzte Woche beginnend, präsentierten sich die Dallas Stars unerwartet schlecht. Sowohl in ihrem ersten, als auch in ihrem letzten Spiel waren sie nichteinmal in der Lage einen Treffer zu erzielen. In den Partien Nummer Zwei und Drei schossen sie immerhin vier Tore, kassierten aber auch zehn. Da deren Kontrahenten aus San Jose fünf Punkte erreichten, mussten die Texaner sogar den Platz an der Sonne abgeben und rangieren jetzt hinter den Kaliforniern.
Noch häufiger hinter sich greifen mussten die beiden Goalies der Chicago Blackhawks. Nikolai Khabibulin und Patrick Lalime waren besonders in Los Angeles nicht zu beneiden, denn dort kassierten sie bei der 2-9 Niederlage alleine die Hälfte der 18 Gegentore. Ansonsten konnte sie die Ergebnisse relativ knapp gestalten, verloren sie doch zunächst zu Hause gegen die Kings nur mit 2-3 in Overtime und zogen anschließend in Phoenix und Anaheim mit 2-4 bzw. 1-2 den Kürzeren.
Wenigstens ein Erfolgserlebnis verbuchten die Florida Panthers innerhalb der letzten sieben Tage. Den 0-1 bzw. 2-3 Niederlagen gegen die Flyers und in New Jersey folgte ein Overtime-Triumph auf Long Island. Weniger rühmlich schlossen sie die Woche allerdings in Pittburgh ab, als sie dort mit 0-3 untergingen. Sie agierten zwar durchaus vollwertig, waren aber nicht in der Lage Goalie Ty Conklin zu besiegen, der alle 35 auf ihn abgegebenen Schüsse bravourös parierte.
Einen Zähler mehr wie die Mannen aus Florida erreichten die Carolina Hurricanes bei ihren letzten vier Auftritten und konnten so ihren ersten Platz der Southeast Division erfolgreich verteidigen. Besonders wichtig waren dabei die zwei Spiele gegen ihre Verfolger aus Atlanta. Nachdem sie sich den Thrashers zunächst zu Hause mit 4-5 in Overtime geschlagen geben mussten, gewannen sie das Rematch zwei Tage später mit 4-3. Die zwei übrigen Partien gingen gegen die Islanders mit 1-4 und gegen die Blues mit 0-1 verloren.