HOT AND NOT (berücksichtigt sind die Spiele vom 23. bis 29.12.07)
Vier Mannschaften beschenkten sich je drei Mal selbst
HOT (Die besten Mannschaften der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
1. Dallas Stars 3 0 0 0 17-8
2. Detroit Red Wings 3 0 0 0 13-4
3. Pittsburgh Penguins 3 0 0 0 10-5
4. San Jose Sharks 3 0 0 0 9-4
Die Dallas Stars waren in der letzen Woche die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Sie erzielten bei ihren drei Heimauftritten ganze 17 Treffer, wobei der 8-3 Erfolg über Minnesota - immerhin die Erstplatzierten der Northwest Division - herausragt. Während die Texaner die Canadiens in ihrem ersten Spiel locker mit 4-1 besiegt hatten, taten sie sich in ihrer letzten Partie ziemlich schwer. Die Blues konnten sie erst im Penaltyschießen mit 5-4 überwinden.
Wie nach fast jeder Woche werden hier an dieser Stelle auch diesmal wieder die Detroit Red Wings erwähnt. Die zurzeit mit Abstand beste Mannschaft der Liga fuhr drei Siege auf fremden Eis ein. Sie schossen dabei in St. Louis, Colorado und Phoenix nicht nur 13 Tore, sondern kassierten lediglich vier Treffer. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle ihrer beiden erfolgreichsten Stürmer, Henrik Zetterberg und Tomas Holmstrom, zeigten sie keinerlei Schwächen.
Mit drei Triumphen in der heimischen Mellon Arena schlossen die Pittsburgh Penguins die weihnachtliche Woche ab. Ruhig und besinnlich ging es allerdings für die Gelb-Schwarzen nicht zu, denn ihre Gegner wehrten sich mit aller Kraft. Nachdem sie die Bruins mit 4-2 bezwungen hatten, schlugen sie die Capitals mit 4-3 in Overtime. Danach fügten sie den Sabres eine 0-2 Niederlage zu, die allerdings erst in der Schlussminute durch Evgeni Malkins Tor ins verwaiste Gehäuse perfekt gemacht wurde.
Den San Jose Sharks war es schließlich auch noch möglich innerhalb der letzten Woche 2007 drei Erfolge zu verbuchen. Wie die Red Wings sammelten sie ihre Punkte ausschließlich auf fremden Eis. Erfreulich aus deutscher Sicht waren die Leistungen von Marcel Goc und Christian Ehrhoff. Während Goc beim 5-2 Erfolg in Nashville seinen zweiten Saisontreffer markierte, steuerten er und sein Landsmann dem 3-2 Sieg in Los Angeles jeweils eine Assist bei.
NOT (Die schlechtesten Teams der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
30. Boston Bruins 0 0 0 3 5-13
29. Tampa Bay Lightning 0 0 0 3 6-12
28. Toronto Maple Leafs 0 1 0 2 5-14
27. St. Louis Blues 0 1 1 2 6-14
Die Boston Bruins hatten in der vergangenen Woche nur wenig Grund zum feiern, mussten sie doch drei Niederlagen einstecken und geraten langsam in Gefahr im Osten unterhalb des Mittelmaßes abzutriften. Da die Misserfolge allesamt fern der Heimat passierten und keine Divisionskontrahenten dabei waren, werden sie sie wohl verschmerzen können. Wäre da nicht dieses Spiel in Atlanta gewesen. Dort gingen Marco Sturm und seine Kollegen nämlich sang- und klanglos mit 0-5 unter. Die Partien zuvor verloren sie in Pittsburgh mit 2-4 und in Carolina mit 3-4.
Die Tampa Bay Lightning sind nicht wieder zu erkennen. Obwohl sie mit Vincent Lecavalier den derzeit punktbesten Spieler der Liga stellen, belegen sie nur den letzten Platz im Osten. Auch in dieser Woche konnten sie nicht an die weitaus erfolgreicheren letzten vier Spielzeiten erinnern, als sie immer die Playoffs erreichten und 2004 sogar den Stanley Cup holten. Trotz machbarer Aufgaben in Washington und zu Hause gegen die Canadiens und die Flyers fanden sie keinen Weg aus ihrer Misere.
Besonders groß ist die Kluft zwischen Anspruch und Realität bei den Toronto Maple Leafs. Sie errangen lediglich einen Punkt auf Long Island, als sie dort in der Overtime mit 3-4 verloren. Danach setzte es eine 1-4 Niederlage in Philadelphia und eine derbe 1-6 Heimschlappe gegen die Rangers. Sie belegen weiterhin nur den letzten Platz im Nordosten und werden mit solchen Leistungen die in der kanadischen Großstadt eingeplanten Playoffs auf keinem Fall erreichen.
Immerhin zwei Zähler erarbeiteten sich die St. Louis Blues während der letzten vier Begegnungen. Im ersten Spiel unterlagen sie zu Hause den Thrashers mit 2-3 nach Overtime und am letzten Samstag kamen sie in Dallas bis zum Shootout. Dazwischen präsentierten sie sich allerdings wenig erfolgshungrig, waren sie doch sowohl gegen die Red Wings, als auch gegen San Jose nicht in der Lage einen einzigen Treffer zu erzielen.