Es stand für die Calgary Flames eine Woche der Wahrheit an, belegten sie doch vor sieben Tagen noch den letzten Platz der Northwest Division und mussten nun vier Spiele auf fremden Eis absolvieren. Etwas überraschend entschieden sie allesamt für sich, wobei sie drei Mal nur einen Treffer mehr erzielten als ihre Gegner. Die vierte Partie der Kanadier wurde dafür die torreichste der Woche, indem sie bei den Lightning mit 9-6 gewannen. Dank der acht erreichten Punkte gaben sie das Schlusslicht im Nordwesten an Edmonton ab.
Wie gewohnt werden auch diesmal wieder die Detroit Red Wings hier an dieser Stelle erwähnt. Sie setzten sich in der heimischen Joe Louis Arena gegen die Hurricanes und die Panthres jeweils mit 5-2 durch und gewannen in Nashville mit 2-1. Am letzten Donnerstag kassierten sie allerdings zu Hause die dritte Niederlage. Sie unterlagen den Oilers im Penaltyschießen mit 3-4.
Drei überzeugende Erfolge mit einem unglaublichen Torverhältnis von 17-4 strichen die Ottawa Senators ein. Nachdem sie zunächst in Carolina mit 6-0 gewonnen hatten, besiegten sie in Pittsburgh die Penguins ungefährdet mit 4-1. Am Samstag Abend fegten sie schließlich zum grandiosen Wochenabschluss die Thrashers mit 7-3 aus dem Scotiabank Place.
Weniger Treffer erzielt und mehr kassiert haben die Dallas Stars, waren aber ebenfalls in der Lage sich sechs Punkte zu erarbeiten. Zwei Heimsiegen über die Oilers und den Kings folgte ein Triumph in San Jose. Dieser war besonders wichtig, überholten die Texaner damit doch die Kalifornier und belegen nun selbst den ersten Platz der Pacific Division.
NOT (Die schlechtesten Teams der Woche)
Pl. Team Siege Niederlagen Tore
Overtime Shootout Regulär
30. Nashville Predators 0 0 0 3 3- 7
29. St. Louis Blues 0 0 1 2 9-15
28. Carolina Hurricanes 1 0 0 3 11-20
27. Tampa Bay Lightning 1 0 0 3 12-20
In der letzten Woche lief alles gegen die Nashville Predators. Sie arbeiteten bei ihren drei Auftritten defensiv nicht schlecht und mussten nur sieben Gegentore hinnehmen, konnten aber trotz guter Möglichkeiten die gegnerischen Goalies nur drei Mal überwinden. Den beiden 1-2 Heimniederlagen gegen die Red Wings und die Avalanche, folgte ein 1-3 Misserfolg in Colorado. Trotz drückender Überlegenheit vorallem im ersten Drittel kamen sie dort nicht über einen Treffer hinaus und mussten erneut etwas unglücklich als Verlierer das Eis verlassen.
Im Gegenteil zu den Predators waren die St. Louis Blues mit neun Treffern in drei Spielen offensiv wenigstens Mittelmaß. In der Abwehr haperte es dagegen sehr, mussten sie doch bereits zu Wochenbeginn in Colorado eine 5-9 Niederlage hinnehmen. Es wurde allerdings im Laufe der nächsten Tage besser. Nachdem sie zu Hause gegen die die Oilers 'nur' mit 4-5 im Penaltyschießen verloren hatten, zogen sie im Scottrade Center gegen die Panthers mit 0-1 den Kürzeren.
Trotz 20 Gegentoren in nur vier Partien behaupteten die Carolina Hurricanes den ersten Platz in der Southeast Division und haben immernoch einen Abstand von sechs Punkten zu ihren Verfolgern aus Tampa Bay. Wenn sie sich allerdings weiterhin so präsentieren sollten wie in dieser Woche wird auch dieses Polster bald weg sein, denn bei der 2-5 Auswärtsniederlage in Detroit und der 0-6 Heimpleite gegen die Senators agierten sie desaströs. In den anschließenden Partien gegen die Flames und den Flyers, die sie mit 6-5 nach Penaltyschießen bezwangen, überzeugten sie wenigstens teilweise.
Die Tampa Bay Lightning konnten leider nicht von der schwachen Woche der Hurricanes profitieren. Zu sehr waren sie mit ihren Gegnern beschäftigt, die sie über einen Sieg im Penaltyschießen nicht hinaus kommen ließen. Diesem einen Erfolg in Montreal, standen drei Niederlagen gegenüber, die zum Teil sehr heftig ausfielen. Erst unterlagen sie in Toronto mit 1-6, ehe sie von den Flames mit 6-9 vor heimischer Kulisse vorgeführt wurden und zwei Tage später zu Hause den Capitals mit 2-3 unterlagen.