Jonathan Cheechoo (berücksichtigt sind die Spiele vom 19.03. bis 25.03.)
Jonathan, der Schütze
Die San Jose Sharks haben in der letzten Woche zwar zwei Partien verloren, doch ihre Topreihe um Joe Thornton, Milan Michalek und nicht zuletzt Jonathan Cheechoo zeigte sich weiterhin hungrig nach Scorerpunkten. Michalek konnte sieben mal scoren bei vier Treffern und drei Assists, während Thornton sogar ganze 10 Punkte sammelte. Er traf zweimal und legte acht weitere Tore auf. Doch herausragend als Torschütze präsentierte sich Cheechoo. Nachdem er am Sonntag im Spiel gegen Colorado leer ausgegangen war, verbuchte er in drei Begegnungen sechs Treffer und zwei Assists für sich und erhöhte so sein Scorerkonto um acht weitere Zähler. Darüber hinaus kann er in dieser 12. Kalenderwoche eine sehr gute Plus 6 in der Plus-Minus-Statistik vorweisen. Grund genug ihn zum Spieler der Woche auszuzeichnen.
Beim 4-1 Sieg der Sharks in Chicago am Mittwoch schoss Cheechoo seine Saisontreffer Nummer 26 und 27 zum 1-0 bzw. 3-1 und bereitet das 4-1 durch Michalek mit vor. Die Performance der Topreihe der Kalifornier ließ sogar Chicago Spieler Patrick Sharp nach der Partie ins Schwärmen geraten: "Mit Cheechoo und Michalek auf den Flügeln und Thornton in der Mitte, spielen sie so gut zusammen. Sie sind so gefährlich jedes Mal wenn sie auf dem Eis sind."
Einen Tag später ging es für die Sharks nach Atlanta zum Spitzenreiter der Southeast Division. Mit 5-1 ließen die Haie ihren Kontrahenten aus dem Osten keine Chance. Jonathan Cheechoo war an vier Treffern wesentlich beteiligt. Mit seinen Toren zum 1-1, 3-1 und 5-1 verbuchte der 26-jährige Kanadier seinen zweiten Hattrick der Saison und siebten seiner NHL-Karriere. Mit der Vorbereitung des 2-1 Führungstreffers erneut durch Michalek vervollständigte Cheechoo seine Leistung. Die Thrashers mussten erkennen, dass sie einem besseren Gegner unterlegen waren, nachdem sie zuvor mit sieben Heimsiegen in Folge einen neuen Franchiserekord aufgestellt hatten. Auch Atlanta Trainer Bob Hartley zeigte sich beeindruckt: "Thornton, Cheechoo und Michalek gaben uns richtig eine Galavorstellung von Eishockey." Dementsprechend waren die Gelobten auch zufrieden mit ihrer Leistung: "Ich bringe die Geschwindigkeit, Joe ist ein guter Passgeber und Jonathan ist der Schütze", sagte Michalek nach der Partie und Cheechoo fügte an: "Unsere Reihe leistet hervorragende Arbeit. Mir gefällt es, wie unsere Reihe sich derzeit präsentiert und spielt."
Am Samstag mussten sich die San Jose Sharks dem amtierenden Stanley Cup Champion aus Carolina mit 4-6 geschlagen geben, doch auch in dieser Partie stellten die Stürmer um Cheechoo ihre Gefährlichkeit für jeden Gegner unter Beweis. Allerdings reichte es für die Nummer 14 nur zu einem Tor zum 2-4 Anschluss. Dies schmälert jedoch kaum die Auftritte, welche Jonathan Cheechoo in dieser Woche hatte.
Die San Jose Sharks und dass verkünden die Spieler offen, haben in diesem Jahr nur ein Ziel, nämlich den Stanley Cup nach Kalifornien zu holen. Sollte die Topreihe ihre Leistung weiterhin konservieren können, so sind die Sharks ein ernst zu nehmender Anwärter auf den Thron in der besten Liga der Welt. Dies wird aber neben einer guten Defensive und die viel zitierte Tiefe im Sturm nur eine Komponente auf dem Weg zur Meisterschaft im Westen und damit der Qualifikation für das Stanley Cup Finale sein.
NHL-Karrierestatistik
Saison Team SP T A Pkt PIM
2002-03 San 66 9 7 16 39
2003-04 San 81 28 19 47 33
2005-06 San 81 56 37 93 58
2006-07 San 70 31 31 62 67
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Gesamt 228 124 94 218 197
Kurzbiographie:
Jonathan Cheechoo wurde am 15. Juli 1980 in Moose Factory, Ontario geboren. Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren in der Ontario Hockey League für die Belleville Bulls führte sein Weg zunächst in die AHL, obwohl Cheechoo mit 18 Jahren von den Sharks 1998 an 2. Stelle und 28. Stelle insgesamt gedraftet wurde. Kentucky und Cleveland hießen die Stationen im Farmteam.
2002 folgte dann die Berufung in die NHL. Seitdem ging der Weg steil nach oben, bis zum Gewinn der Rocket Maurice Richard Trophy 2006 für den besten Torschützen der Saison mit 56 Toren. Eine Leistung, die zuvor kaum jemand für möglich gehalten hatte. Trotzdem blieb der Weg ins Stanley Cup Finale versagt, denn die Sharks unterlagen im Conference Halbfinale dem späteren Stanley Cup Finalisten Edmonton Oilers mit 2-4 nach einer 2-0 Führung nach Spielen. (sth)
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