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Finanzspritze für die Oilers
(26.10.2001)
Die Eigentümer der Franchise Edmonton Oilers haben in einem Abkommen beschlossen, ihre Einlagen zu erhöhen und weitere 8,9 Millionen US-Dollar in das Unternehmen einzuschießen, um so das Team bis mindestens 2004 in der kanadischen Stadt zu halten.
Der Vorstand der Oilers Cal Nichols sagte, dass die meisten Investoren mehr Geld investieren wollen, damit das Team gehalten werden kann. 'Das ist der Weg den niemand bestreiten will, aber mit langfristigen Interessen glauben wir, den Weg gehen zu müssen', lies Nichols nach der Eigentümerversammlung in einem Golf Club in Edmonton der Presse wissen. 'Ich bin sehr erfreut darüber, was heute passiert ist.'
Nichols betonte, dass das Abkommen die Zukunft der Oilers bis 2004 sichert, sollten die Gehälter nicht explodieren. Von der Zusage erhofft sich der Vorstand auch einen Schub bei der Suche nach Sponsoren und den Dauerkartenverkäufen, zwei wichtige Elemente für die finanzielle Leistungsfähigkeit der Franchise. Bis jetzt strömten heuer im Schnitt 14.000 Zuschauer ins Skyreach Center.
Nur mit der Finanzspritze ist es möglich diese Saison schwarze Zahlen zu schreiben. Die kanadischen Teams leiden weiterhin unter dem im Vergleich zum US-Dollar schwachen Kanadischen Dollar. In letzterer Währung nehmen sie Gelder ein, während die wichtigsten Ausgaben, wie Abgaben an die NHL, Spieler- und Trainergehälter in erster Währung zu zahlen sind.
Die insgesamt 38 Investoren hatten die Oilers 1998 von der Alberta Treasury gekauft und damit eine Abwanderung in die USA verhindert.
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