Detroit feiert das 1-0 nach einem Bauerntrick von Mikael Samuelsson.
Pittsburgh - Detroit 0-4 (0-0/0-1/0-3) (Finalserie 0-1)
Die Detroit Red Wings haben heute Nacht in Spiel 1 des Stanley Cup Finales auf heimischen Eis in der Joe Louis Arena auf eindrucksvolle Weise bewiesen, dass sie bereit sind die beliebteste Eishockeytrophäe erneut, zum vierten Mal in den letzten elf Jahren, nach 'Hockeytown' zu holen.
Mit 4-0 Toren bezwangen sie die Pittsburgh Penguins relativ deutlich und auch in der Höhe vollauf verdient.
Detroits Schlussmann Chris Osgood wehrte alle 19 Torschüsse der Gäste aus Pittsburgh ab und kam damit zu seinem zweiten Playoff-Shutout in diesem Jahr, dem zölften in seiner NHL-Karriere. "Die beste Defensivarbeit ist es eben, wenn du den Puck in deinen Reihen hälst", lobte Osgood nach der Partie seine Vorderleute.
Die Penguins, die nur ein Drittel lang mit ihren Gastgebern spielerisch mithalten konnten, kamen im Schlussabschnitt nur noch zu drei Torschüssen.
Zum ersten Mal in den diesjährigen Playoffs verlor das Team von Sidney Crosby, der die Partie mit einem +/-Wert von -2 abschloss, Spiel 1 einer Serie.
Die Penguins ließen in den ersten 20 Minuten gleich vier Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen.
Die Penguins trauerten nach der Begegnung ihren verpassten Chancen hinterher, sprachen aber auch von einem Lerneffekt nach dem beeindruckenden Auftreten der Red Wings.
Mikael Samuelsson zeichnete sich als zweifacher Torschütze der Hausherren aus. Beim 1-0 erhielt er den Puck im Mitteldrittel und drang beherzt in die gegnerische Zone ein, ehe er Marc-Andre Fleury mit einem Bauerntrick überlistete und beim 2-0 profitierte er vom mangelnden Abwehrverhalten der Penguins unmittelbar vor deren Gehäuse. Schon in der 22. Minute hatte Samuelsson die Fühhrung auf dem Schläger, doch sein "Kunstschuss" landete erst am rechten und dann am linken Torpfosten und sprang schließlich noch raus.
Henrik Zetterberg erzielte zum 4-0 Endstand sein zwölftes Playofftor. Mit nun 22 Scorerpunkten ist er der erfolgreichste Spieler in den diesjährigen Playoffs.
Die Torschützen: 0-1 Mikael Samuelsson(34.); 0-2 Mikael Samuelsson(43.); 0-3 Daniel Cleary(58.sh); 0-4 Henrik Zetterberg(60.pp)