Tomas Plekanec sieht wie Tim Thomas einen Schuss abwehren kann.
Conference Viertelfinale
Boston - Montreal 1-4 (1-2/0-1/0-1) (Playoffserie 0-1)
Die Brüder Sergei und Andrei Kostitsyn legten mit ihren frühen Toren den Grundstein zu dem 4-1 Heimsieg der Montreal Canadiens bei ihrem Playoffauftakt gegen die Boston Bruins.
Mit dem Erfolg bestätigten die Frankokanadier ihre Dominanz über die Bruins. Schon in der regulären Saison hatten die Canadiens alle acht Aufeinandertreffen für sich entscheiden können.
Montreals Schlussmann Carey Price wurde bei seinem Playoffdebut in den 60 Spielminuten nur 18 Mal von den Gästen auf die Probe gestellt.
Bei den sich das Spiel der Hausherren aufzwingenden Bruins erzielte Shane Hnidy das Ehrentor.
Das Bell Centre in der frankokanadischen Metropole war mit 21.273 Besuchern ausverkauft.
Torschützen: 0-1 Sergei Kostitsyn(1.); 0-2 Andrei Kostitsyn(3.); 1-2 Shane Hnidy(9.); 1-3 Bryan Smolinski(26.); 1-4 Tom Kostopoulos(48.)
Nashville - Detroit 1-3 (0-1/1-0/0-2) (Playoffserie 0-1)
Zwei Treffer von Henrik Zetterberg in der Schlussviertelstunde bescherten den Detroit Red Wings einen 3-1 Heimerfolg über die Nashville Predators.
Die Red Wings hatten über die gesamte Spielzeit deutlich mehr Spielanteile, kamen aber glücklich zu ihrem 'Game Winning Goal': Nach einer schon von den Predators geklärte Szene verhinderte der Linienrichter, dass die Scheibe das Verteidgungsdrittel der Predators verlassen konnte, Pavel Datsyuk schnappte sich den Abpraller und bediente den freistehenden Zetterberg.
Kurz zuvor, beim Stande von 1-1, hatten die sehr defensiv eingestellten Gäste nur das Torgestänge auf der Gegenseite getroffen.
Am Ende lautete das Torschussverhältnis 40-20 zu Gunsten der als punktbestes Team in die Playoffs gestarteten Red Wings.
Torschützen: 0-1 Johan Franzen(6.); 1-1 Jordin Tootoo(38.); 1-2 Henrik Zetterberg(47.); 1-3 Henrik Zetterberg(60.en)
Calgary - San Jose 0-2 (0-0/0-2/0-0) (Playoffserie 1-1)
Nur 24 Stunden nach ihrer Auftaktniederlage in der Playoffserie gegen die Calgary Flames hatten die San Jose Sharks bereits wieder Gelegenheit hierfür Revanche zu nehmen und sie nutzten diese auch mit einem hochverdienten 2-0 Sieg im HP Pavilion.
Die Kalifornier dominierten vor allem nach dem noch torlosen ersten Drittel das Geschehen auf dem Eis und erarbeiteten sich fast im Minutentakt eine Torchance nach der anderen.
Allein im Mitteldrittel bekam Gästeschlussmann Miikka Kiprusoff 27 Torschüsse auf seinen Kasten, mehr als sein Gegenüber Evgeni Nabokov im gesamten Spiel zu halten bekam.
Nabokov parierte alle 21 Schüsse der Westkanadier und kam somit zu seinem sechsten Playoff-Shutout.
Brenzlig wurde es für die Hausherren nur noch in den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts. Doch den Flames gelang es nicht aus den drei Überzahlsituationen, die sich ihnen in diesem Zeitraum boten, Kapital zu schlagen.
Torschützen: 0-1 Joe Pavelski(25.); 0-2 Torrey Mitchell(39.pp)
Angeführt von Brenden Morrow, der an drei der vier Tore seiner Mannschaft beteiligt gewesen war, kamen die Dallas Stars zu einem klaren 4-0 Triumph über die Anaheim Ducks.
Die Texaner erzielten alle ihre vier Tore gegen die undiszipliniert agierenden Ducks aus Powerplaysituationen heraus.
Dallas' Schlussmann Marty Turco konnte durch 23 Rettungstaten überzeugen und verdiente sich den vierten Playoff-Shutout seiner NHL-Karriere.
Die Dallas Stars haben erst zum zweiten Mal in den letzten zehn Versuchen, das erste Spiel einer Playoffserie gewinnen können.
Die Ducks wurde heute Morgen das Opfer ihrer überharten Gangart. Gleich sieben Mal standen sie mit einem Mann weniger auf dem Eis. Schon die reguläre Saison hatten sie als die Mannschaft mit den meisten Strafzeiten abgeschlossen.