N.Y. Islanders - N.Y. Rangers 4-3 SO (1-0/2-2/0-1/0-0/1-0)
Die New York Rangers verabschiedeten sich im letzten Heimspiel der regulären Saison, im ausverkauften Madison Square Garden, mit einer 3-4 Shootout-Niederlage gegen die Lokalrivalen aus Uniondale von jenen Fans, welche für die anstehenden Playoffpartien keine Eintrittskarte erhalten werden.
Mit einem Sieg hätten sich die Rangers sogar noch die Chance erhalten den vierten Rang in der Eastern Conference aus eigener Kraft zu erreichen und damit in der anstehenden ersten Playoffrunde Heimrecht zu genießen.
Schon den besseren Start erwischten mit der 1-0 Führung die Gäste, die nach ihrer gestrigen 'Zu Null' Heimniederlage noch eine Rechnung mit den Rangers offen hatten, engagiert zu Werke gingen und nicht gewillt waren die Punkte widerstandslos in Manhattan abzugeben.
Die Islanders nutzten eine 3 gegen 5 Unterzahlsituation(!) um zum dritten Mal in der Partie in Front zu gehen.
Von den acht Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams in dieser Saison gewannen die Islanders deren fünf.
Torschützen: 1-0 Kyle Oposo(11.); 1-1 Daniel Girardi(23.); 2-1 Miroslav Satan(26.); 2-2 Nigel Dawes(34.); 3-2 Richard Park(36.sh); 3-3 Jaromir Jagr(45.)
Flyer Joffrey Lupul prüft New Jerseys Goalie Martin Brodeur aus spitzen Winkel.
New Jersey - Philadelphia 0-3 (0-1/0-0/0-2)
Mit einer überlegenen Leistung bezwangen die Flyers die Devils und machten ihre Teilnahme bei den Playoffs 2008 perfekt.
Das Erreichen der Runde der letzten 16 Teams ist für die Hausherren durchaus eine große Anstrengung gewesen, bedenkt man, dass sie in der Spielzeit 2006/07 noch den letzten Platz der Liga belegten.
Philadelphias Goalie Martin Biron erarbeitete sich seinen vierten Saisonshutout mit 22 Paraden.
45 Minuten lang stand es nur 1-0 für die Hausherren, ehe Scottie Upshall und Joffrey Lupul der vorentscheidende Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden gelang. Torsteher Martin Brodeur wurde danach durch Kevin Weekes ersetzt, der dann nur noch einen Schuss zu halten hatte.
Als vor der Begegnung die Nationalhyme gesungen und auf den Videowänden die Fahne des letzten Stanley Cups eingeblendet wurde, kam im Stadion eine brickelnde Playoffstimmung auf.
Nach 13 Niederlagen im RBC Center hintereinander konnten die Panthers erstmalig dort wieder gewinnen.
Mit diesem Triumph verminderten sie die Chancen auf eine Playoffteilnahme ihrer Gegner massiv, müssen jetzt die Hurricanes doch auf einen Misserfolg der verfolgenden Washington Capitals hoffen. Diesen genügt jetzt ein Punkt im letzten Spiel.
Betrachtet man das Torschussverhältnis von 46-17 zu Gunsten der Gastgeber ist der Spielausgang sehr verwunderlich.
Carolina biss sich sogar an zwei Goalies fast die Zähne aus. Tomas Vokoun musste das Spiel nach der ersten Pause wegen Rückenbeschwerden abbrechen. Für ihn kam Craig Anderson, der seine Sache ebenfalls sehr gut machte.
Die Südstaatler verhielten sich äußerst sportlich, denn sie kassierten keine einzige Strafzeit. Ihre Konkurrenten hingegen mussten neun Mal in Unterzahl antreten.
Torschützen: 0-1 Trevor Letowski(8.); 1-1 Jay Bouwmeester(12.); 2-1 Steve Montador(14.); 3-1 Nathan Horton(31.); 3-2 Eric Staal(35.pp); 4-2 Radek Dvorak(40.sh); 4-3 Sergei Samsonov(48.pp)
Boston - Ottawa 2-1 (0-0/1-0/1-1)
Beide Teams lösten mit Ertönen der Schlusssirene ihre Playofftickets. Sie belegen jetzt mit 94 Punkten den sechsten und siebten Rang im Osten, wobei die Bruins noch in Buffalo anzutreten haben.
Bostons Goalie Tim Thomas erreichte beinahe gegen die Senators seinen dritten Shutout in Folge. Diesen außergewöhnlichen Erfolg vermieste ihn Antoine Vermette, der ihn acht Minuten vor dem Ende als einziger Spieler der Hausherren bezwang.
Der punktbeste Akteur auf dem Eis war Vladimir Sobotka. Der erst 20-jährige Center aus Tschechien bereitete beide Treffer seiner Farben mit vor.
Der Scotiabank Place zu Ottawa war mit 20.232 Zuschauer zum 38. Mal in dieser Saison ausverkauft. Insgesamt kamen 812.665 Fans zu den Spielen was einen Durchschnitt von 19.821 Zuschauer pro Spiel und einen neuen Franchiserekord bedeutet.
Torschützen: 1-0 Zdeno Chara(27.); 2-0 Phil Kessel(45.); 2-1 Antoine Vermette(52.)
Nashville - Chicago 1-3 (1-3/0-0/0-0)
Garanten für diesen Erfolg waren Goalie Patrick Lalime, der 29 von 30 Torschüssen hielt, und der punktbeste Rookie der Liga, Patrick Kane, dem sein 20. Treffer und 51. Assist gelang.
Die Blackhawks gewannen ihr viertes Spiel hintereinander. Hätten sie schon früher in der Saison solche Leistungen gezeigt, wäre eine Playoffteilnahme sicherlich möglich gewesen.
Die Predators sind zurzeit ebenfalls gut in Form, verloren sie nach fünf Triumphen und einer Overtimeniederlage nun wieder zum ersten Mal. Mit dieser guten Serie sicherten sie in der letzten Woche die Playoffs und werden es in der ersten Runde mit den Detroit Red Wings zu tun bekommen.
Nashvilles Goalie Chris Mason wurde im zweiten Drittel wegen einer durchwachsenen Leistung durch Pekka Rinne ersetzt.
Gästetrainer Barry Trotz verzichtete auf seine eigentlichen Stammkräfte Marek Zidlicky, Greg de Vries, Jason Arnott und Dan Ellis.
Torschützen: 1-0 Rich Peverley(3.); 1-1 Jonathan Toews(5.); 1-2 Adam Burish(8.sh); 1-3 Patrick Kane(12.)
Phoenix - Dallas 4-2 (1-1/2-1/1-0)
Der Spieler mit den meisten Strafzeiten in dieser Saison, Daniel Carcillo, zeigte, dass er auch gut Eishockley spielen kann, denn er erzielte seinen ersten Karrierehattrick.
Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Coyotes erstmalig wieder ein Spiel gewinnen.
In den Playoffs werden es die Stars mit den Minnesota Wild oder den Anaheim Ducks zu tun bekommen. Die Coyotes schafften die Playoffteilnahme nicht.
Die Serie zwischen den beiden Divisionskonkurrenten entschieden die Mannen aus Phoenix für sich. Sie gewannen fünf Mal gegen die Texaner, bei drei Misserfolgen.
Zum Saisonabschluss müssen die Coyotes in Anaheim antreten und die Stars empfangen zu Hause die San Jose Sharks.
Torschützen: 1-0 Daniel Carcillo(3.); 1-1 Trevor Daley(19.); 2-1 Daniel Carcillo(24.pp); 2-2 Philippe Boucher(25.sh); 3-2 Martin Hanzal(34.); 4-2 Daniel Carcillo(60.en)