Im Penaltyschießen taten sich die antretenden Spieler hart ihre Alleingänge positiv abzuschließen. Zach Parise entschied schließlich als ingesamt achter und einzig erfolgreicher Schütze die Partie.
Für die Devils war es der dritte Sieg in Folge. Um einen Platz unter den besten vier Teams im Osten sicherzustellen, brauchen sie allerdings noch mindestens einen Triumph, denn die Rangers lauern vier Zähler hinter ihnen.
Die Bruins belegen mit einen Vorsprung von zwei Punkten auf den neunten Rang den siebten Platz. Der erkämpfte Zähler war sehr wichtig.
Boston ist seit sechs Partien innerhalb der regulären Spielzeiten ungeschlagen. Sie fuhren drei Siege ein und verloren drei Mal lediglich in Overtime oder Shootout.
Gästeverteidiger Andrew Alberts, der 14 Wochen wegen einer Gehirnerschütterung und Nackenproblemen pausieren musste, stand erstmals wieder im aktiven Kader.
Torschützen: 0-1 Dainius Zubrus(4.); 1-1 Dennis Wideman(21.pp); 2-1 Milan Lucic(37.); 2-2 David Clarkson(55.)
Chad LaRose erzielt gerade seinen dritten Treffer.
Tampa Bay - Carolina 2-6 (1-2/0-2/1-2)
Dank dieses Sieges können die Hurricanes jetzt stark auf einen Misserfolg ihrer Konkurrenten aus Washington hoffen. Bei einer regulären Niederlage innerhalb der letzten zwei Partien wären deren Playoffträume sicher geplatzt.
In den letzten sieben Begegnungen im RBC Center zu Raleigh setzten sich die Gastgeber sechs Mal durch. Eine Auseinandersetzung ging in Overtime verloren.
Carolinas Chad LaRose, der 21 Saisonspiele wegen eines Beinbruchs aussetzen musste, erzielte seinen ersten Karrierehattrick.
Die Serie zwischen diesen beiden Divisionskokurrenten fiel mit vier Siegen pro Seite überraschend ausgeglichen aus.
Dennis Seidenberg steuerte diesem Triumph zwei Assists bei. Er bereitete Scott Walkers 4-1 und Tuomo Ruutus 5-1 mit vor.
Torschützen: 0-1 Eric Staal(1.); 1-1 Martin St. Louis(9.pp); 1-2 Chad LaRose(17.); 1-3 Chad LaRose(25.); 1-4 Scott Walker(29.pp); 1-5 Tuomo Ruutu(43.pp); 2-5 Jeff Halpern(56.pp); 2-6 Chad LaRose(59.)
Philadelphia - Pittsburgh 2-4 (2-1/0-2/0-1)
Es war ein sehr intensives Spiel mit viel körperlichen Einsatz und unfairen Aktionen. Bereits nach zwei Minuten trugen Riley Cote und Georges Laraque einen Faustkampf aus. Elf Minuten später taten es ihnen Joffrey Lupul und Brooks Orpik gleich.
Insgesamt elf Überzahlsituationen gab es für die Teams zu bestreiten. Die Hausherren schossen bei sechs nummerischen Vorteilen vier Tore, die Gäste nutzten lediglich eines von vier Powerplays.
Die Penguins haben zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder einen Divisionstitel gewonnen. Die Flyers müssen hingegen noch kämpfen. Sie belegen nur den achten Platz, bei einen Punkt Rückstand auf die Capitals.
Dank des achten Heimerfolgs hintereinander haben die Gelb-Schwarzen auch gute Chancen auf die Meisterschaft im Osten. Momentan führen sie zwei Punkte vor den Canadiens, die allerdings noch ein Spiel mehr zu bestreiten haben.
Zum ersten Mal in der 41-jährigen Franchisegeschichte der Penguins waren alle 41 Spiele in der Mellon Arena ausverkauft.
Torschützen: 1-0 Scott Hartnell(9.); 1-1 Sergei Gonchar(11.pp); 2-1 Jeff Carter(14.pp); 2-2 Sidney Crosby(27.pp); 2-3 Evgeni Malkin(35.pp); 2-4 Sidney Crosby(59.pp)
Detroit - Chicago 2-6 (1-3/1-2/0-1)
Mit ihren dritten Sieg in Folge halten sich die Blackhwaks im Playoffrennen über Wasser. Mit einem Rückstand von drei Punkten ist das Erreichen des achten Platzes noch möglich, aber sehr unwahrscheinlich, benötigen sie auch Schützenhilfe von den Gegnern der Predators und Canucks.
In den letzten neun Spielzeiten schafften die Mannen aus Chicago lediglich ein Mal den Einzug in die Runde der letzten 16. Sie unterlagen damals als fünftbestes Teams den St. Louis Blues in der ersten Runde mit 1-4
Patrick Kane war mit einem Treffer und zwei Assists der punktbeste Spieler auf dem Eis. Im Rennen um den Titel als bester Rookie überholte er jetzt Nicklas Backstrom und liegt mit 69 Zählern zwei Punkte vor seinen schwedischen Kokurrenten.
Da Detroits Goalie Dominik Hasek bereits nach sechs Schüssen auf sein Gehäuse drei Treffer kassiert hatte, wurde er durch Chris Osgood ersetzt.
Das United Center war mit 21.365 Zuschauern zum elften Mal in dieser Saison ausverkauft. Vielleicht weil der ehemalige Baseball-Star Ernie Banks, der bei den Chicago Cups spielte und diesem Abend den ersten Puck fallen ließ, der Grund.
Torschützen: 0-1 Cam Barker(6.pp); 0-2 Jordan Hendry(7.); 0-3 Robert Lang(8.); 1-3 Henrik Zetterberg(15.pp); 1-4 Dustin Byfuglien(24.pp); 2-4 Kirk Maltby(27.); 2-5 Patrick Kane(28.); 2-6 Adam Burish(56.)