Maxime Talbot überwindet Goalie Henrik Lundqvist zum 3-1 Endstand.
N.Y. Rangers - Pittsburgh 1-3 (1-2/0-0/0-1)
Die Penguins haben ihre gute Erfolgsbilanz auf zehn Siege in den letzten 13 Spielen ausbauen können und blieben im Monat März zu Hause ungeschlagen.
Sie stehen kurz davor zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder den Divisionstitel zu holen. Sie haben sechs Punkte mehr als die zweitplatzierten New Jersey Devils, bei vier ausstehenden Begegnungen für die Verfolger.
Die Rangers waren in der Mellon Arena die optisch überlegene Mannschaft. Pittsburghs Goalie Marc-Andre Fleury musste mehrfach in höchster Not retten. Er war der Garant für den 25. Heimtriumph seiner Farben.
Es war für New Yorks Jaromir Jagr vielleicht sein letztes Spiel in Pittburgh, in der Stadt, in der er seine NHL-Karriere begann und zwei Stanley Cups holte. Gerüchten zufolge will der 36-Jährige Tscheche in der nächsten Saison in Russland spielen.
Torschützen: 1-0 Brandon Dubinsky(4.pp); 1-1 Marian Hossa(11.); 1-2 Evgeni Malkin(18.pp); 1-3 Max Talbot(60.)
Nashville - Detroit 0-1 OT (0-0/0-0/0-0/0-1)
Johan Franzen stellte mit seinem sechsten Siegestor im Monat März einen neuen Franchiserekord auf. Die alte Bestmarke von Fünf hatten sein Kollege Henrik Zetterberg und Red Wings Legende Gordie Howe inne.
Der 28-jährige Schwede ist momentan in Topform und gehört zu den derzeit erfolgreichsten Feldpielern in Detroit. In den letzten 13 Spielen erzielte er 14 Treffer und gab vier folgeträchtige Vorlagen.
Zwischen den Pfosten stand Dominik Hasek nach einer überwundenen Grippe. Er erarbeitete sich seinen 81. NHL-Shutout, indem er alle 22 auf ihn abgegebenen Schüsse parierte.
Nashville Schlussmann Dan Ellis musste seine gegentorlose Zeit nach 233 Minuten und 39 Sekunden beenden. Er bemühte sich aber redlich, um diesen Franchiserekord und die fünftbeste Dauer jemals zu verbessern, wurde er doch 36 Mal geprüft.
Durch diese Niederlage und dem Sieg der Canucks verloren die Predators den achten Platz im Westen. Bei einem Punkt Rückstand und jeweils drei ausstehenden Spielen ist aber noch Alles drin.
Torschützen: 0-1 Johan Franzen(4.)
Colorado - Minnesota 2-3 OT (0-2/2-0/0-0/0-1)
Mit dem Sieg über die Avalanche lösten die Wild das Playoffticket nach 2007 zum zweiten Mal in Folge. Das nächste Ziel ist der Divisionstitel. Diesen können sie sich bereits mit einem weiteren Triumph sichern.
Fast im Alleingang sicherte Marian Gaborik mit seinen zwei Toren diese zwei Punkte. Der Siegtreffer war sein 40. Erfolgserlebnis der aktuellen Saison, was eine persönliche Bestmarke bedeutet.
Die Mannen aus Colorado sind in Minnesota gern gesehene Gäste, erreichten die Wild in den letzten zehn Begegnungen zu Hause immer wenigstens einen Zähler.
Die Gäste mussten wegen Leistenbeschwerden auf Peter Forberg verzichten. Er zeigte zuletzt seine immernoch vorhandene große Klasse, schaffte er es in den vergangenen drei Partien doch auf sieben Assists.
Torschützen: 0-1 Brian Rolston(5.); 0-2 Marian Gaborik(9.pp); 1-2 Jeff Finger(22.); 2-2 Ruslan Salei (32.); 2-3 Marian Gaborik(64.)
Boston - Buffalo 1-2 OT (1-1/0-0/0-0/0-1)
Bereits 39 Sekunden nach Beginn der Overtime schweißte Andrej Sekera mit einem fulminanten Schlagschuss kurz nach der blauen Linie den Puck in die Maschen.
Die Sabres hielten ihre Playoffträume am Leben. Sie stehen zwar im Osten nur auf dem zehnten Platz und haben fünf Punkte Rückstand, können aber aufgrund des dichten Mittelfeldes der Eastern Conference auf Schwächephasen der Gegner hoffen.
Für Buffalo war es das letzte Heimspiel der regulären Saison. Sie erreichten 2007/08 daheim 20 Siege und kassierten 21 Niederlagen. Antreten müssen sie zwischen dem 1. und 5. April noch in Toronto, Montreal und Boston.
Nach drei Siegen hintereinander und mittlerweile 91 Zähler auf dem Konto, zogen die Bruins erstmalig wieder den Kürzeren.
Der zurzeit erfolgreichste Bruin, Rookie-Center David Krejci, schoss sein 6. Saisontor. Bei seinen letzten vier Auftritten kam er auf insgesamt acht Scorerpunkte.
Torschützen: 1-0 David Krejci(3.sh); 1-1 Toni Lydman(11.pp); 1-2 Andrej Sekera(61.)
Columbus - Chicago 4-5 SO (2-1/1-2/1-1/0-0/0-1)
Die beiden Teams der Central Division lieferten sich einen spannenden Kampf, in dem die Blackhawks letztendlich verdient als Sieger hervorgingen.
Im Shootout reichte den Hausherren ein erfolgreicher Alleingang durch den erst 19-jährigen Patrick Kane, versagten den Blue Jackets Joakim Lindstrom, Rick Nash und Nikolai Zherdev doch die Nerven.
Chicago hat die Playoffs noch nicht abgeschrieben. Sie erreichten in den letzten sechs Spielen neun Punkte und befinden sich jetzt vier Zähler hinter dem achten Platz, bei drei ausstehenden Begegnungen.
Es war das achte Aufeinandertreffen der Divisionskontrahenten in dieser Spielzeit. Die Bilanz fiel mit vier Siegen pro Seite ausgeglichen aus.
Die Blue Jackets werden weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Am letzten Abend musste Trainer Ken Hitchcock auf sechs Stammspieler verzichten.
Torschützen: 0-1 Jonathan Toews(4.pp); 1-1 Andrew Murray(14.); 2-1 Michael Peca(19.pp); 3-1 Nikolai Zherdev(24.); 3-2 Jason Williams(29.pp); 3-3 Patrick Sharp(38.pp); 4-3 Derek MacKenzie(44.); 4-4 Yanic Perreault(54.)
Dallas - Anaheim 2-3 SO (0-1/1-1/1-0/0-0/0-1)
Im Gehäuse der Kalifornier stand wieder Jean-Sebastien Giguere, der wegen Rückenprobleme vier Spiele aussetzen musste. Er lieferte wie gewohnt eine solide Leistung ab.
Sein Gegenüber Marty Turco hatte etwas mehr zu tun. Besonders in der Overtime hatte er ein paar schwierige Aufgaben zu lösen, die er aber bravourös meisterte und seinen Farben den Shootout ermöglichte.
Dort setzten sich schließlich die Hausherren durch, indem für Dallas lediglich Brad Richards traf. Teemu Selanne und Chris Kunitz schlossen ihre Alleingänge erfolgreich ab und sicherten so den Zusatzpunkt.
Für die Ducks war es der 27. Heimsieg in dieser Saison. Damit überboten sie den alten Franchiserekord aus den letzten beiden Jahren.
Trotz der Niederlage sicherten sich die Texaner vorzeitig die Teilnahme an den Playoffs 2008.
Torschützen: 0-1 Ryan Getzlaf(10.pp); 1-1 Mike Modano(27.); 1-2 Mathieu Schneider(35.); 1-3 Niklas Hagman(42.)
Phoenix - San Jose 1-3 (1-2/0-0/0-1)
Die Mannschaften agierten äußerst fair. Die Schiedsrichter hatten lediglich drei Zwei-Minuten-Strafen zu verhängen, wobei San Joses Torrey Mitchell zwei Mal in der Kühlbox Platz nehmen musste.
Den Torreigen eröffnete Joe Thornton bereits nach 14 Sekunden. Nach dem Anschlusstreffer gelang ihm noch sein 28. Erfolgserlebnis der aktuellen Spielzeit. Er ist mit nunmehr 93 Punkten der Topscorer in San Jose.
Durch diese Niederlage verpufften bei den Coyotes auch die letzten Chancen auf eine Playoffteilnahme. Die Hausherren dürften auf dem zweiten Platz der Western Conference bleiben und werden es dort wahrscheinlich mit den Avalanche, den Flames oder den Stars zu tun bekommen.
San Joses Trainer Ron Wilson gönnte Jonathan Cheechoo, Craig Rivet, Devin Setoguchi und Mike Grier eine Pause, um sich zu erholen und kleinere Blessuren zu heilen.
Evgeni Nabokov, der Goalie der Gastgeber, fuhr seinen 45. Saisonerfolg ein und führt mit vier Triumphen Vorsprung nahezu uneinholbar vor New Jerseys Martin Brodeur die Siegestabelle an.
Torschützen: 0-1 Joe Thornton(1.); 1-1 Shane Doan(7.); 1-2 Joe Thornton(18.); 1-3 Curtis Brown(48.)
Calgary - Vancouver 2-6 (2-2/0-3/0-1)
Nach vier Niederlagen in Folge und den Verlust eines Playoffplatzes meldeten sich die Canucks mit einem überzeugenden Heimsieg über die Flames eindrucksvoll zurück.
Sie holten sich wieder den achten Platz im Westen und liegen dort einen Zähler vor den Nashville Predators. Für Spannung ist gesorgt, denn die Konkurrenten haben noch jeweils drei Spiele zu absolvieren.
Wie in einem kanadischen Duell üblich, gingen die Spieler sehr intensiv zu Werke. Die Schiedsrichter hatten dabei alle Hände voll zu tun und bescherten den Teams insgesamt 16 Überzahlsituationen.
Der fast 38-jährige Trevor Linden und ehemalige Kapitän der Canucks hatte vor dieser Partie erst fünf Saisontore geschossen. Er erhöhte sein Konto auf jetzt sieben Erfolgserlebnisse.
Vancouvers Mike Weaver, der in 52 Begegnungen keinen einzigen Punkt erzielte, verbuchte einen Assist, als er zusammen mit Henrik Sedin Lindens zweiten Treffer vorbereitete.
Torschützen: 1-0 David Moss(2.); 1-1 Sami Salo(12.pp); 2-1 Matthew Lombardi(19.pp); 2-2 Markus Naslund(20.); 2-3 Trevor Linden(22.); 2-4 Trevor Linden(27.); 2-5 Matt Pettinger(33.); 2-6 Brad Isbister(41.)