Avalanche und Oilers lieferten sich einen heißen Kampf.
Colorado - Edmonton 5-7 (0-3/1-1/4-3)
Durch einen schwer erkämpften 7-5 Heimsieg gegen einen direkten Konkurenten rücken die Edmonton Oilers wieder näher an die Playoffs heran.
Edmonton ging im ersten Drittel schnell mit 3-0 in Führung, worauf Gästetorhüter Jose Theodore anschließend seinen Platz für Peter Budaj räumte.
Die Oilers waren schon mit 4-1 in Führung, als Colorado innerhalb von vier Minuten zu Beginn des Schlussabschnittes ausgleichen konnte, jedoch nur weitere 18 Sekunden später erneut in Rückstand geriet.
Die Avalanche haben nun vier Spiele in Folge verloren und müssen so wieder um den Einzug in die Playoffs zittern.
Avs Kapitän Joe Sakic verbuchte beim 1-3 durch Tyler Arnason den 1.000 Assist seiner Karriere.
Die Torschützen: 0-1 Dustin Penner(1.); 0-2 Sam Gagner(12.); 0-3 Fernando Pisani(15.); 1-3 Tyler Arnason(25.pp); 1-4 Kyle Brodziak(30.); 2-4 Ruslan Salei(42.); 3-4 Wojtek Wolski(44.); 4-4 Milan Hejduk(45.); 4-5 Marc-Antoine Pouliot(45.); 4-6 Sam Gagner(51.) 5-6 John-Michael Liles(58.); 5-7 Marty Reasoner(60.en)
Chicago - Nashville 1-2 SO (1-1/0-0/0-0/0-0/0-1)
Viel auf das Tor geschossen, aber wenig getroffen, wurde im Spiel Chicago gegen Nashville. Am Ende stand beim Spielstand 1-1 ein Torschussverhältnis von 38 zu 34 zugunsten der Blackhawks.
Insofern gehört den Torhüter Dan Ellis für Nashville und Nikolai Khabibulin für Chicago das Lob für diese Bilanz.
Ellis sollte eigentlich gar nicht spielen, sondern der kurzfristig aus Milwaukee berufene Pekka Rinne. Doch der landete verspätet in Nashville, so dass es seine Ausrüstung nicht rechtzeitig ins Stadion schaffte.
Während bei Nashville Rich Peverly und Alexander Radulov im Shootout trafen, konnte auf der anderen Seite nur Patrick Kane verwandeln.
Nashville rückt durch die zwei Punkte wieder näher an die Playoff Plätze heran.
Die Torschützen: 0-1 Jason Arnott(6.); 1-1 Andrew Ladd(15.)
Los Angeles - Dallas 4-2 (0-1/1-1/3-0)
Die Stars verloren am vergangenen Abend bereits zum vierten Mal in Folge und wurden in der Pacific Division mittlerweile von den Sharks und den Ducks überholt.
Vor dieser Negativserie hatten sie noch 13 von 15 Partien für sich entscheiden können und befanden sich in der Conference unter den vier besten Mannschaften.
Bis vier Minuten vor dem Ende führten die Hausherren noch mit 2-1, kassierten dann aber noch drei Treffer und mussten gegen das punktschlechteste Team im Westen unerwartet ihre 17. Heimniederlage einstecken.
Die Kontrahenten agierten relativ fair, denn die Schiedsrichter mussten lediglich drei Zwei-Minuten-Strafen pro Seite verhängen.
Los Angeles Goalie Erik Ersberg gab wieder eine gute Figur ab. Er stand in seiner neunte NHL-Partie zwischen den Pfosten und erreichte dort seinen vierten Sieg.
Die Torschützen: 0-1 Brenden Morrow(14.pp); 1-1 Rob Blake(26.pp); 1-2 Stu Barnes(32.); 2-2 Michal Handzus(57.); 3-2 Lubomir Visnovsky(58.); 4-2 Michal Handzus(59.)
Boston - Montreal 2-3 SO (1-2/1-0/0-0/0-0/0-1)
Die Canadiens konnten nun auch das achte und letzte Spiel in dieser Saison gegen die Bruins für sich entscheiden. Mittlerweile hat Boston schon seit elf Partien nicht mehr gegen die Kanadier gewonnen.
Die zwei Punkte sicherte Kapitän Saku Koivu, der den dritten und letzten Penalty im Netz versenkte. Zuvor hatten alle fünf Schützen versagt.
Durch diesen Erfolg bleiben die Hausherren am ersten Platz der Eastern Conference.
Während für Montreal die Playoffteilnahme so gut wie sicher ist, müssen die Bruins noch bangen. Sie belegen mit zwei Punkte Vorsprung auf die Washington Capitals den achten Platz im Osten.
Obwohl acht Überzahlsituationen zustande kamen, war es beide Seiten nicht möglich einen Powerplaytreffer zu erzielen.
Die Torschützen: 0-1 Andrei Markov(3.); 1-1 Marc Savard(9.); 1-2 Andrei Kostitsyn(10.); 2-2 Petteri Nokelainen(30.)
Toronto - Ottawa 5-4 (0-1/3-3/2-0)
Das Derby um die Vorherrschaft in der kanadischen Provinz Ontario wurde erwartungsgemäß sehr intensiv geführt. Neben zahlreichen Zwei-Minuten-Strafen mussten die Schiedsrichter auch wegen eines Faustkampfes intervenieren.
Da fast immer mindestens ein Spieler auf der Strafbank saß, war mehr Platz auf dem Eis und es ergaben sich viele Torszenen.
Die Maple Leafs nutzten dabei ihre Chancen besser, erzielten sie doch fünf Treffer bei 34 Torschüssen und nutzten zwei von vier Überzahlsituationen. Die Hausherren gaben 36 Torschüsse ab und durften in zwei von sechs Powerplays jubeln.
Toronto kann sich wieder ernsthaft Playoffhoffnungen machen, beträgt der Vorsprung zum achten Platz jetzt nur noch vier Punkte. Die Hauptstädter sind schon fast sicher dabei, haben sie doch einen Vorsprung von sieben Zähler auf Rang Neun.
Schon zum vierten Mal in Folge setzten sich die 'Ahornblätter' gegen die Senators durch. Diese Negativserie zu beenden, gibt es in dieser Saison noch eine Möglkichkeit.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Alfredsson(3.); 1-1 Kyle Wellwood(25.pp); 2-1 Alexander Steen(33.pp); 2-2 Cory Stillman(36.pp); 2-3 Martin Lapointe(37.); 2-4 Dany Heatley(38.pp); 3-4 Darcy Tucker(40.); 4-4 Jiri Tlusty(42.); 5-4 Matt Stajan(43.)
Tampa Bay - Florida 2-4 (0-1/1-1/1-2)
Die Gäste hatten zwar mehr Spielanteile und mehr Chancen, waren aber nicht in der Lage die clevereren Hausherren zu bezwingen.
Die Panthers gaben weniger Schüsse (26-37) auf das gegnerische Gehäuse ab, erreichten aber mit 2-4 und 0-5 die weitaus bessere Quoten im Powerplay und Unterzahl.
Goalie Tomas Vokoun verbuchte seinen 30. Saisonsieg. Außer ihm schaffte dies in Florida nur sein Vorgänger Roberto Luongo.
Mit sechs Siegen in den letzten sieben Partien, die allesamt zu Hause ausgetragen wurden, können sich die Panthers jetzt wieder Hoffnungen auf eine Playoffteilnahme machen. Sie haben nur noch drei Punkte Abstand zum achten Platz.
Tampa Bay scheint zu den Lieblingskontrahenten der Mannen aus Miami zu gehören, entschieden sie doch zwölf der letzten 15 Partien für sich. Außerdem gewannen sie 26 der letzten 35 Heimspiele.
Die Torschützen: 0-1 Jay Bouwmeester(4.pp); 1-1 Junior Lessard(27.); 1-2 Nathan Horton(28.); 1-3 Olli Jokinen(51.pp); 1-4 Nathan Horton(58.en); 2-4 Mathieu Darche(59.)
Detroit - Columbus 4-1 (2-0/0-0/2-1)
Durch einen 4-1 Erfolg in Columbus haben die Detroit Red Wings zum dritten Mal in Folge 50 Siege in einer Saison erreicht. Das letzte Mal gelang dies Montreal vier Mal in Serie von 1975 bis 79.
Überragender Mann bei den Gästen war Pavel Datsyuk, der zwei Treffer vorbereitete und anschließend das 4-1 in Unterzahl selbst besorgte.
Die Hausherren präsentierten sich äußerst harmlos und brachten es in 60 Minuten gerade einmal auf 12 Torschüsse.
Dominik Hasek reichten so nur 11 Saves zu einem fast perfekten Spiel. Hinterher bezeichnete er es für ihn als eines "der leichtesten Spiele dieses Jahres".
Die Torschützen: 1-0 Nicklas Lidstrom(7.pp); 2-0 Henrik Zetterberg(10.pp); 2-1 Rick Nash(41.); 3-1 Johan Franzen(53.); 4-1 Pavel Datsyuk(55.sh)
New Jersey - Pittsburgh 1-7 (1-1/0-1/0-5)
Bittere Pille für die Devils: In dieser Saison hatten sie bisher maximal fünf Treffer in einer Begegnung zugelassen, die Penguins schenkten ihnen die gleiche Anzahl innerhalb eines Drittels ein.
Bei den Penguins zeichneten sich Evgeni Malkin und Ryan Malone als zweifache Torschützen aus. Malkin liegt damit vier Scorerpunkte hinter dem führenden Scorer der NHL Alex Ovechkin von Washington.
Die Penguins bleiben einen Punkt hinter den Montreal Canadiens für die Führung in der Eastern Conference.
Devils Torhüter Martin Brodeur musste nach vier Gegentreffer bei 19 Schüssen seinen Platz räumen, doch Kevin Weekes machte es mit drei Gegentreffern bei neun Schüssen auch nicht gerade besser.
Die Torschützen: 0-1 Jarkko Ruutu(2.); 1-1 Brian Gionta(10.sh); 1-2 Ryan Malone(37.sh); 1-3 Ryan Malone(43.pp); 1-4 Pascal Dupuis(45.); 1-5 Evgeni Malkin(49.pp); 1-6 Evgeni Malkin(52.); 1-7 Petr Sykora(59.)
Anaheim - Phoenix 2-1 (1-0/0-0/1-1)
Der Schweizer Torhüter Jonas Hiller von Anaheim stand im Mittelpunkt der Partie, denn bei deutlichen mehr Spielanteilen der Hausherren war er mit 30 Saves dafür verantwortlich, dass es den Gästen am Ende mit lediglich 15 Torschüssen zum Sieg reichte.
Zweifacher Torschütze der Ducks war Teemu Selanne, der erst einen Alleingang verandelte und später einen Überzahltreffer erzielte.
Der Finne überraschte beim 2-1 seinen ehemaligen Teamkollegen Ilya Bryzgalov mit einem schnellen Schuss, den der Schlussmann zwischen den Beinen ins Netz gehen ließ.
Phoenix hat nun fünf Partien in Folge verloren und wird sich schwer tun, bei sechs Punkten Rückstand, noch in die Playoffs zu rutschen.
Die Torschützen: 1-0 Teemu Selanne(7.); 1-1 Ed Jovanovski(44.pp); 2-1 Teemu Selanne(51.pp)
Minnesota - Calgary 4-5 (0-0/2-2/2-3)
Mit seinem siebten NHL Hattrick führte Kapitän Jarome Iginla seine Flames zum wichtigen 5-4 Erfolg über Divisionskonkurrenten Minnesota.
Calgary befindet sich damit nur noch einen Punkt hinter den Wild, die die Northwest Division derzeit anführen.
Bei den Gästen konnte vor allem Rookie Benoit Pouliot überzeugen, der seine beiden ersten NHL Tore erzielte.
Man merkte den Akteuren auf dem Eis durchaus an, dass es um etwas ging. So wurden insgesamt drei Faustkämpfe ausgetragen, um die Fronten auch in diesem Bereich abzuklären.
Ansonsten war die Partie sehr ausgeglichen und die etwas abgeklärtere Mannschaft hatte letztendlich das glücklichere Ende für sich.
Die Torschützen: 0-1 Dion Phaneuf(23.sh); 1-1 Benoit Pouliot(34.); 2-1 Benoit Pouliot(39.); 2-2 Jarome Iginla(40.); 2-3 Jarome Iginla(41.); 2-4 Jarome Iginla(47.); 3-4 Kim Johnsson(51.); 3-5 Matthew Lombardi(59.); 4-5 Kim Johnsson(60.)