Martin Brodeur macht einen Save, während Patrik Elias und Miroslav Satan Flugeinlagen zeigen.
N.Y. Islanders - New Jersey 2-4 (1-2/1-0/0-2)
Nach fünf Niederlagen konnten die Devils nun zum ersten Mal in dieser Saison gegen die Islanders gewinnen.
Während die Gäste nach einer Siegesserie von sechs Spielen erstmalig wieder unterlagen, gewannen die Hausherren nun zum fünften Mal in Folge.
New Jersey dominierte die Partie, was sich auch im Torschussverhältnis von 42-21 ausdrückt. Besonders im letzten Drittel setzten sie ihre Kontrahenten unter Druck, feuerten sie doch dort alleine 20 Mal auf deren Gehäuse.
Martin Brodeur, der sein 21. Spiel hintereinander bestritt, erarbeitete sich seinen 34. Saisonsieg, was in der Liga Spitze ist.
John Madden erzielte seinen 16. Unterzahltreffer in der NHL. Die Islanders vernachlässigen offenbar gerne ihre Defensive im Powerplay, kassierten sie doch schon elf Tore bei mindestens einem Mann mehr auf dem Eis.
Die Torschützen: 1-0 Josef Vasicek(8.); 1-1 Patrik Elias(11.pp); 1-2 John Madden(12.sh); 2-2 Ruslan Fedotenko(22.); 2-3 Zach Parise(43.); 2-4 Brian Gionta(45.)
Ottawa - Pittsburgh 4-3 OT (0-1/2-2/1-0/1-0)
Trotz eines 3-0 Vorsprungs bis zur 33. Minute waren die Hausherren nicht in der Lage ihren 19. Heimsieg einzufahren.
Sie mussten nach drei Erfolgen hintereinander erstmalig wieder eine Niederlage einstecken.
Den Sieg der Kanadier machte Daniel Alfredsson mit seinem 35. Saisontor perfekt, als er in Overtime 3,2 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene mit einem Rebound nach einem Rückhandschuss den Puck im Netz unterbrachte.
Der momentan punktbeste Akteur der NHL, Pittsburghs Evgeni Malkin, war nach zehn Partien mit mindestens einer folgeträchtigen Vorlage diesmal nicht in der Lage einen Punkt zu machen.
Die Hausherren waren eindeutig die faireren Spieler. Während sechs Senators für zwei Minuten auf die Strafbank mussten, wurde lediglich gegen Pittsburgh Robert Scuderi eine Strafe verhängt.
Die Torschützen: 0-1 Petr Sykora(2.pp); 0-2 Colby Armstrong(25.); 0-3 Jordan Staal(31.); 1-3 Cory Stillman(33.); 2-3 Dany Heatley(38.); 3-3 Dany Heatley(47.); 4-3 Daniel Alfredsson(65.)
Chicago - Los Angeles 6-5 OT (1-1/4-0/0-4/1-0)
Verrücktes Spiel in L.A.: Einen 1-5 Rückstand nach 40 Minuten konnten die Kings ab der 50. Minute noch einmal egalisieren, ehe sie in der Verlängerung den Blackhawks doch unterlagen.
Chicago hatte sich den Vier-Tore-Vorsprung zu Beginn des Mitteldrittels innerhalb von knapp vier Minuten erarbeitet.
Patrick Sharp konnte sich mit seinem zweiten Treffer des Abends in der Overtime den Blackhawks den schon sicher geglaubten zweiten Punkt noch retten.
Bereits am 10. November hatten die Kings zu Hause gegen die Stars ein kleines Wunder vollbracht, als sie fünf Minuten vor dem Ende einen Drei-Tore-Rückstand aufholten, dort aber zusätzlich in der Verlängerung gewannen.
Die Torschützen: 0-1 Peter Harrold(6.); 1-1 Patrick Sharp(10.pp); 2-1 Martin Havlat(25.); 3-1 Andrei Zyuzin(25.); 4-1 Jonathan Toews(28.); 5-1 Jason Williams(29.); 5-2 Mike Cammalleri(50.); 5-3 Tom Preissing(53.); 5-4 Patrick O'Sullivan(59.); 5-5 Anze Kopitar(60.); 6-5 Patrick Sharp(62.)
Washington - Carolina 3-6 (2-1/1-3/0-2)
Im Duell um die Tabellenführung in der Southeast Division behielten die Hurricanes dank ihres Überzahlspieles die Oberhand und verschafften sich so Luft gegenüber dem Verfolger aus Washington.
Zum ersten Mal in dieser Saison konnte Carolina in einer Begegnung vier Powerplaytreffer erzielen.
Die Hurricanes konnten damit sechs ihrer letzten sieben Heimspiele gewinnen und zeigen so alte Heimstärke. Auch fünf der nächsten sechs Partien dürfen die Canes zu Hause bestreiten.
Die Erfolgsquote in Überzahl war erstaunlich, weil Carolina zuletzt 16 Situationen in den letzten vier Spielen ungenutzt ließ.
Für Washington wird es schwer außerhalb des Divisionstitels die Qualifikation für die Playoffs zu schaffen, befindet sich der momentane Zweite des Südostens nur an 11. Stelle in der Eastern Conference.
Die Torschützen: 1-0 Mike Green(7.); 1-1 Matt Cullen(14.pp); 2-1 Alexander Semin(17.pp); 2-2 Matt Cullen(24.); 2-3 Erik Cole(26.pp); 3-3 Brooks Laich(29.pp); 3-4 Eric Staal(37.); 3-5 Andrew Ladd(44.); 3-6 Joseph Corvo(48.pp)
N.Y. Rangers - Buffalo 4-3 (2-1/1-2/1-0)
Mit einem sogenannten "Gordie-Howe-Hattrick", einem Fight, einem Tor und einem Assist, hatte Rauhbein Sean Avery wesentlichen Anteil am Sieg der Rangers in Buffalo, einem direkten Konkurrenten im Einzug um die Playoffs.
Die Sabres liegen jetzt zwei Punkte hinter den bisher punktgleichen Rangers auf Platz 8 und haben nur einen Punkt Vorsprung auf ihre Verfolger Islanders und Flyers.
Die große Chance der Sabres zur Führung drei Minuten vor Averys Siegtreffer verpasste Thomas Vanek, als er freistehend vor Henrik Lundqvist vergab.
Der Österreicher konnte aber mit einem Assist seine Punkteserie auf fünf Spiele ausbauen. In dieser Zeit erzielte er sechs Treffer und drei Assists sammelte.
Ex-Sabres Chris Drury, der als Free Agent letzten Sommer zu den Rangers wechselte, wurde von den Fans gnadenlos ausgebuht.
Die Torschützen: 1-0 Jaromir Jage(7.); 1-1 Ales Kotalik(9.); 2-1 Nigel Dawes(10.); 2-2 Jason Pominville(25.); 2-3 Ales Kotalik(31.); 3-3 Brandon Dubinsky(31.); 4-3 Sean Avery(55.)
Atlanta - Toronto 1-3 (1-0/0-1/0-2)
Trotz des Sieges bleiben die Maple Leafs nur auf dem vorletzten Platz in der Eastern Conference.
Die Thrashers haben lediglich einen Zähler mehr auf dem Konto und befinden sich nur einen Rang vor den Kanadiern.
Außerhalb der Partie drehte sich alles nur um einen eventuellen Weggang von Mats Sundin, dem Kapitän der 'Ahornblätter'.
Noch vor der Trading Deadline am Dienstag soll eine Klausel aus Sundins Vertrag gestrichen werden, die ihm bislang den Verbleib in Toronto sicherte.
In seinem vermeintlich letzten Spiel für die Maple Leafs schoss er sein 413. Tor und erreichte insgesamt den 971. Punkt.
Die Torschützen: 1-0 Mark Recchi(12.pp); 1-1 Mats Sundin(24.pp); 1-2 Alexander Steen(43.); 1-3 Nik Antropov(53.)
Pascal Leclaire wird von seinen Teamkameraden zum Shutout beglückwünscht.
Columbus - Montreal 3-0 (2-0/0-0/1-0)
Es war der Abend von Blue Jackets Torhüter Pascal Leclaire: In einem Vorort von Montreal geboren, präsentierte sich Leclaire bei seinem ersten Auftritt im Bell Centre in Bestform.
Unter den Augen von 25 Freunden und Verwandten hielt er mit 31 Paraden seinen Kasten sauber und verdiente sich seinen neunten Shutout der Saison. Er führt damit die Bestenliste in der NHL weiter vor Henrik Lundqvist(7) an.
Montreal hatte ein ausverkauftes und sehr gut besetztes Haus, weil vor der Partie die Nummer 23 von Bob Gainey retired wurde. Der jetzige General Manager führte die Habs als Kapitän 1986 zum Stanley Cup Gewinn.
Die Torschützen: 1-0 Rick Nash(7.); 2-0 Andrew Murray(11.); 3-0 Manny Malhotra(57.)
Florida - Philadelphia 2-1 OT (0-0/0-1/1-0/1-0)
Der Ausgleich der Gäste fiel erst 3,7 Sekunden vor dem vermeintlichen Ende. Der Siegtreffer in Overtime kam dann durch Olli Jokinen im Powerplay zustande, kurz nachdem Philadelphias Randy Jones wegen 'Haltens' auf der Strafbank Platz genommen hatte.
Obwohl die Flyers unterlagen, gaben sie mit 41-25 klar mehr Schüsse auf das gegnerische Gehäuse ab.
Mit der zehnten Niederlage in Folge stellten die Hausherren ihren franchiseinternen Negativrekord ein, der erst vom letztem Jahr stammt.
Mike Richards, der momentan erfolgreichste Flyer, bestritt seine 200. NHL-Partie. Er erlitt dabei eine Knieverletzung, die ihm zu einer dreiwöchigen Pause zwingen wird.
Philadelphia verliert im Kampf um die Playoffs immer mehr Boden, befinden sie sich mittlerweile nur noch auf dem neunten Rang im Osten. Die Mannen aus Florida haben zum achten Platz einen Rückstand von fünf Zählern.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Briere(37.pp); 1-1 Jay Bouwmeester(60.); 2-1 Olli Jokinen(64.pp)
Boston - Tampa Bay 5-3 (1-1/2-1/2-1)
Mit ihrem vierten Siegen im fünf Spiele dauernden Auswärtstrip untermauerten die Bruins ihre Playoff-Ambitionen.
Tampa Bay hingegen kann sich wohl am kommenden Dienstag bei der Trading Deadline als Verkäufer betätigen, um einen Neuaufbau durchzuführen.
Glen Murray zeichnete sich als zweifacher Torschütze der Bruins aus.
Lightnings Martin St. Louis konnte im zweiten Drittel zwei Alleingänge gegen Alex Auld nicht verwerten.
Die Torschützen: 0-1 Mathieu Darche(5.sh); 1-1 Milan Lucic(15.pp); 2-1 Mark Stuart(26.); 2-2 Michel Ouellet(32.); 3-2 Glen Murray(39.pp); 4-2 Glen Murray(41.); 4-3 Vaclav Prospal(58.pp); 5-3 Per Johan Axelsson(59.sh/en)
Dallas - Nashville 6-3 (1-1/3-0/2-2)
Der erfolgreichste Spieler auf dem Eis war Dallas Mike Ribeiro. Der 28-jährige Kanadier schoss zwei Tore und gab zwei Vorlagen.
Ebenfalls überdurchschnittlich gut fiel die Bilanz von Brenden Morrow aus. Er erzielte das 2-1 und bereitete drei weitere Erfolgserlebnisse mit vor.
Beide hatten damit großen Anteil an der Ausweitung der positiven Serie der Stars. Sie gewannen mittlerweile elf ihrer letzten 13 Partien.
Nashvilles Jed Ortmeyer musste bereits im ersten Drittel das Spiel verletzungsbedingt abbrechen. Da die Predators mit sieben Verteidigern antraten, mussten sie über zwei Abschnitte lang mit nur zehn Stürmern auskommen.
Während die Texaner ungefährdet an der Spitze der Pacific Division stehen, rangieren die Mannen aus 'Music City' auf dem zweiten Platz der Central Division. Beide Teams dürfte eine Teilnahme an den Playoffs sicher sein.
Die Torschützen: 1-0 Antti Miettinen(12.); 1-1 Ville Koistinen(14.pp); 2-1 Mike Ribeiro(26.); 3-1 Loui Eriksson(38.); 4-1 Mike Ribeiro(40.); 4-2 J.P. Dumont(42.); 5-2 Brenden Morrow(51.); 6-2 Loui Eriksson(51.); 6-3 Ryan Suter(60.pp)
Detroit - Vancouver 1-4 (1-1/0-1/0-2)
Mit einem 4-1 Erfolg gegen den Ligaprimus Detroit konnten die Canucks zum ersten Mal in dieser Saison ihren vierten Sieg in Folge feiern.
Allerdings sind die Red Wings derzeit vom Verletzungspech geplagt, so dass nicht auszuschließen ist, dass sie sich am Dienstag zum Ende der Wechselfrist mit Neuverpflichtungen verstärken.
Nachdem Dominik Hasek verletzt ist und Chris Osgood gestern in Calgary gespielt hatte, durfte heute Jimmy Howard für die Red Wings im Tor ran. Er zeigte zu Beginn einige gute Paraden und schloss mit insgesamt 31 Saves seinen Arbeitstag ab.
Für Detroit steht nur ein Sieg aus den letzten neun Begegnungen zu Buche, doch der Vorsprung in der Tabelle der Western Conference auf den Zweiten Dallas beträgt immer noch sechs Punkte bei zwei weniger absolvierten Partien.
Die Torschützen: 0-1 Alexander Edler(15.); 1-1 Pavel Datsyuk(17.pp); 1-2 Sami Salo(31.pp); 1-3 Ryan Kessler(44.); 1-4 Ryan Kessler(57.)