David Krejci brachte als dritter Schütze im Penaltyschießen den Auswärtserfolg der Boston Bruins bei den Carolina Hurricanes unter Dach und Fach.
Schon in der regulären Spielzeit hatten die Gäste aus Boston wie die sicheren Sieger ausgesehen, doch die Hurricanes konnten in den letzten 63 Sekunden noch zum 2-2 ausgleichen und sich damit einen Punkt retten.
Gästeschlussmann Tim Thomas wehrte insgesamt 45 Torschüsse der Hurricanes in der von beiden Teams sehr offensiv, aber auch aggressiv geführten Partie ab.
Die Bruins nutzten zwei von drei Powerplays zu einem Torerfolg.
Die Torschützen: 1-0 Zdeno Chara(5.pp); 2-0 Marc Savard(35.pp); 2-1 Ray Whitney(59.); 2-2 Erik Cole(60.)
Columbus - Toronto 1-3 (1-3/0-0/0-0)
Mit drei Treffern im ersten Durchgang legten die Toronto Maple Leafs den Grundstein für ihren 3-1 Heimsieg gegen die Columbus Blue Jackets.
Die Blue Jackets, welche sich ja immerhin noch Hoffnungen auf einen Playoffplatz in der Western Conference machen können, fanden auch in den noch folgenden 40 Minuten nie zu ihrem Spiel und waren vor allem im Abschluss viel zu unkonzentriert.
Maple Leafs Schlussmann Vesa Toskala bot mit 26 Rettungstaten eine solide Vorstellung.
Das kanadische Traditionsteam liegt auch nach dem heutigen Spieltag trotz der zwei gewonnenen Zähler auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Eastern Conference.
Die Torschützen: 0-1 Carlo Colaiacovo(6.); 0-2 Nik Antropov(16.pp); 1-2 Nikolai Zherdev(16.); 1-3 Chad Kilger(17.)
Saku Koivu verlädt Henrik Lundqvist.
N.Y. Rangers - Montreal 5-6 SO (3-0/2-2/0-3/0-0/0-1)
Montreals Teamkapitän Saku Koivu verwandelte seinen Penalty und beendete damit einen kurzweiligen, unterhaltsamen Schlagabtausch gegen die New York Rangers mit einem 6-5 Shootout-Erfolg für die frankokanadischen Gastgeber.
Dabei waren die Gäste aus Manhattan nach 25 Spielminuten bereits mit 5-0 Toren in Front gelegen.
Unterstützt von über 21.000 Fans im Bell Centre setzten die Canadiens zu einer Aufholjagd an, die selbst in ihrer langjährigen Franchisegeschichte, eine Seltenheit war.
Michael Ryder und Alexei Kovalev zeichneten sich als zweifache Torschützen der Frankokanadier aus.
Bei den Rangers brachte es NHL-Veteran Brendan Shanahan auf zwei Tore. Jaromir Jagr assistierte bei vier Treffern der Gäste.
Die Torschützen: 1-0 Brandon Dubinsky(9.); 2-0 Sean Avery(10.); 3-0 Brendan Shanahan(14.pp); 4-0 Brendan Shanahan(25.pp); 5-0 Chris Drury(26.); 5-1 Michael Ryder(29.); 5-2 Michael Ryder(33.); 5-3 Alexei Kovalev(47.); 5-4 Mark Streit(47.); 5-5 Alexei Kovalev(56.pp)
Philadelphia - Ottawa 2-3 SO (0-1/1-1/1-0/0-0/0-1)
Mit einem 3-2 Arbeitssieg nach Penaltyschießen über die Philadelphia Flyers verteidigten die Ottawa Senators ihre Tabellenführung in der Eastern Conference.
Für die Senators endete damit eine Negativserie von drei Niederlagen hintereinander. Eine Bilanz, die sich die Flyers gerne wünschen würden. Für sie war es bereits die achte Niederlage in Folge.
Die Gäste aus Pennsylvania begannen ganz schwach, fanden aber mit der Zeit immer besser ins Spiel, so dass sie sich den Ehrenpunkt redlich verdienten.
Die Torschützen: 0-1 Chris Kelly(3.sh); 0-2 Antoine Vermette(36.); 1-2 Kimmo Timonen(40.sh); 2-2 Scottie Upshall(44.)
Florida - Pittsburgh 2-3 (1-0/1-0/0-3)
Ryan Malone avancierte mit seinen zwei Treffern in den letzten 200 Sekunden der Partie gegen die Florida Panthers zum Matchwinner für die Pittsburgh Penguins.
Für die Panthers, die sich ja noch Hoffnungen auf die Divisionsmeisterschaft im Südosten machen können, war es eine ganz bittere Niederlage. Es war ihre vierte aus ihren letzten fünf Auftritten.
Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison gewannen die 'Pens' eine Partie, in der sie zur zweiten Pause noch hinten lagen.
Die Penguins zogen nach Punkten wieder mit den New Jersey Devils an der Tabellenspitze der Atlantic Division gleich.
Die Torschützen: 1-0 David Booth(17.); 2-0 Brett McLean(33.sh); 2-1 Colby Armstrong(45.); 2-2 Ryan Malone(57.); 2-3 Ryan Malone(60.pp)
Edmonton - Nashville 4-5 (1-2/3-2/0-1)
Die Edmonton Oilers mühten sich redlich bei ihrem Gastauftritt im Sommet Center von Nashville, standen aber am Ende wieder mit leeren Händen da, so dass wohl auch der Playoffzug in diesem Jahr für sie bereits abgefahren ist.
Mit drei Treffern innerhalb von 138 Sekunden im Mittelabschnitt verwandelten die Oilers einen 2-Tore Rückstand in eine 4-3 Führung.
Mit nun neun Punkten Rückstand auf den achten Tabellenplatz im Westen sind die Playoffaussichten der Westkanadier auf ein Minimum geschrumpft.
Die Predators haben in vier ihrer letzten sechs Auftritte doppelt punkten können.
J.P Dumont und Scott Nichol steuerten dem heutigen Sieg jeweils ein Tor und zwei Assists bei.
Die Torschützen: 0-1 Scott Nichol(10.); 0-2 Alexander Radulov(15.); 1-2 Fernando Pisani(19.); 1-3 Jordin Tootoo(26.); 2-3 Denis Grebeshkov(34.pp); 3-3 Sam Gagner(36.); 4-3 Marty Reasoner(36.); 4-4 Jason Arnott(36.); 4-5 J.P. Dumont(59.)
Vancouver - Minnesota 3-2 OT (0-1/1-0/1-1/1-0)
Der 37. Torschuss der Vancouver Canucks war einer zuviel für die gastgebenden Minnesota Wild, die nach Verlängerung 2-3 den Westkanadiern unterlagen.
Daniel Sedin erzielte nach gut drei Minuten in der Overtime das auch aufgrund der Spielanteile durchaus verdiente Siegtor für die Canucks.
In der regulären Spielzeit konnten die Gäste zweimal einen Rückstand egalisieren.
Minnesotas Divisionsführung im Nordwesten ist mit nun immer noch fünf Punkten Vorsprung auf ihre Verfolger noch nicht gefährdet.
Die Torschützen: 0-1 Marian Gaborik(20.pp); 1-1 Matt Cooke(36.); 1-2 Eric Belanger(45.pp); 2-2 Markus Naslund(55.pp); 3-2 Daniel Sedin(64.)
Chicago - St. Louis 1-5 (1-1/0-1/0-3)
Nach 65 Sekunden und der 1-0 Führung von Martin Havlat war die Welt der Chicago Blackhawks noch in Ordnung, doch dann gingen sie sang- und klanglos mit 1-5 Toren bei den St. Louis Blues unter.
NHL-Veteran Keith Tkachuk war an drei der fünf Treffer seiner Blues beteiligt.
Drei Tore erzielten die Hausherren aus nummerischen Überlegenheiten heraus.
Zum ersten Mal seit sechs Spielen blieben die Blackhawks ohne Punktgewinn.
Das Scottrade Center von St. Louis war zum zweiten Mal in Folge mit über 19.000 Besuchern ausverkauft.
Die Torschützen: 1-0 Martin Havlat(2.); 1-1 Barret Jackman(11.pp); 1-2 Brad Boyes(29.); 1-3 Lee Stempniak(52.pp); 1-4 Keith Tkachuk(53.pp); 1-5 Jay McClement(58.en)
Calgary - Phoenix 4-1 (0-0/2-1/2-0)
Die Calgary Flames konnten das '4-Punkte Spiel' bei einem direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz, den Phoenix Coyotes, mit 4-1 Toren für sich entscheiden.
Calgarys Verteidiger Dion Phaneuf und Teamkapitän Jarome Iginla, die jeweils zweimal trafen, hatten die Hausherren nichts entgegenzusetzen. Für die Coyotes endete damit eine drei Spiele währende Siegesserie.
Verständlicherweise war Calgarys Trainer Mike Keenan hochzufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: "So stelle ich mir das vor. Das war unser bestes Spiel in den letzten zwei Monaten".
Auch Phoenixs Headcoach Wayne Gretzky fand passende Worte:"Sie haben gespielt, als wären bereits Playoffs und wir haben uns präsentiert als wäre es ein Vorbereitungsspiel im September."
Die Torschützen: 1-0 Jarome Iginla(24.); 1-1 Derek Morris(27.pp); 2-1 Dion Phaneuf(28.pp); 3-1 Dion Phaneuf(43.); 4-1 Jarome Iginla(60.en)