Paul Martin befördert Evgeni Malkin unsanft aufs Eis.
Pittsburgh - New Jersey 3-4 OT (0-0/2-1/1-2/0-1)
Innerhalb von 104 Sekunden zur Mitte des Schlussabschnitts egalisierten die New Jersey Devils einen 2-Tore Rückstand gegen die Pittsburgh Penguins und nach 37 Sekunden in der Verlängerung gelang Patrik Elias sogar das Siegtor für die Hausherren.
In den ersten zwei Spielabschnitten hatten die Penguins das Spiel bestimmt und sich ein Torschussverhältnis von 24-14 herausgearbeitet.
Pens Trainer Michel Therrien war über die Niederlage erbost: "So ein Spiel darf man nicht mehr verlieren, das ist einfach inakzektabel."
Es war New Jerseys zweiter Sieg in Folge nachdem sie zuvor auf heimischen Eis dreimal hintereinander verloren hatten.
Die Torschützen: 1-0 Ryan Malone(23.pp); 2-0 Petr Sykora(32.); 2-1 Jamie Langenbrunner(40.pp); 3-1 Jordan Staal(45.pp); 3-2 Patrik Elias(50.); 3-3 David Clarkson(52.); 3-4 Patrik Elias(61.)
Phoenix - Colorado 4-3 OT (1-1/1-1/1-1/1-0)
Nach knapp 3 1/2 Minuten in der Verlängerung gelang Radim Vrbata aus einer unübersichtlichen Szene vor dem Gehäuse von Peter Budaj heraus das umstrittene Siegtor für die Phoenix Coyotes.
Colorados Trainer Joel Quenneville war selbst lange nach der Partie noch der Meinung, dass das Getümmel im Torraum längst hätte abgepfiffen werden müssen ehe die Scheibe die Torlinie überqueren konnte. "Außerdem war noch eine Torwartbehinderung mit im Spiel. Diesen Treffer kann man normalerweise nicht geben."
Auf Seiten der Avalanche hatte sich T.J. Hensick als zweifacher Torschütze ausgezeichnet.
Die Avalanche konnte durch den Punktgewinn ihren Rückstand auf die im Nordwesten erstplatzierten Minnesota Wild auf zwei Zähler verkürzen.
Phoenix liegt nun punktgleich mit den achtplatzierten Nashville Predators auf Rang 9 in der Western Conference, erstmals in dieser Saison in nächster Nähe eines Playoffplatzes.
Die Torschützen: 0-1 T.J. Hensick(18.pp); 1-1 Peter Mueller(20.pp); 2-1 Daniel Winnik(26.); 2-2 Ian Laperriere(35.); 2-3 T.J. Hensick(50.); 3-3 Radim Vrbata(57.); 4-3 Radim Vrbata(64.)
Calgary - Edmonton 0-5 (0-2/0-1/0-2)
Schlussmann Mathieu Garon war der Held des Abends bei den Edmonton Oilers, die heute Nacht ihre südlichen Nachbarn aus Alberta, die Calgary Flames mit 5-0 Toren bezwangen.
Mit 24 Rettungstaten kam Garon zu seinem vierten Shutout in dieser Saison.
Im Spiel nach vorne konnten sich bei den Hausherren, die zuletzt zweimal hintereinander verloren hatten, fünf verschiedene Spieler als Torschützen auszeichnen.
Die Oilers schlossen drei von neun Überzahlsituationen mit einem Torerfolg ab.
Auf Seiten der Flames stand erstmals in dieser Saison von Beginn an Curtis Joseph im Kasten.
Die Torschützen: 0-1 Fernando Pisani(7.); 0-2 Dustin Penner(20.); 0-3 Ales Hemsky(26.pp); 0-4 Steve Staios(52.pp); 0-5 Sam Gagner(53.pp)