Marc Savard versucht Torhüter Antero Niittymaki zu bezwingen.
Boston - Philadelphia 4-3 OT (0-1/2-0/1-2/1-0)
Genau 43 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt, da erzielte Aaron Ward den Siegtreffer für die Gäste aus Boston. Flyers Torhüter Antero Niittymaki hatte sich einen fatalen Fehlpass erlaubt.
Die Bruins sahen bereits zu Beginn des Schlussabschnittes wie der sichere Sieger aus, zeigten sie doch bis dahin eine souveräne Vorstellung, aber Scott Hartnell erweckte die Hausherren mit seinem Anschlusstreffer zum 2-3 zu neuem Leben.
Boston erzielte zwei Powerplaytore im Mittelabschnitt, nachdem sie Spiel übergreifend zuvor in 10 Überzahlmöglichkeiten nicht getroffen hatten.
Für die Flyers war es wieder die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge und einem erfolgreichen Auswärtstrip mit fünf Siegen bei nur einer Niederlage.
Der deutsche Stürmer Marco Sturm konnte seinen 13. Saisontreffer markieren.
Die Torschützen: 0-1 Jeff Carter(12.pp); 1-1 Marc Savard(25.pp); 2-1 Marco Sturm(39.pp); 3-1 Peter Schaefer(45.); 3-2 Scott Hartnell(51.pp); 3-3 Daniel Briere(53.); 4-3 Aaron Ward(61.)
Dallas - Los Angeles 3-4 SO (2-2/0-1/1-0/0-0/0-1)
Patrick O'Sullivan war es vorbehalten, den einzigen Penalty zu verwandelten, was dem Tabellenletzten Kings zwei Punkte gegen eines der besten NHL-Teams bescherte.
Die Stars befinden sich jedoch in einer kleinen Krise, war es doch die sechste Niederlage in den letzten acht Spielen.
Los Angeles hätte bereits nach 60 Minuten gewinnen können, doch dumme Strafzeiten bescherten den Gästen zweimal doppelte Überzahl, welche sie beim 1-0 und 3-3 je eiskalt nutzten.
Nachdem die Kings letzte Saison alle acht Partien gegen Dallas verloren hatten, steht die Saisonbilanz dieses Mal bisher 3-3.
Rob Blake stellte heute den Rekord für die meisten Spiele bei den Kings als Verteidiger (780) von Matthias Norstrom, heute in Diensten der Dallas Stars, ein.
Die Torschützen: 1-0 Jeff Halpern(4.pp); 2-0 Loui Eriksson(4.); 2-1 Alexander Frolov(10.); 2-2 Derek Armstrong(11.); 2-3 Anze Kopitar(35.pp); 3-3 Matt Niskanen(48.)
New Jersey - Buffalo 3-2 SO (0-2/1-0/1-0/0-0/1-0)
Die Buffalo Sabres konnten auch im neunten Spiel in Folge nicht gewinnen, obwohl sie knapp daran waren. Die letzte schwarze Serie dieser Art liegt schon in der Saison 2002-03 zurück.
Devils Torhüter Martin Brodeur war nach zwei schnellen Treffern der Sabres zu Beginn nicht mehr zu überwinden und meisterte auch alle Penaltys im Shootout.
Die Devils verdienten sich vor allem im Schlussdrittel den späten Ausgleich redlich, denn sie bestimmmten das Spiel zu dieser Phase sehr deutlich.
Es mussten lediglich drei Spieler auf die Strafbank, wobei Ales Kotalik von den Sabres eine zwei plus zwei Minuten Strafzeit erhielt.
New Jersey hat von den letzten zehn Partien acht für sich entscheiden können.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Paille(1.); 0-2 Daniel Paille(11.); 1-2 Paul Martin(34.); 2-2 David Clarkson(59.)
Detroit - Ottawa 2-3 (0-1/0-1/2-1)
In der prestigereichen Begegnung zwischen den derzeit besten Teams der Liga zeichnete sich Ottawas Daniel Alfredsson mit zwei Treffern als erfolgreichster Spieler aus.
Die Hausherren führten bis weit ins letzte Drittel mit 2-0, büsten diesen Vorsprung allerdings noch ein. Alfredsson sicherte knapp drei Minuten vor dem Ende die zwei Punkte im Powerplay, als Nicklas Lidstrom wegen 'Haltens' auf der Strafbank saß.
Trotz des Sieges liegen die Senators weiterhin nur auf dem zweiten Platz. Der Abstand zu den Red Wings ist mit acht Punkten immer noch enorm.
Dieser Triumph war für die Senators bereits der 15. Heimerfolg, während Detroit erst zum achten Mal auswärts verlor.
Wegen eines 'Hohen Stocks' gerieten Chris Neil und Andreas Lilja in der Mitte des zweiten Abschnitts aneinander. Ihren Zwist trugen sie, wie es sich für einen Eishockeyspieler gehört, in einem Faustkampf aus.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Alfredsson(2.pp); 0-2 Mike Fisher(24.); 1-2 Brian Rafalski(48.pp); 2-2 Jiri Hudler(53.); 2-3 Daniel Alfredsson(58.pp)
Montreal - N.Y. Rangers 1-4 (0-2/0-2/1-0)
In Anbetracht der Torschussstatistik von 41-19 zu Gunsten der Hausherren waren die Gäste mit dem Ergebnis noch gut bedient.
Die Canadiens hatten allerdings gute Möglichkeiten die Partie für sich zu entscheiden, agierten sie doch acht Mal in Überzahl.
Nach fünf Niederlagen in Folge konnten die Rangers erstmalig wieder einen Sieg einfahren.
Die Rangers bleiben weiterhin punktgleich mit den N.Y. Islanders auf dem letzten Platz der Atlantic Division, während die Canadiens erstaunlicherweise nach dieser Leistung immer noch den vierten Rang im Osten belegen.
Neben seinem sechsten Saisontreffer konnte Rookie Nigel Dawes auch die Vorarbeit zu Petr Pruchas 3-0 Zwischenstand leisten.
Die Torschützen: 0-1 Chris Drury(4.); 0-2 Martin Straka(14.); 0-3 Petr Prucha(26.); 0-4 Nigel Dawes(40.); 1-4 Sergei Kostitsyn(48.pp)
Colorado - Carolina 5-4 (0-2/2-2/3-0)
Gegen Lieblingsgegner Carolina klappte es selbst für die auswärtsschwachen und von Verletzungen geplagten Avalanche zu einem Sieg auf fremden Eis. Die Hurricanes sind jedoch ebenso von Ausfällen geplagt.
Von den 15 Aufeinandertreffen in der Geschichte der Teams konnte Colorado 12 gewinnen. Es war erst der siebte Sieg von Colorado in der 22. Auswärtspartie dieser Spielzeit.
Durch drei Tore in den letzten zehn Minuten konnten die Gäste das Spiel drehen, nachdem sie zuvor drei Mal mit zwei Toren im Rückstand waren.
Zwei Faustkämpfe in der siebten und achten Spielminute bekamen die Zuschauer geboten, so dass anschließend viel Muskelkraft in der Kühlbox saß.
Während bei der Avalanche derzeit die Stars Joe Sakic und Ryan Smyth fehlen, hat Carolina sechs Verletzte, darunter Matt Cullen, Bret Hedican und Justin Williams.
Die Torschützen: 0-1 Erik Cole(9.); 0-2 Keith Aucoin(19.); 1-2 Milan Hejduk(21.); 1-3 Chad Larose(24.); 2-3 Paul Stastny(31.); 2-4 Cory Stillman(34.); 3-4 Cody MacLeod(51.); 4-4 Marek Svatos(54.); 5-4 Marek Svatos(56.)
Pittsburgh - Atlanta 2-3 SO (1-1/1-0/0-1/0-0/0-1)
Späte Rache von Mark Recchi: Der 39-jährige Stürmer wurde im Dezember von Pittsburgh nach Atlanta geschickt, weil die Leistungen offenbar den Ansprüchen der Penguins nicht mehr genügten und heute markierte er den entscheidenden Treffer im Shootout.
Aber auch abseits dieses Ereignisses weiß Recchi bisher in Atlanta zu überzeugen. In 17 Spielen stehen für ihn 16 Scorerpunkte bei sieben Toren und neun Assists zu Buche.
Pittsburgh musste sich zum ersten Mal seit dem 21. Dezember wieder geschlagen geben. In der Zwischenzeit wurden acht Siege eingefahren.
Ilya Kovalchuk erzielte sein 37. Saisontor und führt damit die Torschützenliste weiter an. Sidney Crosby traf zum ersten Mal seit dem 30. November wieder doppelt und hat damit die 20 Tore Marke in dieser Saison gebrochen.
Das Spiel war mit 18.545 Zuschauern ausverkauft, was in dieser Spielzeit bisher fünf Mal in Atlanta der Fall war.
Die Torschützen: 1-0 Sidney Crosby(6.); 1-1 Ilya Kovalchuk(10.pp); 2-1 Sidney Crosby(26.); 2-2 Bobby Holik(42.pp)
Tampa Bay - Florida 5-3 (1-1/2-0/2-2)
Während die Lightning erst ihr drittes Spiel innerhalb der letzten 14 Partien gewannen, verpatzten die Panthers ihren fünften Heimauftritt in Folge.
Den Sieg bei den Erzrivalen erarbeiteten sie sich sehr hart, realisierten sie diesen doch erst 16 Sekunden vor dem Ende, als Brad Richards mit seinem zweiten Tor des Abends den 5-3 Endstand herstellte.
Den früheren Auseinandersetzungen zwischen Florida und Tampa Bay, die zum Teil brutal verliefen, zum Trotz, mussten die Schiedsrichter lediglich vier Zwei-Minuten-Strafen verhängen.
Tampas Filip Kuba stand zum 500. Mal bei einem NHL-Spiel auf dem Eis.
Die Torschützen: 0-1 Olli Jokinen(1.); 1-1 Nick Tarnasky(11.); 2-1 Jan Hlavac(22.); 3-1 Nick Tarnasky(24.); 4-1 Brad Richards(50.); 4-2 David Booth(55.); 4-3 Brett McLean(59.); 5-3 Brad Richards(60.en)
Nashville - Columbus 1-2 SO (0-0/1-0/0-1/0-0/0-1)
Nach zwölf Niederlagen in Folge konnten sich die Blue Jackets erstmalig wieder gegen die Predators durchsetzen.
Columbus stellte mit diesem Erfolg einen neuen Franchsierekord auf, denn sie gewannen nun schon zum fünften Mal hintereinander eine Heimpartie.
Im Shootout waren Pascal Leclaire und Nikolai Zherdev die Helden. Während der Goalie alle drei Alleingänge auf ihn vereiteln konnte, schloss der Stürmer als Einziger seinen Penalty erfolgreich ab.
Obwohl es sich hier um eine Auseinandersetzung zwischen Divisionskontrahenten handelte, verlief das Spiel sehr fair. Die Unparteiischen verhängten lediglich vier Zwei-Minuten-Strafen.
Die in dieser Saison bisweilen überraschend gut agierenden Blue Jackets rangieren derzeit im Osten auf Rang Zehn. Die eigentlich besser einzuschätzenden Predators enttäuschten bislang und belegen nur den 12. Platz.
Die Torschützen: 1-0 Alexander Radulov(39.); 1-1 Rostislav Klesla(51.)
Toronto - San Jose 2-3 (1-0/1-0/0-3)
Die Sharks scheinen langsam ihre Heimschwäche in dieser Saison abzulegen, wenn auch das Spiel heute sehr spät gedreht wurde. Es war der dritte Heimsieg in Folge.
Die Maple Leafs, die zumindest 40 Minuten in der Defensive ansprechend spielten, brachten sich durch unnötige Strafzeiten auf die Verliererstraße. Patrick Marleau und Craig Rivet schafften jeweils in Überzahl den Ausgleich. Das 2-2 fiel sogar bei doppeltem Übergewicht.
Die Form der Mannschaft Torontos ist äußerst erschreckend und deutet auf ein erneutes Versäumen der Playoffs hin. Spekulationen zur Folge soll die Entlassung von Trainer Paul Maurice und/oder General Manager John Ferguson nur eine Frage der Zeit sein.
Für Leafs Torhüter Vesa Toskala war es zunächst eine tolle Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, doch dann musste er im Schlussabschnitt doch drei Mal hinter sich greifen.
Toronto hat in den letzten vier Wochen nur zwei ihrer 13 Begegnungen gewonnen und sind daher derzeit nach Punkten nur das drittschlechteste Team der NHL.
Die Torschützen: 1-0 Nik Antropov(4.); 2-0 Pavel Kubina(22.pp); 2-1 Patrick Marleau(42.pp); 2-2 Craig Rivet(49.pp); 2-3 Joe Pavelski(51.)