Mit Ilya Bryzgalov im Tor finden die Coyotes in die Erfolgsspur. Es war der vierte Sieg in Serie mit ihm nach seinem Wechsel.
Der Russe verbuchte heute 25 Saves und musste lediglich einmal hinter sich greifen, was seine Bilanz für Phoenix auf lediglich sechs Gegentreffer in den vier Partien ausbaute.
Toronto hat vier seiner letzten fünf Begegnungen verloren.
Die Coyotes erzielten vier Treffer im ersten Abschnitt. Das 2-0 und 3-0 fielen in der 9. Minute innerhalb von 18 Sekunden.
Mit dem Erfolg kommen auch die Zuschauer: 17.190 an der Zahl wurden verkündet, was die zweitbeste Marke in dieser Saison bedeutet.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Winnik(5.); 0-2 Peter Mueller(9.); 0-3 Steven Reinprecht(9.); 1-3 Kyle Wellwood(17.); 1-4 Derek Morris(19.); 1-5 Radim Vrbata(23.)
Calgary - Colorado 5-2 (2-0/2-0/1-2)
Eine enttäuschende Leistung bot Colorado vor heimischen Publikum. Lediglich sieben Schüsse brachten sie in den ersten 40 Minuten zu Stande und lagen folgerichtig mit 0-4 hinten.
Zwei Unterzahltreffer und etwas mehr Engagement (16 weitere Torschüsse) verbesserten das Ergebnis schließlich wenigstens etwas. Die Flames schalteten aber auch deutlich einen Gang zurück.
Kapitän Joe Sakic fand nach dem Spiel entsprechende Worte, als er die Leistung seines Teames unakzeptabel und erschreckend bezeichnete.
Bereits beim Warmmachen gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Spielern beider Teams. Die Partie lief dann aber bis auf einen Fight zwischen Eric Godard und Scott Parker insgesamt fair ab.
Colorado hat nun fünf seiner letzten sechs Spiele verloren und befindet sich in einer Krise.
Die Torschützen: 1-0 Daymond Langkow(9.); 2-0 Matthew Lombardi(19.); 3-0 Adrian Aucoin(28.); 4-0 Stephane Yelle(31.); 4-1 Joe Sakic(44.sh); 5-1 Craig Conroy(48.pp); 5-2 Brad Richardson(56.sh)
Buffalo - Montreal 3-0 (0-0/2-0/1-0)
Jocelyn Thibault erarbeitete sich seinen ersten Saisonshutout, indem er alle 24 Schüsse abwehrte. In seiner Karriere blieb der 32-jährige Kanadier schon 38 Mal ohne ein Gegentor.
Für die Sabres war es bereits der vierte Erfolg hintereinander. Drei Triumphe davon feierten sie alleine gegen die Canadiens.
Montreal ist zurzeit in einem Tief. Nachdem sie neun Siege in den ersten 15 Spielen der neuen Saison erreichten, kassierten sie mittlerweile die fünfte Niederlage im achten Spiel.
Im zweiten Drittel musste Buffalos Henrik Talinder das Eis wegen einer Schulterverletzung verlassen und kam nicht mehr zurück.
Jochen Hecht schoss sein sechstes Saisontor, indem er einen Querpass abfing und den Puck mühelos ins verlassene Tor schob.
Die Torschützen: 1-0 Jaroslav Spacek(30.pp); 2-0 Thomas Vanek(34.); 3-0 Jochen Hecht(60.en)
Philadelphia - Ottawa 4-3 (1-2/3-1/0-0)
Der erfolgreichste Spieler auf dem Eis war Philadelphias Daniel Briere. Er erzielte nicht nur den Siegtreffer, sondern war mit jeweils einen Assist auch an den beiden ersten Toren seiner Farben beteiligt.
Nachdem die Flyers den 3-3 Ausgleich geschossen hatten, musste Goalie Martin Gerber das Feld räumen. Für ihn durfte Ray Emery ran, der den Triumph der Gäste nicht verhindern konnte.
Der deutsche Senator Christoph Schubert schoss sein drittes Saisontor, indem er den von Goalie Antero Niittymakis Schoner abprallenden Puck aufnahm und diesen mit einem Handgelenkschuss in die Maschen setzte.
In dieser Saison behielten die Senators 15 Mal die Oberhand, wenn sie das 1-0 erzielt hatten. Dies war die erste Niederlage trotz Führung.
Ottawas Dany Heatley stand in seiner 217. NHL-Partie in Folge auf dem Eis.
Die Torschützen: 0-1 Wade Redden(7.pp); 1-1 R.J. Umberger(9.); 1-2 Dany Heatley(15.); 2-2 Scott Hartnell(21.); 2-3 Christoph Schubert(24.); 3-3 Mike Richards(28.); 4-3 Daniel Briere(34.)
Boston - N.Y. Islanders 1-2 (1-0/0-1/0-1)
Mit dem gleichen Ergebnis, mit dem die Islanders am Freitag in Boston unterlagen, nahmen sie am Samstag Revanche.
Trotz vier Siegen bleiben die Islanders in den letzten acht Partien äußerst schwach in der Offensive: Sie schafften in dieser Zeit jeweils nie mehr als zwei Treffer.
Islanders Andy Hilbert konnte mit seinem ersten Saisontor zum 1-1 ausgleichen.
Für die Bruins war der Auftritt in Long Island der erste von sechs Auswärtsspielen in Folge.
Boston hat nur in vier seiner 21 Partien mehr Torschüsse produziert als der Gegner.
Die Torschützen: 1-0 Per Johan Axelsson(4.); 1-1 Andy Hilbert(38.); 1-2 Richard Park(48.)
Carolina - Washington 2-5 (0-2/1-1/1-2)
Den zweiten Sieg hintereinander unter Interimscoach Bruce Boudreau fuhren die Capitals im Heimspiel gegen Carolina ein.
Auffällig war, dass die ersten drei Treffer der Hausherren in Überzahl fielen. Eine lange Zeit verdeckte Stärke der Mannschaft.
Zum ersten Mal seit dem Saisonauftakt, als die Capitals die ersten drei Partien für sich entscheiden konnten, schafften sie wieder zwei Siege in Serie.
Carolina hingegen hat die letzten zwei und drei von fünf Begegnungen verloren.
Die Torschützen: 0-1 Mike Green(4.pp); 0-2 Alex Ovechkin(7.pp); 0-3 Michael Nylander(32.pp); 1-3 Erik Cole(40.); 2-3 Ray Whitney(43.); 2-4 Alex Ovechkin(59.); 2-5 Boyd Gordon(60.sh/en)
Detroit - Columbus 2-3 SO (0-2/2-0/0-0/0-0/0-1)
Zwei Treffer innerhalb von fünf Sekunden(!) genügten den Red Wings, um wenigstens einen Punkt aus Columbus mitzunehmen. Tomas Holmstrom und Pavel Datsyuk stellten so einen neuen Franchiserekord auf. Die alte Marke aus den Jahren 1936 und 1987 lag bei sieben Sekunden.
Detroit war vor allem im Schlussabschnitt deutlich überlegen, konnte aber nichts Zählbares mehr produzieren.
Nikolai Zherdev markierte nicht nur das 2-0 im Spiel, sondern verwandelte auch den entscheidenden Penalty im Shootout. Michael Peca und Rick Nash ließen beim Alleingang Chris Osgood ebenso keine Chance.
Columbus Torhüter Pascal Leclaire wehrte 23 Torschüsse ab und hielt einen Penalty gegen Henrik Zetterberg.
David Vyborny, der seit der Aufnahme der Blue Jackets in die NHL im Jahr 2000 dort spielt, absolvierte seine 500. NHL-Partie.
Die Torschützen: 0-1 Manny Malhotra(13.); 0-2 Nikolai Zherdev(18.); 1-2 Tomas Holmstrom(31.pp); 2-2 Pavel Datsyuk(31.)
Atlanta - Pittsburgh 0-5 (0-3/0-1/0-1)
Nachdem Pittsburghs Goalie Marc-Andre Fleury im letzten Spiel wegen Erfolglosigkeit schon nach elf Minuten vom Eis genommen worden war, zeigte er diesmal seine ganze Klasse und sicherte seinem Team den Zu-Null-Sieg mit 28 gehaltenen Schüssen.
Für Fleury war es der neunte Shutout seiner Karriere und der Zweite in dieser Spielzeit.
Die Penguins polierten mit diesem Sieg ihre Heimbilanz auf. Diese litt stark in letzter Zeit, verloren sie doch sechs der letzten sieben Auftritte in der Mellon Arena.
Der punktbeste Spieler bei Pittsburgh war deren Blueliner Sergei Gonchar. Er bereitete das 2-0, 3-0 und das 4-0 mit vor. Wegen Leistenbeschwerden musste er allerdings nach dem zweiten Drittel in der Kabine bleiben.
Die Thrashers setzten ihre Torflaute fort. Da sie im vorhergehenden Spiel gegen die Devils schon zu-null unterlagen, beträgt die Zeit ohne ein Torerlebnis jetzt schon 132:12 Minuten.
Die Torschützen: 1-0 Jordan Staal(4.); 2-0 Ryan Malone(12.pp); 3-0 Colby Armstrong(16.); 4-0 Sidney Crosby(29.pp); 5-0 Ryan Whitney(46.)
New Jersey - Tampa Bay 3-2 (0-0/3-1/0-1)
Die Devils konnten ihr viertes Auswärtsspiel in Folge gewinnen. Goalie Martin Brodeur kassierte dabei lediglich fünf Gegentreffer.
Brodeur war dieses Mal besonders im letzten Abschnitt ein Sieggarant. Die Hausherren setzten die Brechstange an und erreichten ein Torschussverhältnis von 14 zu 1, trafen aber nur ein Mal ins Schwarze.
Insgesamt feuerten die Mannen aus Florida 36 Mal auf den gegnerischen Kasten, die Gäste nur 21 Mal. Diese Bilanz spricht vor allem nicht für Tampas Goalie Johan Holmqvist.
Nachdem die Lightning fünf Triumphe hintereinander feiern durften, mussten sie jetzt bereits die vierte Niederlage in Folge hinnehmen.
Für Steve Williamson, ein us-amerikanischer Eishockeyfan der besonderen Art, war dies am 30. Tag die 30. NHL-Partie in allen 30 verschiedenen Stadien.
Die Torschützen: 0-1 Vincent Lecavalier(21.); 1-1 Brian Gionta(25.pp); 2-1 Brian Gionta(33.); 3-1 David Clarkson(34.); 3-2 Jason Ward(41.)
Minnesota - Nashville 4-3 (2-2/1-0/1-1)
Branko Radivojevic sorgte knapp zwei Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer für die Entscheidung zugunsten der Gäste aus Minnesota.
Dabei waren die Hausherren aus Nashville nahezu die gesamte Partie feldüberlegen und hatten sich mehr Chancen erspielt.
Mit 43 Torschüssen stellten die Predators eine neue Saison-Bestmarke für ihr Team auf.
Wild Stürmer Marian Gaborik hat in seinen letzten zehn Partien neun Treffer verbuchen können.
Martin Erat von den Predators sammelte in sechs Begegnungen zehn Scorerpunkte bei fünf Toren und fünf Vorlagen.
Die Torschützen: 1-0 Aaron Voros(12.); 1-1 Martin Erat(13.pp); 1-2 Martin Gelinas(14.); 2-2 Matt Foy(15.); 3-2 Marian Gaborik(39.); 3-3 Vernon Fiddler(51.); 4-3 Branko Radivojevic(59.)
Chicago - Edmonton 2-3 SO (0-0/1-1/1-1/0-0/0-1)
Beide Teams agierten sehr offensiv und bescherten den jeweiligen gegnerischen Torhütern einen arbeitsreichen Abend. Chicago und Edmonton versuchten sich 40 bzw. 31 Mal.
Während die Blackhwaks nach zwei Erfolgen hintereinander wieder eine Niederlage einstecken mussten, verbesserten die Oilers ihre Bilanz der letzten fünf Heimspiele auf zwei Siege, bei drei Misserfolgen.
Edmontons Verteidiger Steve Staios stand in seinem 700. NHL-Spiel auf dem Eis.
Oiler Dick Tarnstrom verließ das Spielfeld im zweiten Drittel, nachdem er von Dustin Byfuglien unsanft in die Bande gedrückt worden war. Er erlitt zwar nur eine leichte Gehirnerschütterung, war aber nicht in der Lage die Partie fortzusetzen.
Den Shootout gewannen die Hausherren, indem Sam Gagner sowie Shawn Horcoff trafen und von den Gästen keiner an Goalie Dwayne Roloson vorbei kam.
Die Torschützen: 1-0 James Vandermeer(21.); 1-1 Ales Hemsky(33.); 1-2 Marty Reasoner(47.); 2-2 Duncan Keith(52.)
Los Angeles - San Jose 2-1 (2-0/0-0/0-1)
San Jose scheint ein gutes Pflaster für die Kings zu sein. Drei Wochen nach ihrem letzten Auswärtssieg an gleicher Stelle blieben sie wieder siegreich.
Kings Torhüter Jason LaBarbera hielt 26 Torschüsse der Hausherren und hatte so wesentlichen Anteil am Sieg der Gäste, die so eine Negativserie von fünf Niederlagen stoppen konnten.
Die Sharks hingegen verloren erstmalig in den letzten sieben Partien.
Los Angeles stand defensiv sehr gut und ließ die Sharks so wenig zur Entfaltung kommen.
Evgeni Nabokov im Gehäuse der Gastgeber konnte nur 15 Torschüsse abwehren, darunter aber einen Penalty.
Die Torschützen: 0-1 Dustin Brown(11.); 0-2 Anze Kopitar(20.pp); 1-2 Milan Michalek(53.)