J-S Giguere und Francois Beauchemin müssen zusehen wie Henrik Zetterberg das Anschlusstor gelingt.
Detroit - Anaheim 3-4 (0-1/0-2/3-1) (Playoffstand: 2-4)
Die Anaheim Ducks sind Western Conference Champions und stehen durch ihren heutigen 4-3 Heimerfolg über die Detroit Red Wings nach 2003 zum zweiten Mal in ihrer Franchisegeschichte im Stanley Cup Finale, wo sie am kommenden Montag in Spiel 1 auf die Ottawa Senators treffen werden.
Den Grundstein für ihren Triumph legten die Kalifornier in den ersten zwei Dritteln der heutigen Begegnung, als sie den Gästen aus 'Hockeytown' nur wenige Chancen ließen und auf 3-0 davonzogen.
Ob bei fünf gegen fünf, mit einem Mann mehr oder weniger auf dem Eis, die Ducks überwanden je einmal Gästeschlussmann Dominik Hasek, der von seinen Vorderleuten in mancher Situation arg im Stich gelassen wurde.
In diesen ersten zwei Durchgängen brachten es die Hausherren auf doppelt so viele Torschüsse wir die Red Wings, die sich erst im Schlussabschnitt mit dem Mute der Verzweiflung richtig gegen die drohende Niederlage stemmten.
Noch einmal spannend wurde es in den Schlussminuten, nachdem Pavel Datsyuk mit zwei Überzahltoren sein Team bis auf einen Treffer herangeschossen hatte. Doch der Ausgleich sollte auch bei sechs gegen fünf, Hasek hatte seinen Kasten zu Gunsten eines weiteren Feldspielers geräumt, nicht fallen.
Von den 2003er Ducks, die damals im Finale den New Jersey Devils in sieben Spielen unterlagen, stehen nur noch vier Spieler im Kader: Schlussmann J-S Giguere, Rob Niedermayer, Andy McDonald und Samuel Pahlsson. Für NHL-Veteran Teemu Selanne ist es die erste Finalteilnahme.
Die Torschützen: 0-1 Rob Niedermayer(4.sh), 0-2 Corey Perry(30.), 0-3 Ryan Getzlaf(39.pp), 1-3 Henrik Zetterberg(44.), 1-4 Samuel Pahlsson(46.), 2-4 Pavel Datsyuk(51.pp), 3-4 Pavel Datsyuk(57.pp)