Martin Brodeur stoppt Dany Heatley mit einem tollen Save.
New Jersey - Ottawa 0-2 (0-0/0-0/0-2) (Playoffstand: 1-2)
Zu einem Geduldsspiel wurde die dritte Partie von Ottawa gegen New Jersey. Erst nach knapp fünf Minuten im letzten Drittel brach Tom Preissing mit dem viel umjubelten 1-0 für die Gastgeber den Bann.
Senators Torhüter Ray Emery hielt 25 Torschüsse der Devils und verdiente sich so seinen zweiten Playoff-Shutout. Sein Gegenüber Martin Brodeur brachte es auf 32 Saves. Er monierte vergeblich eine Torwartbehinderung beim 1-0, welche die Schiedsrichter hätten pfeiffen können, aber nicht mussten.
Stürmer Jason Spezza machte in der letzten Minute mit einem Schuss ins verlassene Devils Gehäuse alles klar und verschaffte seine Farben dadurch eine 2-1 Führung in der Serie.
Ottawa war in den ersten beiden Dritteln die aktivere Mannschaft und ging somit verdient in Führung. Zwei Treffer der Senators im ersten Durchgang wurden nicht gegeben, weil das Spiel bereits unterbrochen war.
Der Scotiabank Place war mit 19.636 Zuschauer ausverkauft.
Die Torschützen: 0-1 Tom Preissing(45.), 0-2 Jason Spezza(60.en)
Detroit - San Jose 1-2 (1-0/0-1/0-1) (Playoffstand: 1-2)
Eine 1-0 Führung, durch Nicklas Lidstrom im Powerplay erzielt, reichte den Red Wings nicht, um den zweiten Sieg in der Serie einzufahren und den sogenannten Heimvorteil wieder zurück zu erobern.
Nach dem Ausgleich durch Ryane Clowe im zweiten, avanchierte der seit einem Kniecheck gegen ihn im ersten Playoff-Spiel gegen Nashville angeschlagene Jonathan Cheechoo mit einem Überzahltreffer knapp sieben Minuten vor dem Ende zum Matchwinner.
Detroit war vor allem in den ersten 30 Minuten das bessere Team, konnte jedoch nicht mehr Kapital daraus schlagen. Sharks Schlussmann Evgeni Nabokov hielt insgesamt 29 Schüsse.
Während die Verpflichtung der Sharks zur Trading Deadline Bill Guerin wieder keine Akzente setzen konnte, spielte Stürmer Joe Thornton erneut eine überragende Partie.
Vor dem Treffer von Cheechoo fanden die Hausherren keine Wege in Überzahl gefährlich zu agieren und mussten deswegen sogar vereinzelt Buhrufe des Publikums hinnehmen. Nur vier Tore in 42 Überzahlsituationen stehen für die zweitbeste Powerplay-Mannschaft der regulären Saison in den Playoffs zu Buche.
Die Torschützen: 1-0 Nicklas Lidstrom(12.pp), 1-1 Ryane Clowe(33.), 1-2 Jonathan Cheechoo(54.pp)