Dass die Buffalo Sabres als Sieger der Playoffserie gegen die New York Islanders in das Conference-Halbfinale einziehen werden überraschte wenig. Doch ihre Gäste aus Long Island kämpften bis zur letzten Sekunde.
Zwei Drittel lang hatten die Sabres das Spiel im Griff und lagen auch mit drei Toren in Front, doch im Schlussabschnitt gaben die Islanders noch einmal alles und kamen bis zum 3-4 Endstand heran.
Buffalos Schlussmann Ryan Miller gab nach der Partie sogar zu, dass er bei seinem letzten Save, Sekunden vor Spielende gegen Miroslav Satan, in Panik geraten war: "Ich war völlig panisch und habe überhaupt nicht gewusst wo der Puck ist, aber am Ende hatte ich ihn."
Trotz des vorzeitigen Ausscheidens im Kampf um den Stanley Cup zeigten sich die Islanders, wie Jason Blake, ganz zufrieden mit dem Erreichten: "Ein Monat lang war für uns jede Partie ein Spiel 7. Wir sollten stolz auf uns sein."
Die Islanders haben ihre letzten fünf Playoffserien verloren.
Die Torschützen: 0-1 Drew Stafford(16.), 0-2 Jason Pominville(21.), 0-3 Derek Roy(32.), 1-3 Miroslav Satan(45.), 1-4 Maxim Afinogenov(47.), 2-4 Trent Hunter(50.), 3-4 Chris Campoli(54.)
Tampa Bay - New Jersey 0-3 (0-1/0-1/0-1) (Playoffstand: 2-3)
Nachdem sie in den ersten vier Aufeinandertreffen mit den Tampa Bay Lightning ungewöhnlich viele Gegentore hinnehmen mussten, schafften es die New Jersey Devils heute Nacht, dass die Null stand.
Gleichmäßig verteilt auf die drei Drittel schossen die Hausherren ihre Treffer und ihr Ausnahmetorhüter Martin Brodeur, der zuletzt etwas in Kritik geraten war, hielt alle 31 Schüsse, die auf seinen Kasten kamen.
Es war Brodeurs 22. Playoff-Shutout. Jetzt fehlt ihm noch einer um auf Patrick Roy aufzuschließen. "In den Playoffs sind Shutouts doch auch nur Siege und die zählen", gab sich der Matchwinner der Devils bescheiden.
Nach 60 Spielminuten lautete das Torschussverhältnis 31-14 zu Gunsten der Gäste aus Florida, wobei die Devils im Schlussabschnitt nur noch zweimal auf deren Tor schossen.
Die Torschützen: 0-1 Andy Greene(13.), 0-2 Brian Gionta(30.), 0-3 Scott Gomez(59.en)
San Jose - Nashville 3-2 (1-0/1-2/1-0) (Playoffstand: 4-1)
Mit nur einem Sieg zum Auftakt ihrer Serie gegen die San Jose Sharks verabschiedeten sich die Nashville Predators von ihrem Traum in die nächste Runde einzuziehen.
Ihre Gäste aus San Jose waren vom ersten Bully weg das spielbestimmende Team, das sich zahlreiche Torchancen erspielte. Das 3-2 Siegtor sollte ihnen jedoch erst knapp fünf Minuten vor dem Ende der Partie gelingen.
In den ersten zwei Durchgängen kamen die Kalifornier trotz eines Torschussverhältnisses von 31-17 nicht über ein 2-2 Remis hinaus.
Richtig brenzlig wurde es für die Gäste noch einmal in den letzten knapp 30 Sekunden des Spiels als sie mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen mussten.
Zum dritten Mal in Folge gelang den Sharks der Einzug in das Conference-Halbfinale.
Für Nashvilles schwedischen Starstürmer Peter Forsberg war es aufgrund seiner Verletzungsprobleme in diesem Jahr eventuell das letzte NHL-Spiel seiner Karriere: "Ich weiß noch nicht ob ich es kommende Saison wirklich noch einmal anpacken soll. Diese Saison verlief nicht besonders gut für mich und ich sollte vielleicht eine Auszeit nehmen."
Die Torschützen: 1-0 Ryane Clowe(9.), 1-1 Jason Arnott(24.pp), 1-2 Vernon Fiddler(25.), 2-2 Patrick Marleau(38.pp), 3-2 Patrick Marleau(56.)