Die beiden Neuzugänge der Thrashers vom letzten Monat Keith Tkachuk und Alexei Zhitnik hatten wesentlichen Anteil am Auswärtserfolg ihrer Farben. 19 Sekunden vor Schluss erzielte Tkachuk den Siegtreffer nach sehr guter Vorarbeit von Zhitnik.
Für Atlanta rückt damit die erste Playoff-Teilnahme in der Geschichte der Franchise immer näher. Die mittlerweile erreichten 93 Punkte dürften wohl ausreichen. Mit nur einem weiteren Sieg in den letzten drei Partien oder einer weiteren Niederlage von Toronto und den Islanders ist es endgültig perfekt.
Mit dem 41. Sieg stellten die Thrashers außerdem den Franchise-Rekord vom letzten Jahr ein.
Das Saisonende der Bruins naht. Trotzdem kämpften sie sich nach einem 0-2 Rückstand noch einmal auf 2-2 heran, ehe sie am Ende wieder mit leeren Händen dastanden. Sie verloren zum siebten Mal in acht Begegnungen.
Die Torschützen: 1-0 Ilya Kovalchuk(1.), 2-0 Greg DeVries(30.), 2-1 Marco Sturm(39.pp), 2-2 Peter Kalus(56.), 3-2 Keith Tkachuk(60.)
Minnesota - Colorado 1-2 (1-0/0-2/0-0)
Man kann nicht sagen, die Avalanche hätte nicht bis zum Schluss alles probiert: Mit 2-1 erkämpften sich die Hausherren den Sieg gegen Minnesota und haben somit das Playoff-Aus noch etwas hinausgezögert.
Aufgrund des Sieges von Calgary in Vancouver bleibt es bei einem Abstand von sieben Punkten bei nur noch vier Spielen. Ein schier aussichtsloses Unterfangen, auch wenn sich Calgary und Colorado davon noch zweimal direkt gegenüber stehen. Am Dienstag kommt es zum ersten Duell.
Die Avalanche fuhren 11 Siege im März ein und stellten so ihren Franchiserekord für die Anzahl von erreichten Siege in einem Monat ein.
Minnesota hat nach neun Siegen in Folge nun dreimal hintereinander verloren: Gegen Colorado und zuvor zweimal gegen Calgary. Damit büssten sie wohl auch ihre Chancen auf den ersten Divisionstitel ihrer Geschichte ein. Der Rückstand auf Vancouver beträgt drei Punkte bei noch drei Spielen.
Die Torschützen: 1-0 Marian Gaborik(2.pp), 1-1 John-Michael Liles(25.pp), 1-2 Paul Stastny(34.pp)
Pittsburgh - Toronto 4-5 OT (1-2/1-2/2-0/0-1)
Torontos siebter Heimsieg in Folge machte Tomas Kaberle mit seinem zweiten Tor des Abends schließlich in der Overtime perfekt. Die Extraschicht hatte knapp vier Minuten zuvor erst Ray Whitney ermöglicht, der vier Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene den 4-4 Ausgleich markierte.
In der von beiden Seiten sehr offensiv geführten Partie wurden die Goalies insgesamt 73 Mal geprüft.
Pittsburghs Goalie Jocelyn Thibault wurde im zweiten Drittel durch Marc-Andre Fleury ersetzt, nachdem er bei 20 Torschüssen vier Treffer kassiert hatte.
Da die New York Rangers und die Montreal Canadiens ebenfalls in dieser Nacht gewannen, liegen die Ahornblätter weiterhin nur auf den neunten Platz im Osten.
Torontos Mats Sundin gelang erneut kein Erfolgserlebnis. Damit liegt er immer noch hinter Darryl Sittler der den Franchiserekord von 389 Toren inne hat.
Die Torschützen: 0-1 Chad Kilger(5.), 1-1 Gary Roberts(7.pp), 1-2 Alexei Ponikarovsky(19.), 1-3 Tomas Kaberle(24.), 1-4 Bryan McCabe(32.pp), 2-4 Maxime Talbot(37.), 3-4 Sidney Crosby(56.), 4-4 Ryan Whitney(60.), 4-5 Tomas Kaberle(64.)
Buffalo - Montreal 3-4 (1-1/1-2/1-1)
Für die Hausherren stand zum siebten Mal in Folge Rookie Jaroslav Halak zwischen den Pfosten. In diesem Zeitraum fuhr er nunmehr sechs Siege ein, bei nur einer Niederlage.
Die Canadiens behielten in acht der letzten zehn Spiele die Oberhand. Auch deshalb belegen sie weiterhin den achten Platz im Osten.
Buffalos Österreicher Tomas Vanek erzielte bereits seinen 39. Saisontreffer und führt damit wie bisher die interne Torschützenliste an.
Das Bell Centre zu Montreal war mit 21.273 Zuschauern zum 99. Mal hintereinander ausverkauft.
Die Sabres liegen mit 107 Punkten auf den ersten Platz der Eastern Conference, könnten aber noch sowohl von den Ottawa Senators, als auch von den New Jersey Devils eingeholt werden.
Die Torschützen: 1-0 Daniel Briere(10.), 1-1 Michael Ryder(16.), 1-2 Radek Bonk(27.), 1-3 Maxim Lapierre(29.), 2-3 Thomas Vanek(40.), 2-4 Saku Koivu(40.), 3-4 Dainius Zubrus(48.)
Ottawa - N.Y. Islanders 5-2 (1-0/1-1/3-1)
Die Gehirnerschütterung von Torhüter Rick DiPietro dürfte den Islanders den Playoff-Platz kosten. Keiner der beiden Schlussmänner aus dem zweiten (Mike Dunham) oder dritten Glied (Wade Dubielewicz) kann ihn ersetzen und so verloren die Islanders die wichtige Heimpartie gegen Ottawa.
Die Islanders haben jetzt bei noch vier zu absolvierenden Partien vier Punkte Rückstand auf Platz 8.
Auch in der Verteidigung haben die Isalnders Verletzungssorgen. Todd Simson wurde letzte Woche überraschend aus Hannover als Verstärkung geholt. Doch die NHL verweigerte ihm das Spielrecht, weil er in der DEL nach Spielende vom Schiedsrichter wegen Beleidigung mit einer Spieldauerstrafe belegt wurde und dort erst am Montag über das Strafmaß beraten wird.
Ottawa hat im Kampf um Platz 4, der Heimrecht in der ersten Runde gewährleistet, mit Pittsburgh und New Jersey etwas Boden gut gemacht, weil die Penguins nur zu einem Punkt in Toronto kamen.
Die Torschützen: 1-0 Christoph Schubert(20.), 1-1 Viktor Kozlov(32.), 2-1 Mike Comrie(32.), 3-1 Mike Comrie(41.), 4-1 Dean McAmmond(45.), 4-2 Marc-Andre Bergeron(54.pp), 5-2 Dany Heatley(59.)
N.Y. Rangers - Philadelphia 6-4 (3-1/3-2/0-1)
Die Rangers gewannen zum sechsten Mal innerhalb der letzten sieben Spiele und wahrten sich damit die Teilnahme an den Playoffs. Sie stehen immer noch im Osten auf Platz Sieben.
Die Flyers hingegen, die mit Abstand die schlechteste Mannschaft der Liga stellen, unterlagen in der gleichen Spanne sechs Mal.
Nachdem die Gäste in den Personen Jaromir Jagr und Martin Straka innerhalb von einer Minute zwei Mal ins Schwarze getroffen und so deren Führung auf 5-2 ausgebaut hatten, wurde Goalie Martin Biron durch Antero Niittymaki ersetzt.
Heimstürmer Ben Eager bewies mit seinen zwei Toren, dass er auch eishockeytechnisch etwas kann. Als führender Spieler der Strafminutenliste fiel er in dieser Saison meist mit Unsportlichkeiten auf.
Philadelphias Derian Hatcher blieb nach der zweiten Pause wegen Hüftproblemen in der Kabine.
Die Torschützen: 1-0 Thomas Pock(4.), 1-1 Ben Eager(4.), 2-1 Ryan Callahan(6.), 3-1 Jaromir Jagr(12.), 3-2 Ben Eager(24.), 4-2 Jaromir Jagr(27.), 5-2 Martin Straka(28.), 5-3 Braydon Coburn(34.pp), 6-3 Petr Prucha(40.pp), 6-4 Ryan Potulny(42.)
Washington - Tampa Bay 2-5 (1-2/0-1/1-2)
Diese äußerste faire Partie, in der nur vier Zwei-Minuten-Strafen verhängt werden mussten, wurde von zwei Faustkämpfen zwischen Donald Brashear und Andre Roy, sowie zwischen Matt Bradley und Nick Tarnasky überschattet.
Die Capitals haben mittlerweile nicht nur sechs Spiele in Folge verloren, sondern unterlagen auch in ihren letzten neun Auswärtspartien.
Die Lightning konnten sich Dank dieses Sieges ihre Verfolger vom Leib halten und belegen weiterhin den sechsten Platz im Osten, bei einem Vorsprung von drei Punkten auf die an Rang Neun postierten Toronto Maple Leafs.
Tampas Vincent Lecavalier erzielte bereits nach 36 Sekunden seinen 51. Saisontreffer. Der punktbeste Lightning leistete zusätzlich zwei folgeträchtige Pässe und hat jetzt 101 Zähler auf seinem Konto.
Dan Boyle, der treffsicherste Gästeverteidiger, schoss sein zehntes Überzahltor. Insgesamt traf er schon 19 Mal ins Schwarze und belegt den dritten Platz der internen Scorerliste.
Die Torschützen: 0-1 Vincent Lecavalier(1.), 1-1 Matt Pettinger(12.), 1-2 Ryan Craig(14.), 1-3 Dan Boyle(39.pp), 1-4 Martin St. Louis(48.sh), 2-4 Matt Bradley(60.), 2-5 Jason Ward(60.en)
Anaheim - St. Louis 3-2 OT (1-1/1-0/0-1/1-0)
Das war knapp für die Ducks: Torhüter Jean-Sebastien Giguere stoppte zwei Alleingänge der Blues kurz vor dem Ende und Andy McDonald machte mit seinem zweiten Treffer des Abends nach nur 25 Sekunden in der Verlängerung die zwei Punkte klar.
Die Ducks dürften so von Platz 1 in der Pacific Division nicht mehr zu verdrängen sein und sprechen immer noch ein Wörtchen um das punktbeste Team der Liga mit.
Anaheim hat nur drei Niederlagen in regulärer Spielzeit aus den letzten 17 Partien vorzuweisen.
Die Blues wurden trotz dem erneuten Verpassen der Playoffs mit stehenden Ovationen von den 18.609 Zuschauern verabschiedet. Es war das letzte Heimspiel der Saison.
Die Torschützen: 1-0 Scott Niedermayer(2.pp), 1-1 David Backes(15.), 2-1 Andy McDonald(31.pp), 2-2 Lee Stempniak(47.), 3-2 Andy McDonald(61.)
Dallas - Nashville 4-2 (3-1/0-1/1-0)
Die Predators verloren ihr zweites Spiel in Folge. Erfolgreich waren sie innerhalb der letzten sechs Partien lediglich zwei Mal.
Die Stars hingegen behielten in ihren vergangenen zwölf Auseinandersetzungen zehn Mal die Oberhand und befinden sich jetzt nur noch drei Punkte hinter den Predators, die den vierten Platz im Westen inne haben und bei Behauptung in den Playoffs Heimrecht genießen würden.
Alexander Radulov, der seinen 17. Saisontreffer markierte, stellte in dieser Kategorie einen neuen Rookierekord in Nashville auf.
Nachdem im letzten Jahr die Playoffheimspiele der Predators nicht ausverkauft waren, waren am Samstag die Tickets für die erste Partie in der Nashville Arena innerhalb von wenigen Stunden vergriffen
Mit einem Torschussverhältnis von 35-26 prüften die Gäste Heimgoalie Tomas Vokoun erheblich häufiger, als deren Torsteher Marty Turco getestet wurde.
Die Torschützen: 1-0 Jeff Halpern(3.), 2-0 Jussi Jokinen(5.), 2-1 Greg Zanon(7.), 3-1 Stu Barnes(14.), 3-2 Alexander Radulov(34.), 4-2 Mike Modano(51.)
Roman Hamrlik, Jarome Iginla und Kristian Huselius freuen sich über das entscheidende 3-0.
Calgary - Vancouver 3-2 (1-0/2-0/0-2)
Seit die Colorado Avalanche immer stärker aufkamen, sind die Calgary Flames nicht mehr zu halten. Nach zwei Siegen in Minnesota ließ das eigentliche schwache Auswärtsteam der Flames auch einen Sieg in Vancouver folgen und kann sich fast sicher in den Playoffs fühlen. Es fehlt nur noch ein weiterer Erfolg zum Ziel.
Calgary hat sechs Spiele in Folge gewonnen, nachdem die Avs bis auf vier Punkte an die Kanadier heran gekommen war. Am nächsten Dienstag können sie im direkten Duell mit Colorado alles klar machen.
Vancouver bleibt in der Northwest Division drei Punkte vor Minnesota, weil diese in Colorado unterlagen. Der Divisionstitel dürfte ihnen kaum noch zu nehmen sein.
Die Flames waren nicht feldüberlegen, aber unheimlich effektiv. Sie erzielten drei Tore gegen Roberto Luongo bei nur 18 Torschüssen. Auf der anderen Seite war Miikka Kiprusoff mit 32 Saves erneut Fels in der Brandung.
Die Torschützen: 1-0 Daymond Langkow(5.), 2-0 Craig Conroy(22.sh), 3-0 Kristian Huselius(24.), 3-1 Brendan Morrison(47.), 3-2 Markus Naslund(57.pp)