Trotz einer positiven Torschussstatistik von 43-25 waren die Rangers nicht in der Lage, ausreichend Treffer für ihren 18. Auswärtssieg zu erzielen.
Der erst kürzlich von den Nashville Predators verpflichtete Scottie Upshall traf bei seinem Debut für die Flyers zum zwischenzeitlichen 4-1 im Powerplay.
Rangers Goalie Henrik Lundqvist verletzte sich bei einem Zusammenstoß mit Mike Knuble seine rechte Schulter im zweiten Drittel, so dass Stephen Valiquette zu einem 20-minütigen Einsatz kam.
Philadelphias Knuble musste ebenfalls vorzeitig zum Duschen, weil seine rechte Gesichtshälfte in kürzester Zeit sehr stark anschwoll. Bei ihm wird ein Jochbeinbruch vermutet.
Die Flyers gewannen bereits zum dritten Mal innerhalb der letzten fünf Partien. Es war der erste Erfolg in dieser Saison ohne den abgegebenen Peter Forsberg im aktiven Kader.
Die Torschützen: 1-0 Geoff Sanderson(14.), 1-1 Marcel Hossa(16.), 2-1 R.J. Umberger(19.sh), 3-1 Simon Gagne(40.), 4-1 Scottie Upshall(43.pp), 4-2 Petr Prucha(46.pp), 5-2 Dmitry Afanasenkov(55.), 5-3 Matt Cullen(59.sh)
Atlanta - Ottawa 3-5 (1-1/2-1/0-3)
Ottawa siegte zum vierten Mal in Folge. Die Thrashers machten es ihnen aber nicht leicht, denn sie agierten nahezu gleichwertig. Sie durften allerdings nur einen Triumph innerhalb der letzten sieben Spiele feiern.
Durch diese Niederlage und einem Punkt ihrer Verfolger aus Tampa Bay verloren die Thrashers die Tabellenspitze in der Southeast Division. Nach unten haben sie trotzdem noch ein relativ sicheres Fünf-Punkte-Polster.
Für den Trainer der Senators, Bryan Murray, war es der 599. Sieg. In der Geschichte der NHL erreichten bislang nur vier Coaches 600 NHL-Erfolge.
Atlantas Linksaußen Brad Larsen musste im zweiten Durchgang wegen einer Leistenverletzung das Spiel abbrechen.
Goalie Martin Gerber vertrat den gesperrten Ray Emery, die eigentliche Nummer Eins in Ottawa, tadellos.
Die Torschützen: 1-0 Steve McCarthy(11.pp), 1-1 Peter Schaefer(20.), 2-1 Glen Metropolit(25.), 2-2 Chris Kelly(28.sh), 3-2 Slava Kozlov(49.pp), 3-3 Mike Comrie(51.), 3-4 Dean McAmmond(56.), 3-5 Mike Fischer(60.)
Boston - Buffalo 4-3 SO (1-1/2-2/0-0/0-0/1-0)
Die Bruins haben den Kampf um die Playofffplätze noch nicht aufgegeben und erarbeiteten sich zwei Punkte beim Tabellenführer des Ostens.
Kuriose Szene zur zweiten Drittelpause: Beide Teams waren schon in der Kabine, als der Videobeweis zeigte, dass Daniel Briere 53 Sekunden vor der Sirene der Ausgleich gelungen war. Die Spieler mussten zurück auf das Eis und die Zeit ab da noch einmal spielen.
Ein Videobeweis beendete auch die Partie. Als Petr Tenkrat beim achten Penalty den Puck auf Ryan Miller schoss, rutschte dieser doch noch unter dem Goalie durch über die Linie. Was die Schiedsrichter zunächst als Save werteten, mussten sie auf Anweisung der Videorichter aber korrigieren.
Es war der erste Sieg für Boston in Buffalo in den letzten sieben Spielen.
Die Torschützen: 1-0 Marco Sturm(4.), 1-1 Drew Stafford(15.pp), 2-1 Shean Donovan(31.), 3-1 Marc Savard(34.sh), 3-2 Chris Drury(39.pp), 3-3 Daniel Briere(40.pp)
Edmonton - Toronto 3-4 (0-1/2-2/1-1)
In einer Zeremonie zu Beginn, ehrte Toronto das letzte Stanley Cup Gewinner Team der Maple Leafs von 1967.
Inspiriert von diesem Ereignis fuhren die jetzigen Akteure zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze ein.
Leafs Kapitän Mats Sundin erzielte zwei Treffer und kann nun sieben Tore in den letzten zehn Partien vorweisen.
Für die Oilers wird es immer enger. In den letzten zwei Minuten versuchten sie ohne Torhüter noch einmal alles, kamen aber nur noch zum 3-4 Anschlusstreffer und ließen so erneut zwei wichtige Punkte für den Anschluss an die ersten acht Plätze im Westen.
Die Torschützen: 0-1 Mats Sundin(12.pp), 0-2 John Pohl(25.), 1-2 Steve Staios(26.), 1-3 John Pohl(32.), 2-3 Marc-Antoine Pouliot(38.), 2-4 Mats Sundin(51.), 3-4 Ryan Smyth(59.pp)
Carolina - Montreal 5-3 (0-1/3-1/2-1)
Beide Torhüter hatten alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden sie 77 Mal geprüft und kassierten dabei sieben Gegentore.
Rod Brind'Amours zweites Powerplaytor war für den 36-jährigen Kanadier bereits sein 400. NHL-Treffer.
Während die Hurricanes ihren vierten Sieg im sechsten Spiel einfuhren, unterlagen die Canadiens zum sechsten Mal in Folge.
Sheldon Sourays Treffer zum 1-0 war sein 20. Saisontor. Der letzte Montreal-Verteidiger, der für soviele Erfolgserlebnisse gesorgt hatte, war Mathieu Schneider in der Saison 1993/94.
Für die Canadiens absolvierte Rechtsaußen Duncan Milroy sein NHL-Debut. Ein weiterer Neuling stand als Ersatzmann für Goalie David Aebischer bereit. Es war der erst 21-jährige Slowake Jaroslav Halak.
Die Torschützen: 0-1 Sheldon Souray(18.), 1-1 Rod Brind'Amour(22.pp), 2-1 Chad LaRose(32.sh), 2-2 Radek Bonk(33.), 3-2 Rod Brind'Amour(40.pp), 4-2 Erik Cole(53.), 5-2 Eric Staal(59.en), 5-3 Tomas Plekanec(60.ps)
New Jersey - N.Y. Islanders 2-0 (1-0/1-0/0-0)
Für Martin Brodeur war es nicht nur der elfte Shutout, sondern auch der dritte gegentorlose Sieg gegen die New York Islanders in dieser Saison.
Nachdem die Islanders in der letzten Spielzeit gegen die Devils nur zwei Mal verloren hatten, bei sechs Erfolgen, zogen sie in den letzten fünf Partien den Kürzeren.
New Jerseys Verteidiger Brad Lukowich stand in seinem 500. NHL-Spiel auf dem Eis.
Insgesamt wurden drei Faustkämpfe ausgetragen. Im ersten Drittel standen sich Arron Asham und Cam Janssen gegenüber, im zweiten Durchgang warfen Drew Fata und Mike Rupp, sowie Chris Simon und Mark Fraser ihre Handschuhe fort.
Die Torschützen: 1-0 John Madden(15.), 2-0 Sergei Brylin(33.pp)
Tampa Bay - Florida 4-5 OT (3-2/1-1/0-1/0-1)
Dem Blitzstart der Panthers mit einer 2-0 Führung nach 5 Minuten folgte zunächst die Ernüchterung, als die Lightning bis zum ersten Wechsel mit 3-2 in Front gingen.
Doch in der Verlängerung nach nur 29 Sekunden sorgte Nathan Horton für eine versöhnliche Entscheidung zugunsten der Hausherren.
Die Panthers haben damit erstmalig in dieser Saison nach elf schon gespielten Overtimes eine für sich entscheiden können.
Tampas Vincent Lecavalier sammelte 39 Scorerpunkte in den letzten 20 Spielen.
Die Torschützen: 0-1 Ruslan Salei(2.pp), 0-2 Stephen Weiss(5.), 1-2 Martin St. Louis(7.), 2-2 Eric Perrin(12.), 3-2 Martin St. Louis(17.), 3-3 Bryan Allen(27.), 4-3 Dan Boyle(32.), 4-4 Ville Peltonen(52.pp), 4-5 Nathan Horton(61.)
Minnesota - Nashville 4-1 (0-1/1-0/3-0)
Die Verpflichtung von Peter Forsberg setzt in Nashville neue Kräfte bei Fans und Mannschaft frei. Trotzdem waren die Wild das Salz in der Suppe bei seinem Debut.
Der Schwede absolvierte eine ziemlich unauffällige Begegnung, was er auf seine Müdigkeit durch die Anreise nach Nashville und die fehlende Abstimmung mit den Kollegen zurückführte.
Durch die Niederlage wurden die Predators erstmalig von Detroit vom ersten Platz in der Central Division verdrängt.
Seit dem All-Star Game hat Nashville sechs von elf Partien verloren.
Die Torschützen: 0-1 Jean-Pierre Dumont(10.), 1-1 Pavol Demitra(22.pp), 2-1 Marian Gaborik(52.pp), 3-1 Pierre-Marc Bouchard(56.), 4-1 Branko Radivojevic(60.en)
Henrik Zetterberg freut sich über seinen Hattrick und die erstmalige Tabellenführung.
Detroit - Phoenix 4-1 (0-0/2-0/2-1)
Detroits Henrik Zetterberg erzielte zum ersten Mal in seiner Karriere einen NHL-Hattrick. Zusätzlich war er mit einem Assist beim letzten Treffer mit beteiligt.
Ähnlich erfolgreich wie sein schwedischer Kollege agierte Pavel Datsyuk. Der 28-jährige Russe gab zu jedem Tor eine Vorlage und erreichte somit vier Punkte. Insgesamt hat er jetzt schon 300 Zähler auf seinem Karrierekonto.
Auch die vierte und letzte Partie in dieser Saison konnte Detroit gegen Phoenix für sich entscheiden.
Mit diesem Sieg überholten die Red Wings die Nashville Predators und belegen jetzt den ersten Platz der Western Conference.
Die Gastgeber konnten klediglich zwei der letzten zehn Partien für sich entscheiden.
Die Torschützen: 1-0 Henrik Zetterberg(31.pp), 2-0 Henrik Zetterberg(39.pp), 2-1 Mike Zigomanis(41.), 3-1 Henrik Zetterberg(56.pp), 4-1 Jason Williams(60.en)
Colorado - Calgary 2-5 (0-0/2-3/0-2)
Ein starkes Schlussdrittel reichte der Colorado Avalanche dieses Mal nicht, um in Calgary zu punkten. Am Donnerstag hatten sie das Spiel nach 2-4 Rückstand mit 7-5 für sich entscheiden können.
Flames Torhüter Miikka Kiprusoff war auf dem Posten und hielt in den letzten 20 Minuten 15 Torschüsse der Gäste.
Ausgerechnet Kristian Huselius, der am Donnerstag wegen einer Formkrise noch die meiste Zeit zuschauen musste, wurde mit zwei Treffern der Matchwinner für die Flames.
Colorados Milan Hejduk absolvierte seine 600. NHL-Partie.
Die Torschützen: 0-1 Kristian Huselius(23.), 1-1 Paul Stastny(28.), 2-1 Andrew Brunette(32.), 2-2 Jarome Iginla(35.pp), 2-3 Dion Phaneuf(37.), 2-4 Kristian Huselius(50.), 2-5 Stephane Yelle(58.sh/en)
Anaheim - Los Angeles 3-2 SO (0-1/1-0/1-1/0-0/1-0)
Nachdem die Ducks 13 von 19 Spielen verloren hatten, konnten sie nun ihre zweite Begegnung hintereinander gewinnen.
Möglich machte den 17. Auswärtserfolg Corey Perry, indem er als fünfter Schütze der Ducks seinen Penalty verwandelte. Zuvor hatte lediglich ein Mann pro Seite getroffen.
Im ersten Drittel drohte die Partie zu entarten. Los Angeles Aaron Miller und Raitis Ivanans, sowie Anaheims Samuel Pahlsson wurden wegen Unsportlichkeiten vom Spiel ausgeschlossen. Zusätzlich leisteten sich Tom Kostopoulos und Shane O'Brien einen Faustkampf.
Teemu Selannes Treffer war bereits sein 300. Tor für Anaheim. Er zog dadurch mit Paul Kariya gleich, der den Franchiserekord in dieser Kategorie bei den Ducks hält.
Kings Verteidiger Mattias Norstrom erlitt im ersten Drittel eine Leistenverletzung und musste das Spiel abbrechen.
Die Torschützen: 0-1 Alexander Frolov(20.pp), 1-1 Teemu Selanne(24.pp), 2-1 Chris Kunitz(46.), 2-2 Anze Kopitar(55.)