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2007-01-21 

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SPIELTAG 21.01.2007

Travis Zajac bringt den Puck nicht an Antero Nittymaki vorbei.

Philadelphia - New Jersey 3-4 SO (1-1/0-0/2-2/0-0/0-1)

  • Nur 48 Stunden nach ihrer Shootoutniederlage gegen die Tampa Bay Lightning betrieben die New Jersey Devils Wiedergutmachung und gewannen das Penaltyschießen gegen die Philadelphia Flyers.
  • Brien Gionta traf als einziger von fünf Penaltyschützen und sorgte somit für den doppelten Punktgewinn der Hausherren gegen das Tabellenschlusslicht der Eastern Conference.
  • Für die Flyers, die zum achten Mal in Folge verloren, war der Punktgewinn durch das Remis zum Ende der regulären Spielzeit ein Achtungserfolg auf den sie aufbauen sollten.
  • Die Flyers waren sogar drei Mal in Führung gegangen konnten diese aber gegen die spielerisch besseren Hausherren nicht über die Zeit bringen.
  • New Jersey baute seine Führung an der Tabellenspitze der Atlantic Division gegenüber den zweitplatuierten New York Rangers auf nun schon 13 Zähler aus.
  • Die Torschützen: 1-0 Ryan Potulny(3.), 1-1 Scott Gomez(16.pp), 2-1 Kyle Calder(42.), 2-2 Jamie Langenbrunner(48.), 3-2 Simon Gagne(54.pp), 3-3 Brian Gionta(60.)

Atlanta - N.Y. Rangers 3-1 (1-1/0-0/2-0)

  • 24 Sekunden vor Spielende sorgte Marian Hossa mit einem 'Empty Net Goal' für die Entscheidung zu Gunsten der Atlanta Thrashers bei ihrem Gastauftritt im Madison Square Garden von Manhattan.
  • Für das 'Game Winning Goal' der 'Südstaatler' war elf Minuten zuvor Verteidiger Niclas Havelid mit seinem erst zweiten Saisontor verantwortlich gewesen.
  • Für die Rangers war es die vierte Niederlage aus ihren letzten fünf Partien.
  • Auch aufgrund der Spielanteile ging die zehnte Saisoniederlage der Rangers vor heimischer Kulisse durchaus in Ordnung.
  • Atlantas Teamkapitän Scott Mellanby bestritt seine 1400. NHL-Partie.
  • Die Torschützen: 1-0 Ilya Kovalchuk(5.), 1-1 Jaromir Jagr(9.), 2-1 Niclas Havelid(49.), 3-1 Marian Hossa(60.en)

Florida - Washington 4-1 (0-1/2-0/2-0)

  • Dass die Florida Panthers deutlich besser sind als ihr vorletzter Tabellenplatz in der Eastern Conference vermuten lässt, das bekamen die Washington Capitals in ihrer Nachmittagspartie zu spüren.
  • Nicht den Hauch einer Chance ließen die Panthers ihren Gastgebern bei 42 zu 18 Torschüssen.
  • Angesichts seiner nicht konkurrenzfähigen Vorderleute musste einem schon Olaf Kölzig im Tor der Capitals Leid tun.
  • Zweimal konnte sich Martin Gelinas als Torschütze gegen den deutschen Schlussmann auszeichnen.
  • Die Capitals verloren vier ihrer letzten fünf Auftritte und liegen nur noch einen Zähler vor ihren Gästen von heute.
  • Die Torschützen: 0-1 Dainius Zubrus(4.pp), 1-1 Martin Gelinas(23.), 2-1 Jozef Stumpel(26.sh), 3-1 Ville Peltonen(52.), 4-1 Martin Gelinas(60.en)

Ottawa - Boston 3-0 (1-0/1-0/1-0)

  • Goalie Ray Emery musste lediglich 18 Schüsse abwehren, um seinen vierten Saisonshutout zu erreichen.
  • Nachdem die Senators in dieser Spielzeit die ersten drei Partien gegen die Bruins verloren hatten, fuhren sie nun ihren zweiten Erfolg ein. Für sie ist es der fünfte Auswärtssieg in Folge.
  • Das Torschussverhältnis von 39-18 fiel äußerst klar für die Gäste aus.
  • In der letzten Minute wurde Goalie Hannu Toivonen durch einen weiteren Feldspieler ersetzt. Da die Hausherren zu diesem Zeitpunkt Powerplay hatten, waren sie mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Trotzdem gelang es Dany Heatley den 3-0 Endstand zu erzielen.
  • Ottawas deutscher Verteidiger Christoph Schubert zeigte keine gute Leistung. Erst kassierte er eine Fünf-Minuten-Strafe wegen eines üblen Bandenchecks, ehe er für zwei Minuten auf die Strafbank musste, als er ein Foul vortäuschte.
  • Die Torschützen: 1-0 Chris Phillips(18.), 2-0 Dany Heatley(36.pp), 3-0 Dany Heatley(60.en/sh)

Buffalo - Montreal 3-4 (0-2/2-1/1-1)

  • Die Hausherren hatten bis elf Minuten vor dem Ende ihre 3-0 Führung verspielt und hätten den Sieg fast noch verschenkt. Michael Ryder machte den Triumph schließlich doch noch perfekt, indem er die brilliante Vorarbeit seines Kollegen Alexander Perezhogin zum 4-3 Endstand nutzte.
  • Nachdem die Candiens drei Mal in Folge verloren hatten - darunter waren auch zwei Zu-Null-Niederlagen - fuhren sie in der letzten Nacht ihren zweiten Sieg ein.
  • Für den erst 19-jährigen Rookie Guillaume Latendresse war es bereits sein zehnter Saisontreffer.
  • Sheldon Souray und Brian Campbell, die in diesem Spiel noch auf verschiedenen Seiten agierten, werden beim All-Star-Game zusammen eine Verteidigungsreihe bilden.
  • Beide Teams bleiben sowohl in der Notheast Division, als auch in der Eastern Conference auf ihren Rängen. Die Sabres belegen jeweils den ersten Platz, während die Kanadier den zweiten und den vierten Platz einnehmen.
  • Die Torschützen: 0-1 Guillaume Latendresse(8.pp), 0-2 Saku Koivu(20.pp), 0-3 Francis Bouillon(25.), 1-3 Daniel Briere(30.), 2-3 Derek Roy(37.), 3-3 Daniel Briere(49.), 3-4 Michael Ryder(58.)

Toronto - Pittsburgh 2-8 (1-3/0-2/1-3)

  • Mark Recchi mit dem siebten Hattrick seiner Karriere innerhalb von knapp 17 Minuten legte den Grundstein zum deutlichen 8-2 Erfolg über Toronto.
  • Die Penguins hatten intern als Ziel ausgegeben, zum All Star Game in den Playoffrängen zu stehen und das haben sie durch diesen Sieg erreicht.
  • Durch zahlreiche Strafzeiten und drei Faustkämpfe im Schlussabschnitt artete das Spiel fast aus.
  • Jarkko Ruutu verwandelte in der 9. Spielminute einen Penalty mit einem Rückhandschuss.
  • Mit 5 Toren bei 10 Powerplays konnten die Penguins vor allem in Überzahl überzeugen.
  • Die Torschützen: 1-0 Jeff O'Neill(4.pp), 1-1 Jordan Staal(5.), 1-2 Jarkko Ruutu(9.ps), 1-3 Mark Recchi(18.), 1-4 Mark Recchi(32.pp), 1-5 Mark Recchi(35.pp), 1-6 Sidney Crosby(45.pp), 1-7 Michel Ouellet(52.pp), 2-7 Brendan Bell(54.pp), 2-8 Ryan Malone(55.)

Chicago - Nashville 3-6 (2-2/0-1/1-3)

  • Durch das heutige 3-6 in Nashville kassierten die Blackhawks bereits ihre neunte Pleite in Serie.
  • David Legwand spielte dagegen vielleicht das NHL-Spiel seines Lebens und markierte drei Treffer und einen Assist.
  • Die Predators führen die Western Conference nun mit bereits 71 Punkten an und können so zufrieden in die anstehende All-Star-Game-Pause gehen.
  • Im Tor stand für die Predators erneut Chris Mason, der den zuletzt nach überstandener Verletzung leicht unsicher wirkenden Tomas Vokoun bestens vertrat und an seine zuletzt sehr überzeugenden Leisungen nahtlos anschließen konnte.
  • Die Torschützen: 0-1 Martin Erat(8.), 0-2 J.-P. Dumont(8.), 1-2 Martin Havlat(10.pp), 2-2 Craig MacDonald(10.), 2-3 David Legwand(36.), 3-3 Duncan Keith(42.), 3-4 David Legwand(49.), 3-5 Kimmo Timonen(59.pp), 3-6 David Legwand(60.).

Dallas - Minnesota 2-1 SO (0-0/1-0/0-1/0-0/1-0)

  • Der hartumkämpfte 2-1 Overtime-Sieg seiner Dallas Stars gegen die Minnesota Wild war für Marty Turco ein mehr als würdiges Spiel, um mit nun 161 Siegen der erfolgreichste Keeper der Franchise-Geschichte zu werden. Er verdrängte damit Ed Belfour mit 160 Siegen auf Platz 2 der Franchise internen Rangliste. Und das vor dem Hintergrund, dass Turco vor einigen Jahren von großen Teilen des Umfeldes in Dallas noch die Fähigkeiten als Starting Goalie abgesprochen wurde und seine "Beförderung" nach dem Abschierd von Belfour in Richtung Toronto als großes Wagnis galt.
  • Es war nicht nur das 1000. NHL-Spiel der Franchise seit ihrem Umzug aus Minnesota 1993, sondern zugleich ausgerechnet ein Spiel an der alten Wirkungsstätte des Teams und natürlich ein Vergleich mit der unmittelbaren Nachfolgeorganisation am Standort in Minnesota.
  • Stu Barnes verwandelte in der erst neunten Runde des Shootouts den entscheidenden Versuch für die Gäste aus Texas.
  • Die noch immer vom Verletzungspech verfolgten Wild mussten im Tor auf Niklas Backstrom zurückgreifen, der allerdings ebenfalls zu überzeugen wusste.
  • Die Torschützen: 1-0 Niklas Hagman(30.), 1-1 Mikko Koivu(53.).

Tampa Bay - Carolina 6-5 SO (1-2/3-2/1-1/0-0/1-0)

  • Im Duell der letzten beiden Stanley Cup-Sieger gegeneinander behielt der Titelträger aus 2004 mit 6-5 im Shootout knapp die Oberhand.
  • Es war nun bereits der siebte Sieg im achten Spiel für die Tortorella-Truppe.
  • Vaclav Prospal war als einziger Schütze im Shootout erfolgreich.
  • Sowohl Vincent Lecavalier, als auch Martin St. Louis erreichten bereits die 30 Tore-Marke in dieser Spielzeit. Für beide ist dies das vierte Mal in Folge.
  • Die Torschützen: 0-1 Eric Staal(6.pp), 1-1 Vaclav Prospal(7.), 1-2 Eric Staal(19.), 1-3 Ray Whitney(21.), 2-3 Vincent Lecavalier(24.), 2-4 Andrew Ladd(28.), 3-4 Paul Ranger(29.), 4-4 Martin St. Louis(32.), 4-5 Scott Walker(49.), 5-5 Filip Kuba(58.).

Beide Teams fighteten um jeden Zentimeter, wie hier Kris Draper, Antti Laaksonen und Kirk Maltby.

Detroit - Colorado 1-3 (1-1/0-0/0-2)

  • Die große Rivalität Ende der 90er Jahre zwischen Detroit und Colorado hat zuletzt etwas nachgelassen, doch eine gewisse Faszination löst dieses Duell immer noch aus.
  • Vor ausverkauftem Haus bezwangen die Avalanche ihre Kontrahenten aus Detroit erstmalig nach sieben Niederlagen in Folge. Nur vier der letzten 17 Begegnungen gegeneinander konnten die Mannen aus Denver gewinnen.
  • Mit lediglich acht verhängten Strafzeiten verlief die Partie äußerst fair.
  • Peter Budaj war erneut ein großer Rückhalt für die Avalanche und zeichnete sich durch ein paar spektakuläre Saves aus. Jose Theodore hat er zunächst als Nummer 1 verdrängt.
  • Bei Detroit durfte Joey MacDonald im Tor ran, nachdem Dominik Hasek und Chris Osgood mit Grippe das Bett hüten mussten. Der Rookie machte seine Sache aber sehr gut und hatte keine Schuld an der Niederlage.
  • Die Torschützen: 0-1 Ian Laperriere(10.), 1-1 Valtteri Filppula(16.), 1-2 Andrew Brunette(50.), 1-3 Joe Sakic(60.en)

Calgary - Edmonton 4-0 (1-0/2-0/1-0)

  • Calgarys Goalie Miikka Kiprusoff zeigte wieder eine hervorragende Leistung. Er wehrte alle 32 auf ihn abgefeuerten Schüsse ab und erarbeitete sich so seinen sechsten Saisonshutout.
  • Während die Flames einen Abend nach dem Sieg gegen die Ducks ihren zweiten Erfolg einfuhren, mussten die Oilers nach zwei Triumphen erstmals wieder als Verlierer das Eis verlassen.
  • Edmontons Torhüter Dwayne Roloson musste nach dem vierten Gegentor das Feld für Jussi Markkanen räumen. Dieser wurde noch sieben Mal geprüft, ließ dabei aber keinen weiteren Gegentreffer zu.
  • In der zehnten und elften Minute des letzten Abschnitts lieferten sich Marty Reasoner und Marcus Nilson, sowie Jason Smith und Robyn Regehr die obligatorischen Faustkämpfe, die in einem kanadischen Duell natürlich nicht fehlen dürfen.
  • Auch in der fünften Auflage der "Schlacht von Alberta" setzte sich die gastgebende Mannschaft durch. Die Gesamtbilanz fällt mit 80 zu 76 Siegen bei 19 Unentschieden zu Gunsten der Flames aus.
  • Die Torschützen: 1-0 Matthew Lombardi(16.pp), 2-0 Dustin Boyd(34.), 3-0 Alex Tanguay(39.), 4-0 Dion Phaneuf(44.)

Phoenix - Los Angeles 3-2 (1-2/0-0/2-0)

  • Durch zwei späte Treffer von Ladislav Nagy und Travis Roche entführten die Coyotes beide Punkte und zerstörten so die feierliche Stimmung im Staples Center.
  • Das Spiel dauerte bis 23.15 Uhr Ortszeit, weil die Kings vor der Partie Luc Robitaille in einer langen Zeremonie, bei der auch seine Nummer 20 unter das Hallendach gezogen wurde, ehrten.
  • Die Kings schafften nicht eine 2-0 Führung nach sechs Minuten nach Hause zu bringen und verdeutlichten erneut, warum sie auf dem letzten Platz im Westen stehen. Es war deren siebte Niederlage in Folge.
  • Kings Neuzugang Sean Burke zeigte im Tor eine überzeugende Leistung, musste jedoch wegen einer Verletzung nach 43 Minuten durch Ersatzmann Yutaka Fukufuji ersetzt werden, der beim Ausgleichstreffer erneut nicht gut aussah.
  • Die Torschützen: 0-1 Alexander Frolov(3.), 0-2 Anze Kopitar(6.sh), 1-2 Josh Gratton(19.), 2-2 Ladislav Nagy(54.), 3-2 Travis Roche(59.pp)

St. Louis - San Jose 1-0 (0-0/1-0/0-0)

  • Mit dem knappsten aller Ergebnisse beendeten die St. Louis Blues die Siegesserie der Sharks von vier am Stück.
  • Bill Guerin konnte in der 39. Spielminute das Tor des Abends erzielen, als er das Tor von Evgeni Nabokov umkreiste und dann mit einem Schlenzer einetzte.
  • Manny Legace feierte mit 31 Rettungstaten seinen dritten Shutout in dieser Saison und den 16ten seiner Karriere.
  • Mit 12 Siegen und 28 erzielten Punkten in 20 Spielen seit dem Trainerwechsel brachte Andy Murray die Blues zurück in das Rennen um die Playoffplätze.
  • Die Sharks agierten die gesamte Dauer sehr druckvoll, waren aber im Abschluss zu nachlässig und verspielt. Die Blues schossen insgesamt nur 13 Mal auf das gegnerische Tor.
  • Die Torschützen: 1-0 Bill Guerin(39.)

 

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