Bruins und Flyers Akteure liefern sich einen Kampf um den Puck.
Philadelphia - Boston 3-4 (1-3/1-0/1-1)
Nach der 2-10 Pleite am Donnerstag gab es in Boston eine Krisensitzung, die sich offenbar ausgezahlt hat.
Marc Savard sorgte mit zwei Treffern und zwei Assists dafür, dass die längste Niederlagenserie der Bruins in dieser Saison verhindert wurde.
Auf der anderen Seite bescherte Sami Kapanen den Flyers zwei Tore, doch zum Sieg reichte es wieder nicht, obwohl sie drei der letzten vier Partien doppelt punkten konnten.
Philadelphia konnte in dieser Spielzeit noch kein Spiel für sich entscheiden, in dem sie nach 40 Minuten zurück lagen.
Bostons Schlussmann Tim Thomas hielt 29 Schüsse der Gäste, 16 davon alleine im Schlussdrittel.
Die Torschützen: 1-0 Sami Kapanen(5.sh), 1-1 Marc Savard(13.), 1-2 Glen Murray(14.), 1-3 Patrice Bergeron(20.pp), 2-3 Sami Kapanen(26.), 2-4 Marc Savard(43.pp), 3-4 Mike Knuble(59.)
New Jersey - Ottawa 3-2 (1-1/1-0/1-1)
Für die Devils war es der fünfte Sieg im sechsten Spiel, während es für die Senators erst die zweite Niederlage im siebten Spiel war.
Der beste Mann auf dem Eis war New Jerseys Goalie Martin Brodeur. Er konnte bei 35 Torschüssen nur zwei Mal überwunden werden.
Mit lediglich drei Zwei-Minuten-Strafen pro Mannschaft verlief die Begegnung äußerst fair.
New Jerseys Verteidiger Brian Rafalski absolvierte seine 500. NHL-Partie. Sein Kollege Mark Fraser dagegen bestritt sein erstes NHL-Spiel.
Beide Teams müssen bereits morgen wieder ran. Die Senators spielen zu Hause gegen die Philadelphia Flyers und die Devils müssen bei den Montreal Canadiens antreten.
Die Torschützen: 1-0 Zach Parise(7.), 1-1 Patrick Eaves(14.), 2-1 Brian Gionta(22.), 3-1 Brian Gionta(57.), 3-2 Tom Preissing(59.)
N.Y. Rangers - Montreal 4-3 (1-0/1-2/2-1)
Die Rangers setzten ihren Siegeszug fort. Sie gewannen bereits zum vierten Mal in Folge.
Während die Canadiens wegen einer Virusinfektion auf ihren Kapitän Saku Koivu verzichten mussten, blieb New Yorks Spielführer Jaromir Jagr wegen einer Leistenzerrung nach der zweiten Pause in der Kabine.
Mit seinem elften Powerplaytor der laufenden Saison stellte Sheldon Souray einen franchiseinternen Rekord ein. Nur Guy Lapointe, Mathieu Schneider und Patrice Brisebois konnten als Verteidiger ebenfalls so viele Treffer in Überzahl für Montreal erzielen.
Beide Teams konnten mit einem Mann mehr auf dem Eis überzeugen. Die Gäste nutzten zwei von sieben nummerischen Vorteilen, die Hausherren drei von fünf.
Nach einer Zwangspause von vier Spielen stand New Yorks Henrik Lundqvist schon zum siebten Mal hintereinander im Gehäuse.
Die Torschützen: 1-0 Matt Cullen(11.), 2-0 Martin Straka(27.pp), 2-1 Mark Streit(31.pp), 2-2 Tomas Plekanec(35.pp), 3-2 Michal Rozsival(41.pp), 3-3 Sheldon Souray(49.pp), 4-3 Matt Cullen(54.)
Buffalo - Toronto 4-3 (2-1/2-1/0-1)
Der erste Erfolg für Buffalo nach drei Niederlagen in Folge bringt die Punkteführung in der NHL einen Punkt vor Anaheim.
Mit einem Doppelschlag innerhalb von 39 Sekunden in der 5. Spielminute legten Dmitri Kalinin und Chris Drury für die Sabres den Grundstein zum Sieg.
Torontos John Pohl hatte Sekunden vor dem Ende die große Chance zum Ausgleich, doch er traf nur das Außennetz. Weil es von weitem wie ein Treffer aussah, ertönte im Stadion das Torhorn.
Martin Biron im Gehäuse der Gäste konnte insgesamt 31 Schüsse der Maple Leafs blocken.
Die Torschützen: 1-0 Dmitri Kalinin(5.), 2-0 Chris Drury(5.), 2-1 Carlo Colaiacovo(18.), 3-1 Daniel Briere(24.), 3-2 Alex Steen(33.pp), 4-2 Ales Kotalik(39.), 4-3 Pavel Kubina(56.pp)
Atlanta - Washington 2-3 OT (1-0/1-1/0-1/0-1)
Mit seinem zweiten Tor des Abends genau 17,7 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung sicherte Alexander Semin den Capitals den Zusatzpunkt.
Die Thrashers haben nun vier ihrer letzten fünf Partien verloren, besitzen aber noch einen komfortablen Vorsprung als Tabellenführer der Southeast Division.
Atlantas Schlussmann Kari Lehtonen hatte jede Menge Arbeit und bekam 37 Schüsse der Capitals auf sein Tor.
J.P. Vigier vergab Ende des ersten Drittels einen Penalty, der das 2-0 für Atlanta hätte bedeuten können. Er schob den Puck Olaf Kölzig durch die Beine, doch die Scheibe landete nur am Pfosten.
Die Torschützen: 1-0 Ilya Kovalchuk(16.pp), 1-1 Alexander Semin(21.pp), 2-1 Glen Metropolit(37.), 2-2 Alexander Ovechkin(53.pp), 2-3 Alexander Semin(65.)
N.Y. Islanders - Carolina 2-4 (0-1/1-2/1-1)
Die Islanders verloren bereits zum sechsten Mal in Folge, während die Hurricanes nach drei Niederlagen wieder einen Sieg einfahren konnten.
Nach über 150 torlosen Minuten brach Justin Williams den Bann, indem er eine Sekunde vor der ersten Pause seinen 20. Saisontreffer markierte.
Die beiden Mannschaften trafen in dieser Spielzeit zwei Mal in Raleigh und zwei Mal auf Long Island aufeinander. Es gewannen dabei immer die Gastgeber.
Erik Staal erzielte nach zehn Spielen ohne ein Erfolgserlebnis seinen 18. Saisontreffer. Trotzdem bleibt er weiterhin nur fünftbester Scorer.
Die Torschützen: 0-1 Justin Williams(20.pp), 0-2 Erik Cole(21.), 1-2 Trent Hunter(23.), 1-3 Erik Cole(25.pp), 1-4 Eric Staal(55.), 2-4 Miroslav Satan(58.)
St. Louis - Nashville 2-3 (1-1/1-1/0-1)
Zum 13. Mal in Folge gewannen die Predators gegen die Blues.
Nashvilles Jordin Tootoo leistete sich beim letzten Aufeinandertreffen ein übles Foul an Christian Backman, das diesen für mehrere Wochen außer Gefecht setzte. Tootoo wurde deshalb von den Gegnern mehrfach beschimpft und härter als sonst angegangen, bis er sich im zweiten Drittel Jamal Mayers in einen Kampf stellte.
Vor dieser Partie war keiner der letzten zwölf Kontrahenten in der Lage, im ersten Drittel gegen die Blues einen Treffer zu erzielen. Predator Vernon Fiddler beendete diese Serie mit seinem fünften Saisontor nach nur 128 Sekunden.
Nashvilles Goalie Chris Mason stand bereits zum 21 Mal hintereinander im Kasten. Mit 35 gehaltenen Schüssen zeigte er wieder eine starke Leistung.
Während die Hausherren weiterhin den zweiten Platz der Western Conference belegen, stehen die Blues immer noch auf dem letzten Rang.
Die Torschützen: 0-1 Vernon Fiddler(3.), 1-1 Martin Rucinsky(19.), 1-2 Jason Arnott(32.pp), 2-2 Lee Stempniak(32.pp), 2-3 J.P. Dumont(56.pp)
Colorado - Minnesota 2-1 SO (0-1/1-0/0-0/0-0/1-0)
Milan Hejduk sorgte mit seinem verwandelten Penalty für die Entscheidung zu Gunsten der Avs, die nun drei Spiele in Folge gewinnen konnten.
In der äußerst ausgeglichenen Northwest Division ist jeder Punkt sehr wertvoll. Praktisch alle fünf Teams kämpfen bislang um die Tabellenführung.
Die Wild sind mit 17 Siegen in 23 Spielen das beste Heimteam der NHL, haben jedoch auswärts die letzten zehn Partien verloren.
Nach langer Verletzungspause von 34 Begegnungen kehrte Marian Gaborik in die Wild-Mannschaft zurück, konnte sich jedoch noch nicht entscheidend durchsetzen.
Die Torschützen: 0-1 Mikko Koivu(19.), 1-1 Kyle Cumiskey(25.)
Dallas - Calgary 2-4 (1-1/1-1/0-2)
Dustin Boyd erzielte 2:17 Minuten vor dem Ende das entscheidende 3-2 für die Flames gegen die starken Stars.
Flames Torhüter Miikka Kiprusoff wehrte 31 Torschüsse der Gäste ab, während die Flames Marty Turco nur 21 Mal prüften.
Dallas ist weiter vom Verletzungspech verfolgt und spielte heute ohne Sergei Zubov, Brenden Morrow, Mike Modano und Eric Lindros.
Bei Calgary fehlte Jarome Iginla wegen einer Knieverletzung zum ersten Mal seit dem 19. Januar 2004. Er hatte zuvor 158 Partien ohne Aussetzer absolviert.
Die Torschützen: 1-0 Darryl Sydor(10.pp), 1-1 Byron Ritchie(17.), 1-2 Byron Ritchie(22.), 2-2 Jere Lehtinen(32.pp), 2-3 Dustin Boyd(58.), 2-4 Alex Tanguay(60.en)
Bauchlandung für Mikael Samuelsson und die Red Wings in L.A..
Detroit - Los Angeles 2-4 (1-0/1-2/0-2)
Eine 2-0 Führung der Red Wings reichte nicht, um einen Punkt aus Los Angeles zu entführen.
Michael Cammalleri bescherte den Kings knapp zwei Minuten vor dem Ende mit seinem Powerplaytreffer den Sieg.
Die Zuschauer im Staples Center sahen zuvor ein sehr ausgeglichenes Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten.
Die Kings konnten die Red Wings zum ersten Mal seit dem 12. Oktober 2002 wieder zu Hause besiegen.
Ohne eine Überzahlsituation im zweiten Drittel prüften die Gäste Kings Schlussmann Mathieu Garon in diesem Abschnitt alleine 18 Mal. Insgesamt wurden 32 Saves für ihn verbucht.
Die Torschützen: 1-0 Kris Draper(3.), 2-0 Mikael Samuelsson(21.), 2-1 Lubomir Visnovsky(29.), 2-2 Rob Blake(31.), 2-3 Michael Cammalleri(59.pp), 2-4 Sean Avery(59.en)
Columbus - San Jose 2-5 (0-2/1-1/1-2)
Mit fünf Überzahltreffern verdeutlichten die Sharks ihre besondere Stärke in solchen Situationen. Sie liegen derzeit bei über 25 Prozent Erfolgsquote.
Shark Ryane Clowe sorgte mit drei Treffern für seinen ersten Hattrick in der NHL.
Bereits nach fünf Minuten hatten die Sharks zwei Strafzeiten der Blue Jackets zur 2-0 Führung genutzt.
Christian Ehrhoff konnte sich mit dem 3-1 ebenfalls in die Torschützenliste einbringen. Der neunte Saisontreffer für den deutschen Verteidiger.
Nach Rick Nash verletzte sich auch noch Sergei Fedorov bei Columbus, doch beide können eventuell schon am Sonntag wieder spielen.
Die Torschützen: 0-1 Patrick Marleau(5.pp), 0-2 Ryane Clowe(5.pp), 1-2 Gilbert Brule(24.pp), 1-3 Christian Ehrhoff(39.pp), 1-4 Ryane Clowe(46.pp), 2-4 Nikolai Zherdev(56.pp), 2-5 Ryane Clowe(57.pp)