Die Anaheim Ducks spielen zur Zeit in einer anderen Liga, als die meisten ihrer Gegner in den letzten Wochen. Dies mussten heute Nacht auch die Washington Capitals im heimischen Verizon Center einsehen.
Erst 57 Sekunden waren absolviert als mit Shawn Thornton ein Mann, den die Ducks erst vor der Partie aus der Minor League beordert hatten, die Kalifornier mit 1-0 in Front schoss.
Dies war der Anfang vom Ende von der vier Spiele währenden Siegesserie der Capitals.
Die Ducks waren ihren Gastgebern die gesamten 60 Minuten lang in allen Belangen überlegen.
Die Torschützen: 1-0 Shawn Thornton(1.), 2-0 Todd Marchant(15.sh), 3-0 Dustin Penner(28.), 4-0 Teemu Selanne(43.), 4-1 Alexander Semin(46.pp), 5-1 Andy McDonald(51.), 6-1 Corey Perry(52.)
Philadelphia - New Jersey 0-2 (0-1/0-1/0-0)
Schön anzusehen sind die Spiele in der Continental Airlines Arena von East Rutherford nicht immer, aber dafür können sich die Besucher der Devils über Siege, heute Nacht einem 2-0 über Philadelphia, freuen.
Devils' Schlussmann Martin Brodeur ist drauf und dran NHL-Geschichte zu schreiben. Er konnte mit 28 Rettungstaten seinen bereits 84. NHL-Shutout feiern und zog damit mit Glenn Hall auf dem dritten Platz NHL-Ewigkeitsliste gleich.
Im Spiel nach vorne genügten den Devils zwei Powerplaytreffer um am Ende beide Punkte, zum vierten Mal in Folge, einzufahren.
Die Torschützen: 0-1 Jamie Langenbrunner(4.pp), 0-2 Brian Gionta(32.pp)
Edmonton - Dallas 2-0 (1-0/1-0/0-0)
Sechs Spiele in Folge waren die Dallas Stars zuhause ungeschlagen, heute Nacht fanden sie in den Edmonton Oilers ihren Meister.
Die Gäste aus Alberta erwiesen sich als glänzende Defensivkünstler, die ihre Chancen im Spiel nach vorne konsequent ausnutzen konnten.
Oilers' Schlussmann Dwayne Roloson kam mit 22 Saves zu seinem zweiten Shutout in Folge.
Nach einem noch optisch ausgeglichenem ersten Durchgang, kamen die Oilers in den letzten 40 Minuten nur noch sporadisch zu Entlastungsangriffen. Nur fünf Mal prüften sie in den zwei Dritteln Stars' Schlussmann Marty Turco.
Die Abwehr der Westkanadier hielt jedoch stand und sie konnten mit ihrem dritten Sieg in Folge ihre Führung in der Northwest Division ausbauen.
Die Torschützen: 1-0 Marc-Andre Bergeron(12.pp), 2-0 Raffi Torres(23.)
Carolina - Vancouver 3-4 OT (0-1/0-1/3-1/0-1)
Dank einer dummen Strafzeit von Scott Walker in der Verlängerung wegen Spielverzögerung und dem daraus resultierenden achten Saisontor von Daniel Sedin gab es für die Besucher des General Motors Place doch noch ein Happy End.
Die gastgebenden Vancouver Canucks erzielten alle ihre vier Treffer gegen den amtierenden Stanley Cup Champion im Powerplay.
In ihren letzten 17 Partien konnten die Canucks nur dreimal mehr als zwei Tore erzielen.
Während der regulären Spielzeit der kurzweiligen Partie hatten die Carolina Hurricanes einen 0-3 Rückstand noch egalisieren können.
Die Torschützen: 0-1 Jan Bulis(11.pp), 0-2 Marc Chouinard(38.pp), 0-3 Yannick Tremblay(46.pp), 1-3 Craig Adams(46.), 2-3 Erik Cole(56.pp), 3-3 Mike Commodore(58.), 3-4 Daniel Sedin(64.pp)