Jim Slater freut sich zusammen mit Marian Hossa, dass er Henrik Lundvist bezwingen konnte.
Atlanta - N.Y. Rangers 5-4 OT (0-1/2-2/2-1/1-0)
Ex-Ranger Bobby Holik, nun in Diensten der Atlanta Thrashers, bescherte seinem Team nach napp drei Minuten in der Verlängerung einen doppelten Punktgewinn im Madison Square Garden von Manhattan.
Die Thrashers konnten damit in ihren letzten vier Partien sieben von acht möglichen Punkten einfahren.
Die gastgebenden Rangers waren vor allem im Mittelabschnitt dominant, in dem sie gleich 21 Mal auf das Gästegehäuse zielten und sich bis zur Mitte des Durchgangs eine 3-1 Führung herausschossen.
Die Torschützen: 0-1 Adam Hall(20.pp), 1-1 Brad Larsen(23.), 1-2 Adam Hall(28.pp), 1-3 Martin Straka(30.), 2-3 Marian Hossa(39.), 3-3 Jim Slater(48.), 4-3 Bobby Holik(50.), 4-4 Michael Nylander(58.pp), 5-4 Bobby Holik(63.)
N.Y. Islanders - Pittsburgh 2-3 (1-1/1-1/0-1)
Bei der sehr knappen Tabellensituation in der Atlantic Division möchten die Pittsburgh Penguins auch noch ein Wörtchen um den Divisionstitel mitreden. Dank ihres heutigen 3-2 Heimerfolgs über die NY Islanders beträgt ihr Rückstand, obwohl noch auf Platz vier rangierend, nur noch drei Zähler.
Mit dem wiedergenesenen Sidney Crosby in ihren Reihen reichte es für die Penguins nach zuletzt drei knappen Niederlagen wieder einmal für zwei Zähler.
Als zweifacher Torschütze der Hausherren zeichnete sich Colby Armstrong aus. Es waren seine ersten zwei Saisontore.
Die Islanders, welche mit einer Empfehlung von drei Siegen in Folge und in sieben ihrer letzten acht Spiele punkten konnten, angetreten waren, vermissten schmerzlich ihren verletzten Teamkapitän Alexei Yashin. Yashin wird voraussichtlich wegen einer Knieverletzung noch zwei bis vier Wochen pausieren müssen.
Islanders Miroslav Satan benötigt noch ein Treffer um die 300-Tore-Marke zu erreichen und/oder einen Zähler zu seinem 600. Scorerpunkt.
Die Torschützen: 0-1 Colby Armstrong(2.), 1-1 Viktor Kozlov(19.), 2-1 Arron Asham(25.), 2-2 Colby Armstrong(32.), 2-3 Chris Thorburn(41.)
Ottawa - Carolina 4-1 (1-1/2-0/1-0)
Der Deutsche Christoph Schubert brachte mit seinem zweiten Saisontor, die Ottawa Senators erstmals in Führung und diese ließen sich die Kanadier bei ihrem Gastauftritt im RBC Center von Raleigh nicht mehr nehmen.
Für Senators Schlussmann Martin Gerber war es bei seinem ersten Einsatz seit acht Spielen eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.
Die Senators haben fünf ihrer letzten sechs Spiele für sich entscheiden können. Dagegen konnten die Carolina Hurricanes nur eines ihrer letzten vier Partien gewinnen.
Hurricane Erik Cole bestritt heute Nacht seine 300. NHL-Partie.
Die Torschützen: 0-1 Andrew Ladd(3.), 1-1 Patrick Eaves(7.), 2-1 Christoph Schubert(25.), 3-1 Mike Fisher(31.), 4-1 Chris Neil(49.pp)
Boston - Toronto 4-1 (0-0/1-1/3-0)
Bostons Schlussmann Tim Thomas erwies sich heute mit 45 Rettungstaten im Air Canada Center von Toronto als großer Spielverderber für die Toronto Maple Leafs.
Die Maple Leafs verloren nach dem 1-3 vom Samstag somit zum zweiten Mal in Folge zuhause gegen den Tabellenletzten ihrer Division.
Selbstverständlich waren die Gäste aus Boston hochzufrieden mit ihrer Vorstellung und sehen positiv in die Zukunft: "Wir versuchen uns langsam aber sicher nach oben in der Tabelle vorzuarbeiten. Jeder Sieg ist für uns wichtig und wir sind auf einem guten Weg, zeigte sich Glen Murray, der Schütze des 2-1, zuversichtlich.
Die Torschützen: 1-0 Shean Donovan(26.), 1-1 Nik Antropov(36.), 2-1 Glen Murray(46.), 3-1 Marco Sturm(58.), 4-1 Brad Boyes(60.en)
Florida - Montreal 0-1 SO (0-0/0-0/0-0/0-0/0-1)
Nach einer 65 minütigen Nullnummer sorgten Saku Koivu und Alexei Kovalev mit ihren Treffern im Penaltyschießen doch noch für ein Happy End der Montreal Canadiens bei ihrem Heimauftritt gegen die Florida Panthers.
Die reguläre Spielzeit, in der beide Mannschaften sehr diszipliniert agierten, war dominiert von den Defensivkräften und den beiden Schlussleuten Alex Auld und Cristobal Huet. Gästegoalie Auld wehrte 39 und sein Gegenüber Huet 36 Schüsse ab.
Für Auld war es der erste NHL-Shutout seit über drei Jahren. Für Huet, der mit einer Rettungsqoute von 94,3% und einem Gegentrefferschnitt von 1,93 die Liga anfü;hrt, das zweite 'Zu Null' in dieser Saison.
Die Florida Panthers haben von ihren letzten elf Partien neun verloren.
Die Torschützen: Keine Tore.
Auch Nikita Alexeev war nicht in der Lage Olaf Kölzig zu bezwingen.
Washington - Tampa Bay 5-2 (1-0/3-0/1-2)
Ein ganz großes Lob bekam Washingtons deutscher Schlussmann Olaf Kölzig von Tampas Headcoach John Tortorella: "Das war die beste Vorstellung eines Torhüters die ich seit langer Zeit gesehen habe. Kölzig machte heute den Unterschied aus." Kölzig wehrte 48 von 50 (!) Torschüssen der Gastgeber ab.
Die Capitals beendeten mit dem heutigen Auswärtstriumph eine Negativserie von sechs Niederlagen hintereinander.
Weniger glücklich agierten die beiden eingesetzten Torhüter der Lightning. Johan Holmqvist wurde nach drei Gegentoren bei 13 Schüssen im zweiten Drittel durch Marc Denis ersetzt und dieser musste sich gleich beim ersten Schuss der auf sein Gehäuse kam zum 4-1 Zwischenstand geschlagen geben.
Die Torschützen: 1-0 Kris Beech(15.), 2-0 Boyd Gordon(22.sh), 3-0 Alexander Semin(37.), 4-0 Chris Clark(39.), 4-1 Nick Tarnasky(46.), 4-2 Vincent Lecavalier(51.), 5-2 Alexander Ovechkin(59.en)
San Jose - St. Louis 2-0 (1-0/1-0/0-0)
Die San Jose Sharks können sich auf ihre Schlussleute verlassen. Bei ihrem letzten Auftritt hatte Evgeni Nabokov den Kasten sauber gehalten, heute Nacht zu Gast bei den St. Louis Blues war es Vesa Toskala.
Für Toskala, der alle 29 Schüsse der Hausherren abwehren konnte, war es der zweite Shutout in der laufenden Saison.
Mit insgesamt fünf Saisonspielen ohne Gegentreffer führen die Sharks die Liga an.
Die Kalifornier haben nun drei Spiele in Folge und fünf ihrer letzten sechs gewonnen.
Das größte Problem der Blues ist ihre mangelnde Chancenverwertung und Treffsicherheit. Bei 13 Niederlagen konnten sie nicht mehr als zwei Tore erzielen.
Mangelhaft ist ebenso das Überzahlspiel der Blues. In ihren letzten 41 Powerplaysituationen reichte es nur zu zwei Toren.
Die Torschützen: 1-0 Ryane Clowe(3.), 2-0 Joe Pavelski(22.pp)
Colorado - Calgary 2-5 (0-1/0-3/2-1)
Die Calgary Flames konnten bei ihrem 5-2 Heimerfolg über die Colorado Avalanche ihre Überzahlbilanz wieder deutlich aufbessern. Drei ihrer fünf Tore erzielten die Westkanadier aus einer nummerischen Überlegenheit heraus und auch ihr viertes Tor entsprang einer Powerplaysituation, die gerade einmal um eine Sekunde abgelaufen war.
Dem hatten die Colorado Avalanche, die in dieser Saison einfach keine Konstanz in ihr Spiel bringen, nichts mehr entgegenzusetzen. Ihre beiden Tore im Schlussabschnitt waren nur noch Ergebniskosmetik.
Die Avalanche haben es in dieser Saison noch nicht geschafft drei Spiele hintereinander für sich zu entscheiden.
Die Torschützen: 0-1 Jarome Iginla(15.pp), 0-2 Dion Phaneuf(24.pp), 0-3 Matthew Lombardi(25.pp), 0-4 Roman Hamrlik(36.), 1-4 Paul Stastny(41.pp), 1-5 Alex Tanguay(45.), 2-5 Wojtek Wolski(56.)
Anaheim - Edmonton 3-2 OT (0-1/1-1/1-0/1-0)
139 Sekunden waren in der Verlängerung absolviert als Ryan Getzlaf das Siegtor der Anaheim Ducks im Rexall Place von Edmonton gelang.
Bei der Rückkehr von Chris Pronger nach Edmonton, er wurde bei jeder Puckberührung von den Fans der Oilers ausgebuht, war den Ducks erst 17 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich gelungen.
Gast Scott Niedermayer, er bestritt seine 1000. NHL-Partie bekam frenetischen Applaus von den Rängen, als dies bekannt gegeben wurde.
Während sich die Kalifornier weiterhin auf einem unglaublichen Höhenflug befinden, endete für die Westkanadier eine Erfolgsserie von fünf doppelten Punktgewinnen hintereinander.
Die Torschützen: 0-1 Marty Reasoner(8.), 0-2 Ryan Smyth(26.), 1-2 Teemu Selanne(33.pp), 2-2 Chris Kunitz(60.), 3-2 Ryan Getzlaf(63.)
Columbus - Vancouver 0-1 (0-0/0-1/0-0)
Aufgrund der Spielanteile nicht unverdient, aber doch mit einer gehörigen Portion Glück kamen die Vancouver Canucks zu einem Heimerfolg gegen das punktschlechteste Team der Western Conference.
Das 'Goldene Tor' des Abends war Vancouvers Teamkapitän Markus Naslund zur Mitte des zweiten Durchgangs gelungen.
Zum zweiten Siegesgaranten der Westkanadier, die in ihren letzten drei Partien nur zwei Tore erzielen konnten, avancierte Schlussmann Roberto Luongo mit 24 Rettungstaten. Es war heute Morgen sein zweiter Shutout als Canuck.
Für die Blue Jackets, denen ein Treffer nach Videobeweis nicht zuerkannt wurde, war es die neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen.