Alexander Frolov auf dem Weg zu seinem Unterzahltreffer.
Phoenix - Los Angeles 3-5 (0-1/2-2/1-2)
Die Los Angeles Kings hätten fast wieder einen doppelten Punktgewinn verspielt. 3-0 lagen sie bereits in Front und sie ließen die Phoenix Coyotes noch zum 3-3 ausgleichen.
In den letzten zehn Spielminuten machten die Kings mit zwei weiteren Treffern den Heimerfolg doch noch möglich.
Zum dritten Mal in Folge konnte Alexander Frolov zwei Tore erzielen. Der letzte King, dem dies gelang war vor über 13 Jahren, im März 1993, Luc Robitaille.
Bei Rob Blakes Tor wurde Sean Avery ein Assist zugesprochen, es war sein 100. NHL-Punkt.
Die Torschützen: 0-1 Alexander Frolov(12.pp), 0-2 Rob Blake(25.pp), 0-3 Alexander Frolov(28.sh), 1-3 Georges Laraque(38.), 2-3 Yanic Perreault(39.), 3-3 Oleg Saprykin(47.), 3-4 Craig Conroy(50.pp), 3-5 Scott Thornton(60.en)
Marc Savard scheitert an Brent Johnson.
Washington - Boston 2-3 OT (1-1/0-0/1-1/0-1)
Glen Murray sorgte nach 126 Sekunden in der Verlängerung dafür, dass die Boston Bruins heute Nacht gegen die Washington Capitals ihren vierten Sieg in Folge feiern konnten.
Zum letzten Mal fuhren die Bruins im März 2004 vier doppelte Punktgewinne hintereinander ein.
Auch aufgrund der Spielanteile ging der Heimerfolg der Bruins vollauf in Ordnung und die Capitals konnten mit dem einen erkämpften Punkt zufrieden sein.
Es war Washingtons dritte Niederlage in Serie, in dieser Saison eine Premiere für die Capitals.
Die Torschützen: 0-1 P.J. Axelsson(2.), 1-1 Jakub Klepis(8.), 1-2 Zdeno Chara(44.pp), 2-2 Alexander Ovechkin(57.pp), 2-3 Glen Murray(63.pp)
New Jersey - Toronto 2-1 (0-0/1-0/1-1)
Besonders Dank Schlussmann Martin Brodeur konnten die Devils diesen Sieg einfahren, fiel doch die Torschusssstatistik mit 34-19 klar zu Gunsten der Maple Leafs aus.
Die Devils konnten sechs der letzten sieben Partien für sich entscheiden. Toronto musste hingegen die zweite Niederlage in Folge einstecken.
Wade Belak und Cam Janssen trugen im ersten Drittel mit einem Faustkampf ihren Teil zur Unterhaltung bei.
Zwischen den Pfosten der Maple Leafs stand mit Mikael Tellqvist der eigentliche dritte Torhüter. Die Nummer Eins, Andrew Raycroft, muss momentan wegen Leistenproblemen pausieren.
Mit nur insgesamt sechs Überzahlsituationen lief das Spiel besonders fair ab.
Vor der Partie wurde die Nummer 18 von Ex-Canadien Serge Savard, der mit Montreal zwischen 1966 und 1981 acht Mal den Stanley Cup gewann, unter das Hallendach gehängt und somit für zukünftige Spieler gesperrt.
Montreals Goalie, Cristobal Huet, musste sich mit 39 Paraden seinen dritten Sieg in Folge schwer erarbeiten.
Atlantas Topscorer Marian Hossa, Ilya Kovalchuk und Vyacheslav Kozlov waren nicht in der Lage einen Punkt zu machen.
Neben Sheldon Souray assistierte auch Guillaume Latendresse, ein hochtalentierter 19-jähriger Rookie, beim 1-0 für die Hausherren.
Die Torschützen: 0-1 Michael Ryder(15.pp), 1-1 Glen Metropolit(44.), 1-2 Alexander Perezhogin(47.), 1-3 Radek Bonk(59.en)
Buffalo - Ottawa 1-4 (1-0/0-1/0-3)
Ausgerechnet bei den Ottawa Senators, die in dieser Saison bisher nicht gerade mit ihrer Heimstärke hausieren gegangen sind, fingen sich die Buffalo Sabres, nach zehn Siegen in der Fremde, ihre erste Auswärtsniederlage ein.
Dabei hatte es mit der 1-0 Führung zur ersten Drittelpause ganz gut für die Gäste ausgesehen, ehe die Senators zu alter Stärke zurückfanden und vier Tore in Folge erzielen konnten.
Es bedeutete erst den dritten Sieg der Kanadier aus ihren letzten elf Partien.
Die Torschützen: 1-0 Maxim Afinogenov(20.), 1-1 Peter Schaefer(26.pp), 1-2 Dany Heatley(42.pp), 1-3 Antoine Vermette(55.), 1-4 Chris Phillips(58.)
Dallas - Carolina 4-5 (1-2/0-1/3-2)
Für einen unterhaltsamen Eishockeyabend mit neun Toren und Spannung bis in die Schlussphase sorgten die Dallas Stars und Carolina Hurricanes im RBC Center von Raleigh.
Die Gastgeber konnten sich erst nach einem 'Empty Net Goal' in der Schlussminute ihres Sieges sicher sein.
Eric Staal erzielte drei Tore, darunter das 'Game Winning Goal'. Es war der dritte NHL-Hattrick von Carolinas Stürmer.
Für die Dallas Stars läuft es nach einem sehr guten Saisonstart momentan nicht so gut. Von ihren letzten sechs Partien verloren die Texaner vier.
Die Torschützen: 1-0 Jussi Jokinen(6.pp), 1-1 Eric Staal(11.pp), 1-2 Ray Whitney(17.), 1-3 Eric Staal(22.pp), 2-3 Patrik Stefan(48.sh), 3-3 Jeff Halpern(49.), 3-4 Justin Williams(54.), 3-5 Eric Staal(60.en), 4-5 Jaroslav Modry(60.)
N.Y. Rangers - Pittsburgh 1-3 (0-1/0-0/1-2)
New Yorks Jaromir Jagr war kaum in der Lage seine Qualitäten zu zeigen, weil die beiden Verteidiger Sergei Gonchar und Josef Melichar dem Tschechen fast keinen Raum zum agieren ließen.
Jagr, dessen Karriere bei den Penguins begann und elf Jahre lang dort spielte, wurde bei jedem Puckkontakt gnadenlos von den Zuschauern ausgepfiffen.
Die Rangers konnten von den letzten vier Partien lediglich eine gewinnen.
Die Gäste agierten streckenweise äußerst unsportlich, was den Hausherren immerhin elf Powerplays brachte. Zwei wurden von den Gelb-Schwarzen genutzt.
Mark Recchi, dem zwei Tore gelangen, fehlen noch zwölf weitere Erfolgserlebnisse um die magische Marke von 500 NHL-Toren zu erreichen.
Der erfolgreichste Schütze auf dem Eis, Chris Neil, verdoppelte mit den zwei Treffern seine bisherige Torebilanz auf vier.
Die Torschützen: 0-1 Jordan Staal(15.pp), 0-2 Mark Recchi(47.pp), 1-2 Brendan Shanahan(51.), 1-3 Mark Recchi(55.)
N.Y. Islanders - Florida 4-1 (1-0/1-1/2-0)
Die Islanders gewannen bereits ihr drittes der letzten vier Auswärtsspiele.
Mit insgesamt 76 Torschüssen, 44-32 zu Gunsten der Panthers, registrierten die Statistiker überdurchschnittlich viele Möglichkeiten.
Der Topscorer der Islanders, Alexei Yashin, erhöhte mit seinem Tor und der Vorlage zum 3-1 sein Punktekonto auf nunmehr 22.
Auf dem Eis ging es äußerst fair zu. Die Schiedsrichter mussten lediglich vier Zwei-Minuten-Strafen verhängen.
Die Torschützen: 1-0 Alexei Yashin(12.), 1-1 Ville Peltonen(23.), 2-1 Arron Asham(35.), 3-1 Jason Blake(57.), 4-1 Miroslav Satan(60.en)
Columbus - Nashville 2-4 (0-0/0-4/2-0)
Innerhalb von knapp zwölf Minuten im Mittelabschnitt gelang den Nashville Predators mit vier Toren die Vorentscheidung in ihrer Heimpartie gegen die Columbus Blue Jackets.
Dabei konnte Jason Arnott, der sieben Spiele lang nicht mehr getroffen hatte, innerhalb von 48 Sekunden zwei Treffer beisteuern.
Im Schlussabschnitt kamen die Gäste aus Ohio zwar noch einmal bis auf zwei Tore heran, in Gefahr geriet der doppelte Punktgewinn der Predators aber nicht mehr.
Columbus' Interimscoach Agnew muss weiterhin auf seinen ersten Sieg als Verantwortlicher hinter der Bande der Blue Jackets warten. Vor drei Spielen hat er das Team übernommen.
Die Torschützen: 0-1 J.P. Dumont(21.pp), 0-2 Shea Weber(28.), 0-3 Jason Arnott(31.pp), 0-4 Jason Arnott(32.pp), 1-4 Sergei Fedorov(48.pp), 2-4 Dan Fritsche(52.)
Colorado - Minnesota 2-1 SO (1-0/0-0/0-1/0-0/1-0)
Mit seinem ersten Tor im 'Shootout', bei acht Versuchen in seiner NHL-Karriere, führte Joe Sakic seine Colorado Avalanche zu einem 2-1 Achtungserfolg bei den heimstarken Minnesota Wild.
Die Partie war in den gesamten 65 Minuten incl. Overtime viel von der Taktik geprägt. Richtig gute Tormöglichkeiten blieben auf beiden Seiten Mangelware.
Für die Wild, Overtime- und Penaltyspezialisten, war es die erste Saisonniederlage nach der regulären Spielzeit. Bereits sieben Mal hatten sie die Zusatzschichten für sich entscheiden können.
Die Torschützen: 1-0 Joe Sakic(8.), 1-1 Mikko Koivu(55.pp)
Detroit - Edmonton 3-4 SO (1-2/1-0/1-1/0-0/0-1)
Der Westen Canadas ist kein gutes Pflaster für die Red Wings. Ihre letzten drei Niederlagen kassierten sie zweimal gegen Edmonton und einmal in Calgary.
Jiri Hudlers Tor zum 3-3 fiel erst vier Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene.
Mit einem Torschussverhältnis von 41-21 waren die Gäste wenigstens optisch überlegen.
Zwischen den Pfosten der Red Wings gab der 26-Jährige Joey MacDonald sein NHL-Debut.
Überraschend scheiterten im Shootout die Hochkaräter Henrik Zetterberg und Pavel Datsyuk für Detroit und Ryan Smyth für Edmonton.
Da die Nashville Predators heute Nacht gewannen, sind sie jetzt mit den Red Wings in der Central Division punktgleich. Detroit bleibt allerdings wegen der besseren Torbilanz auf Rang Eins.
Die Torschützen: 0-1 Shawn Horcoff(5.), 1-1 Kris Draper(8.sh), 1-2 Joffrey Lupul(11.), 2-2 Danny Markov(26.), 2-3 Raffi Torres(49.), 3-3 Jiri Hudler(60.)
Philadelphia - San Jose 1-6 (1-3/0-3/0-0)
Nach zwei Siegen in Folge gerieten die Philadelphia Flyers in San Jose wieder kräftig unter die Räder.
Die gastgebenden Sharks ließen es zum Glück ihrer Gäste im Schlussdrittel nach einer deutlichen Führung zur zweiten Drittelpause etwas ruhiger angehen.
Shark Milan Michalek schoss ein Tor und konnte damit in den letzten sieben Partien jeweils punkten.
Die Sharks gewannen sechs ihrer letzten sieben Spiele.
Philadelphia zog in den letzten sieben Begegnungen mit den Sharks stets den Kürzeren.
In der laufenden Saison haben die Flyers keines der elf Spiele gewinnen können, in dem sie 0-1 in Rückstand geraten waren.
Die Torschützen: 0-1 Patrick Rissmiller(3.), 0-2 Milan Michalek(5.), 1-2 Geoff Sanderson(9.pp), 1-3 Mike Grier(11.sh), 1-4 Kyle McLaren(24.pp), 1-5 Ryane Clowe(30.), 1-6 Curtis Brown(33.)