Andrej Meszaros versucht sich beim Schuss von Derek Roy als Torhüter.
Ottawa - Buffalo 4-2 (1-1/0-1/3-0)
Nach sieben Misserfolgen aus ihren letzten acht Patrtien konnten die Ottawa Senators ausgerechnet beim bisher besten Team des Ostens wieder zwei Zähler mitnehmen.
Klar, dass Ottawas Teamkapitän zufrieden mit der Leistung in der HSBC Arena war: "Wir haben nicht unbedingt schönes Eishockey gespielt, aber einen Weg gefunden, wie wir gewinnen können und das war bei unserer momentanen Situation sehr wichtig."
Das Tor der kanadischen Gäste hütete zum ersten Mal in diesem Monat Ray Emery. Er machte seine Sache mit 27 Saves sehr gut.
Für die Sabres, die zuletzt vier Siege in Folge feiern konnten, war es erst das zweite Mal in dieser Saison, dass sie ohne Punkt das Eis verlassen mussten.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Briere(6.), 1-1 Chris Neil(10.pp), 1-2 Thomas Vanek(23.), 2-2 Jason Spezza(47.pp), 3-2 Peter Schaefer(53.), 4-2 Chris Phillips(60.en,sh)
Boston - Washington 3-2 SO (2-1/0-1/0-0/0-0/1-0)
Patrice Bergeron zeigte sich als einziger Penaltyschütze treffsicher und bescherte dadurch seinen Boston Bruins den Zusatzpunkt im Aufeinandertreffen mit den Washington Capitals.
In der sehr ausgeglichenen Partie im MCI Center der US-Hauptstadt waren zuvor alle Tore innerhalb der guten ersten halben Stunde gefallen.
Die Capitals haben im bisherigen Saisonverlauf alle vier Penaltyschießen, an denen sie teilnahmen, verloren. Nicht nur das, sie konnten dabei bei insgesamt zehn Versuchen keinen einzigen Penalty verwandeln.
Für Washington endete heute Nacht eine Miniserie von zwei Siegen in Folge.
Die Torschützen: 1-0 Phil Kessel(7.), 2-0 Brad Stuart(15.), 2-1 Matt Pettinger(17.sh), 2-2 Dainius Zubrus(33.pp)
N.Y. Rangers - Carolina 1-2 (0-1/1-0/0-1)
Auf ihren Teamkapitän Rod Brind'Amour können sich die Carolina Hurricanes verlassen. Nicht nur, dass er heute Nacht gegen die New York Rangers das Siegtor erzielte, auch in den sechs Partien zuvor hatte Brind'Amour schon jeweils getroffen.
Bei den spielerisch durchaus ebenbürdigen Gästen aus Manhattan konnte Jaromir Jagr sein 599. NHL-Tor markieren.
Assistiert wurde Jagr dabei von Brendan Shanahan, der damit in den letzten sechs Partien seiner Rangers jeweils punkten konnte.
Die Torschützen: 0-1 Craig Adams(3.), 1-1 Jaromir Jagr(37.pp), 1-2 Rod Brind'Amour(54.)
Nashville - Columbus 5-4 (1-1/1-1/3-2)
Mit insgesamt neun Toren wurden die Besucher der Nationwide Arena in Columbus reichlich unterhalten, nur aus einem Happy End für die Gastgeber und ihrem neuen Trainer Gary Agnew wurde es nichts.
Zur Mitte des Schlussabschnitts verspielten die Blue Jackets innerhalb von 31 Sekunden ihre Führung und standen am Ende mit leeren Händen da.
David Legwand war mit zwei Toren und einem Assist punktbester Akteur bei den Predators, die von ihren letzten acht Auftritten in der Fremde nur einen verloren.
Weniger schön sieht die Bilanz der Blue Jackets aus, die in vier ihrer letzten fünf Partien den Kürzeren zogen.
Die Torschützen: 1-0 J.P. Dumont(6.pp), 1-1 Jason Chimera(17.), 1-2 Rick Nash(22.), 2-2 Vernon Fiddler(31.sh), 3-2 David Legwand(44.), 3-3 Rick Nash(48.), 3-4 Fredrik Modin(50.), 4-4 David Legwand(52.), 5-4 Scott Nichol(53.)
Montreal - Tampa Bay 3-1 (1-0/1-1/1-0)
Auf die Powerplayqualitäten von Sheldon Souray können sich die Montreal Canadiens verlassen. Auch beim heutigen 3-1 Triumph im St. Pete Times Forum war der Verteidiger zweimal im Abschluss erfolgreich.
Sieben seiner bisherigen acht Saisontore hat Souray aus einer Überzahlsituation heraus erzielt.
Während die Canadiens ihre drei Tore jeweils aus einer nummerischen Überlegenheit heraus schossen, ließen die Tampa Bay Lightning ihre fünf Powerplays ungenutzt.
Ein Manko, das die Hausherren in der ansonsten ausgeglichenen Begegnung nicht kompensieren konnten.
Für eine Riesenüberaschung sorgten die New York Islanders mit ihrem 3-0 Sieg im American Airlines Center von Dallas.
Die texanischen Hausherren galten als haushohe Favoriten, doch Islanders' Schlussmann Rick DiPietro erwies sich als Spielverderber.
Mit 35 Rettungstaten hielt DiPietro seinen Kasten bei seinem ersten Saison-Shutout, dem siebten in seiner NHL-Karriere, sauber.
Deutlich weniger Erfolg mit seinen Rettungsversuchen hatte Dallas' Goalie Marty Turco, der von seinen Vorderleuten aber auch viel zu oft im Stich gelassen wurde.
Für die Islanders war der heutige Sieg ein motivierender Auftakt zu ihrer fünf Spiele währenden Auswärtstour.
Die letzte Heimniederlage der Stars, in der sie selbst kein Tor geschossen haben liegt ü,ber zwei Jahre zurück. Sie datiert vom 2. Januar 2004 - ein 0-6 gegen Phoenix.
Die Torschützen: 1-0 Mike York(5.pp), 2-0 Jason Blake(26.), 3-0 Trent Hunter(56.)
San Jose - Colorado 4-3 (0-1/1-0/3-2)
Drei Mal in Führung zu gehen und insgesamt 43 Torschüsse waren für die Colorado Avalanche zu wenig um auf heimischen Eis die San Jose Sharks zu bezwingen.
Binnen 17 Sekunden zur Mitte des dritten Drittels drehten die kalifornischen Gäste das Spiel zu ihren Gunsten.
Für die, trotz der drei geschossenen Tore, im Abschluss glücklosen Avalanche war damit ihre vierte Niederlage hintereinander besiegelt.
Ein persönliches Erfolgserlebnis hatte Colorados Kapitän Joe Sakic. Er kam zu seinem 1507. Scorerpunkt für die gleiche Franchise und überholte damit den in der NHL-Historie fünftplatzierten Ray Bourque, dem 1506 Zähler für die Boston Bruins gelangen.
Auch auf Seiten der siegreichen Sharks gab es einen Wermutstropfen. In der Partie verletzte sich ihr letztjähriger Toptorjäger Jonathan Cheechoo und konnte die Partie nicht mehr fortsetzen.
Die Torschützen: 0-1 Brett McLean(4.), 1-1 Curtis Brown(22.sh), 1-2 Antti Laaksonen(43.), 2-2 Steve Bernier(47.), 2-3 Joe Sakic(49.), 3-3 Joe Thornton(51.pp), 4-3 Patrick Marleau(52.pp)
Sami Kapanen bezwingt Jean-Sebastien Giguere.
Philadelphia - Anaheim 7-4 (5-2/0-1/2-1)
Die Philadelphia Flyers, das Team mit den wenigsten Punkten und den zweitwenigsten geschossenen Toren in der Liga, hat heute Morgen einen Weg gefunden die gegnerischen Torhüter zu überwinden
Bei insgesamt nur 16 Torschüssen konnten die Gäste aus Philadelphia gleich sieben Mal J-S Giguere und den später eingewechselten Ilya Bryzgalov bezwingen.
In einem wilden ersten Durchgang gelangen den Flyers vier Tore innerhalb einer Zeitspanne von gut fünf Minuten.
Der Grundstein für ihren ersten doppelten Punktgewinn nach sechs Niederlagen in Folge war damit gelegt.
Die Anaheim Ducks in dieser Saison auf heimischen Eis noch nicht in der regulären Spielzeit bezwungen, versucten in den folgenden Spielabschnitten noch einmal alles und stürmten engagiert nach vorne.
In den letzten 40 Spielminuten schossen die Gäste nur noch vier Mal auf das Gehäuse der Kalifornier, 50% dieser Schüsse landeten im Netz.
Die Torschützen: 1-0 Sami Kapanen(2.), 1-1 Chris Kunitz(3.), 2-1 Geoff Sanderson(12.), 3-1 Peter Forsberg(14.), 4-1 Mike Knuble(16.pp), 5-1 Simon Gagne(17.pp), 5-2 Samuel Pahlsson(19.), 5-3 Dustin Penner(27.pp), 6-3 Alexandre Picard(43.pp), 7-3 Sami Kapanen(46.), 7-4 Andy McDonald(52.pp)