Zwei ganz dumme Strafen der Tampa Bay Lightning in der letzten Minute der regulären Spielzeit bescherten den gastgebenden Boston Bruins noch einen doppelten Punktgewinn im heimischen TD Banknorth Garden
Zdeno Chara, 47 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene und Glen Murray, nachdem gerade einmal 17 Sekunden in der Verlängerung gespielt waren, avancierten zu den Matchwinnern der Hausherren.
Es war erst der vierte Saisonsieg der Bruins, zwei hiervon gegen die Lightning.
Marc Savard war an fünf der sechs Treffer der Bruins beteiligt, wovon er zwei selbst erzielte.
Auf Seiten der Gäste konnte Vincent Lecavalier bei vier Toren assistieren und damit seine Ausbeute aus den letzten acht Partien auf sechs Tore und neun Vorlagen ausbauen.
Die Torschützen: 0-1 Marc Savard(5.), 1-1 Ruslan Fedotenko(13.pp), 2-1 Brad Richards(28.pp), 2-2 Marc Savard(30.), 2-3 Phil Kessel(32.), 3-3 Nikita Alexeev(32.), 4-3 Martin St. Louis(36.), 4-4 P.J. Axelsson(38.), 5-4 Dmitry Afanasenkov(39.), 5-5 Zdeno Chara(60.pp), 5-6 Glen Murray(61.pp)
Maxim Afinogenov(BUF) scheitert an Torhüter Andrew Raycroft(TOR).
Toronto - Buffalo 4-1 (1-1/3-0/0-0)
Den Toronto Maple Leafs blieb es vorbehalten die schöne Erfolgsserie der Buffalo Sabres zu beenden.
Ein einziges Tor der Sabres von dem Deutschen Jochen Hecht war zu wenig und so mussten sich die Sabres zum ersten Mal in dieser Saison in der regulären Spielzeit geschlagen geben.
Angeführt von ihrem Teamkapitän Mats Sundin, der sich an drei Toren beteiligte, waren die kanadischen Gäste zum vierten Mal in ihren letzten fünf Partien, das bessere Team.
Die Sabres hatten noch einen weiteren Verlust. Im ersten Durchgang musste ihr Topscorer Maxim Afinogenov das Eis verletzt verlassen und konnte nicht mehr mitwirken.
Die Torschützen: 0-1 Jochen Hecht(8.), 1-1 Mats Sundin(18.), 2-1 Darcy Tucker(30.pp), 3-1 Jeff O'Neill(32.), 4-1 Mats Sundin(33.)
New Jersey - Montreal 2-1 (1-0/1-1/2-0)
Der Auswärtssieg versüßte dem ehemaligen Canadiens Coach Claude Julien die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.
Julien sorgte dabei für Erheiterung, fand er doch den Weg in die Umkleideräume des Gästeteams im Bell Centre nicht auf Anhieb. "Da habe ich mir
bisher noch nie Gedanken darüber gemacht. Mich interessierte der Gästeraum hier früher einfach nicht", erläuterte der Coach anschließend seinen Fauxpas amüsiert.
Martin Brodeur zeigte einmal mehr eine überzeugende Leistung und rettete 33 mal für sein Team. Er liegt nun mit 453 Siegen nur noch 7 Siege hinter Ed
Belfour auf Platz 3 in der ewigen NHL-Siegesliste bei den Goalies.
Für Andrei Markov endete mit dieser eher unspektakulären Partie seine vier Spiele andauerne Punkteserie.
Die Torschützen: 1-0 Jay Pandolfo(13.), 2-0 Brian Rafalski(31.pp) , 2-1 Chris Higgins(34.)
Carolina - Ottawa 3-2 (0-1/1-1/2-0)
Durch die erneute Heimpleite befinden sich die Ottawa Senators weiterhin in der Krise. Von nun insgesamt sieben Heimspielen hat das Team bereits fünf
verloren.
Goalie Martin Gerber, der vor dem Spiel seinen Stanley Cup Ring von Canes-GM Jim Rutherford erhielt, war das erste Mal gegen seine ehemaligen
Kollegen im Einsatz, und er verlor.
Für den Titelverteidiger geht es dagegen nach schwachem Saisonstart weiter aufwärts. Erstmals hat man nun mehr Siege als Niederlagen vorzuweisen.(7-6-2)
Die Senators hielten direkt nach der erneuten Heimpleite, in der man eine 2-Tore-Führung verspielte eine Krisensitzung in der Umkleide ab.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Alfredsson(3.), 0-2 Denis Hamel(23.), 1-2 Erik Cole(36.pp), 2-2 Ray Whitney(41.), 3-2 Ray Whitney(51.pp)
Atlanta - N.Y. Islanders 4-1 (3-0/1-1/0-0)
Bei ihrem 4-1 Sieg auf Long Island lieferten die Atlanta Thrashers ein perfektes Auswärtsspiel ab und beendeten damit die 3 Spiele andauernde
Siegesserie der New Yorker.
Gästegoalie Johan Hedberg hielt 23 Scheiben und sicherte sich so seinen zweiten Sieg als Starter in Folge.
Für die Thrashers endete ein äußerst erfolgreicher Roadtrip, nach dem sie sich mit nun 23 Punkten noch immer gemeinsam mit Buffalo an der Spitze
der Eastern Conference befinden.
Obwohl die Fans im Weiten Rund nach mehreren unglücklichen Aktionen den Ersatz von Rick DiPietro durch den zuletzt überzeugenden Backup Mike Dunham
forderten, blieb DiPietro bis zum Spielende im Kasten der Isles. "Da muss er durch und lernen zu kämpfen", war anschließend der Kommentar von Coach Ted Nolan zu seiner Entscheidung.
Die Torschützen: 1-0 J.P. Vigier(3.), 2-0 Marian Hossa(18.), 3-0 Brad Larsen(19.), 3-1 Jason Blake(26.), 4-1 Steve McCarthy(39.pp).
Washington - Philadelphia 5-3 (4-1/0-0/1-2)
Der 5-3 Aswärtssieg war der erste Sieg der Capitals in Philadelphia seit knapp neun Jahren.
Alexander Ovechkin war mit zwei Treffern einmal mehr der Garant für den Sieg seiner US-Hauptstädter.
Goalie Robert Esche sah bei vier Gegentreffern mit acht Schüssen einmal mehr recht unglücklich aus und wurde vorzeitig durch seinen Backup ersetzt.
Brent Johnson hingegen sicherte sich mit 33 Rettungstaten seinen ersten Saisonsieg im Tor der Caps.
Die Torschützen: 1-0 Alexander Ovechkin(4.), 1-1 Simon Gagne(13.), 2-1 Ben Clymer(13.), 3-1 Shaone Morrisonn(19.), 4-1
Alexander Ovechkin(20.), 5-1 Ben Clymer(41.), 5-2 Geoff Sanderson(47.), 5-3 R.J. Umberger (55.pp).
Columbus - Detroit 1-4 (0-1/1-3/0-0)
Daniel Cleary, der letzte Saison in 77 Spielen nur drei Mal traf, ebnete den Detroit Red Wings mit seinen beiden ersten Saisontreffern den Weg zum Heimsieg.
Die Red Wings, die Columbus mit 37 Torschüssen eindeckten, gewannen zum sechsten Mal in Folge.
Die Blue Jackets prüften Torhüter Dominik Hasek insgesamt nur 17 Mal.
Columbus agierte sehr defensiv und kam erst in der 12. Minute zum ersten Torschuss.
Ex-Red Wing Sergei Fedorov, jetzt in Diensten der Blue Jackets, wurde bei jedem Puckkontakt vom Publikum ausgebuht.
Die Torschützen: 0-1 Daniel Cleary(18.), 1-1 Ron Hainsey(27.pp), 1-2 Henrik Zetterberg(29.), 1-3 Daniel Cleary(35.sh), 1-4 Mikael Smauelsson(36.)
Calgary - St. Louis 3-2 (2-1/0-1/1-0)
Vier Minuten und 27 Sekunden vor dem Ende machte Jarome Iginla mit einem Powerplay-Treffer den Auswärtserfolg der Flames perfekt.
Torhüter Miikka Kiprusoff hielt mit 28 Saves den ersten Sieg nach vier Niederlagen in Folge fest.
Die Blues waren im letzten Abschnitt dem Siegtreffer näher, nachdem sie bereits zuvor einen 0-2 Rückstand egalisiert hatten.
Für Bill Guerin war es schon der siebte Saisontreffer. Letzte Saison traf er für Dallas insgesamt nur 13 Mal.
Keith Tkachuk punktete in der vierten Partie in Folge.
Die Torschützen: 1-0 Matthew Lombardi(6.), 2-0 Byron Ritchie(12.), 2-1 Bill Guerin(15.), 2-2 Keith Tkachuk(22.pp), 3-2 Jarome Iginla(56.pp)
Nashville - Minnesota 4-3 (2-1/1-2/1-0)
Die Predators setzten mit dem Auswärtserfolg in Minnesota ihre Serie in der Fremde mit nun sieben Siegen in Serie fort.
Die Gäste hatten über weite Strecken der Partie die Nase vorne und die Wild konnten immer nur ausgleichen.
Der letzte Sieg der Predators in Minnesota lag über fünf Jahre zurück - am 31. Oktober 2001.
Torhüter Tomas Vokoun hielt 25 Schüsse und sicherte den Sieg Mitte des letzten Drittels, als er einen Alleingang von Brian Rolston entschärfte.
Den Wild fehlte im Schlussabschnitt die Durchschlagskraft und so kamen sie in dieser Spanne nur auf magere sechs Torschüsse.
Die Torschützen: 0-1 Petteri Nummelin(3.), 1-1 Steve Sullivan(25.), 2-1 Kimmo Timonen(17.pp), 2-2 Pavol Demitra(25.), 3-2 Paul Kariya(30.), 3-3 Mark Parrish(32.pp), 4-3 Shea Weber(44.)
Los Angeles - Phoenix 4-6 (3-3/0-3/1-0)
Nach einer 3-1 Führung der Gäste nach nur 12 Minuten, glichen die Hausherren bis zur 15. Minute aus und erhöhten bis zur 27. Minute auf 6-3.
Der deutsche Verteidiger Dennis Seidenberg konnte dabei zum 6-3 einnetzen und seinen ersten Saisontreffer erzielen.
Aufgrund der Torfülle zu Beginn mussten beide Starttorhüter, Curtis Joseph bei Phoenix und Mathieu Garon bei den Kings, ihren Platz räumen.
Die Kings kamen insgesamt zu 43 Torschüssen, während Phoenix nur 24 Mal auf das Tor zielte.
Phoenix hatte vor Beginn der Partie nur einen mageren Toreschnitt von zwei Treffern pro Begegnung vorzuweisen.
Kings Verteidiger Rob Blake absolvierte seine 1.000-te NHL-Partie und verbuchte einen Assist beim 1-1.
Die Torschützen: 0-1 Shane Doan(3.), 1-1 Anze Kopitar(5.), 2-1 Tom Kostopoulos(7.), 3-1 Derek Armstrong(12.), 3-2 Enver Lisin(14.pp), 3-3 Georges Laraque(15.), 3-4 Shane Doan(23.), 3-5 Ed Jovanovski(26.pp), 3-6 Dennis Seidenberg(27.), 4-6 Alexander Frolov(38.)
Vancouver - Colorado 2-3 (1-0/1-2/0-1)
Vancouver begann stark und hatte zu Beginn zahlreiche Chancen, doch die Führung kam erst 53 Sekunden vor Ende der Periode.
Die Avalanche konnten zweimal einen Rückstand egalisieren, ehe sie selbst letztendlich entscheidend in Führung gingen.
Joe Sakic bereitete das 1-1 vor und sammelte so seinen beeindruckenden 88 Scorerpunkt in 67 Spielen gegen Vancouver.
Die ansonsten schussstarken Hausherren begnügten sich heute mit 20 Torschüssen, während Vancouver Avs Schlussmann Jose Theodore 38 Mal prüfte.
Colorado ließ im zweiten Drittel eine zweiminütige Überzahl mit zwei Männer mehr auf dem Eis nahezu ohne Torchance verstreichen.
Die Torschützen: 1-0 Markus Naslund(20.), 1-1 Andrew Brunette(22.), 2-1 Daniel Sedin(27.pp), 2-2 Paul Stastny(33.), 2-3 Andrew Brunette(44.)
Pittsburgh - San Jose 2-3 (0-0/1-2/1-1)
Die Zuschauer bekamen eine sehr kampfbetonte Partie mit vielen Checks zu sehen.
Penguins Stürmer Evgeni Malkin konnte zum ersten Mal in seiner jungen NHL-Karriere keinen Treffer erzielen.
Pittsburgh kam mit einer Empfehlung von fünf Siegen in Folge nach San Jose.
Sharks Topstürmer Jonathan Cheechoo wurde bereits nach 63 Sekunden mit einer Spieldauerstrafe belegt.
San Joses Joe Thornton konnte sich mit drei Assists in die Scorerlisten eintragen.
Die Torschützen: 0-1 Kyle McLaren(21.), 1-1 Michel Ouellet(28.), 1-2 Matthew Carle(30.), 1-3 Mike Grier(41.), 2-3 Dominic Moore(42.)