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2006-06-18 

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SPIELTAG 18.06.2006

Michael Peca bejubelt das 3-0 durch Ryan Smyth(EDM).

Stanley Cup Finale

Carolina - Edmonton 0-4 (0-0/0-2/0-2)
(Serie 3-3)
Unabhängig vom Ausgang der heutigen Finalpartie, für die Edmonton Oilers war es das letzte Heimspiel der für sie so erfolgreich verlaufenen Spielzeit 2005/06 und sie zeigten sich vorab zuversichtlich, dass es noch nicht die letzte Partie sein wird. Oilers' Coach Craig MacTavish ging sogar noch weiter und sah eine ganz 'große Partie' voraus: "Wir sind in einer ausgesprochen guten physischen und mentalen Verfassung. Für mich gibt es keinen Grund, vor der Partie nervös zu sein, auch wenn es das wichtigste Spiel in meiner bisherigen Trainerlaufbahn ist." Ganz klar, dass auch die Fans im Rexall Place alles gegeben haben, damit nicht zum ersten Mal in der Franchisegeschichte der Westkanadier auf heimischen Eis der Stanley Cup an ein anderes Team, in diesem Fall an die Carolina Hurricanes, verliehen wird.
Die Gäste aus North Carolina und insbesondere Trainer Peter Laviolette, sah es schon als Nachteil an, dass der erfahrene Doug Weight verletzungsbedingt nicht am Spiel teilhaben konnte: "Keine Frage wir werden Doug vermissen. Wir dürfen aber darüber nicht klagen. Unser Ziel ist es, diese Partie zu gewinnen und unser Kader ist das ganze Jahr hindurch schon so ausgeglichen stark besetzt, dass uns dies auch ohne Doug gelingen kann." Eine Riesenüberaschung hatte Laviolette noch parat. Erik Cole war entgegen Aussagen von vor einer Woche mit von der Partie.

Dies nützte den Hurricanes aber wenig, denn von Beginn an taten sie sich unheimlich schwer in die Partie zu kommen. Die Oilers gingen sehr engagiert und konzentriert zu Werke, so dass sich den Amerikanern kaum Chancen und Möglichkeiten boten. Trotz Überlegenheit der Hausherren ging die Begegnung aber nur mit einem 0-0 in die erste Pause.
Kurz nach Wiederbeginn machten es dann die Oilers besser, als Fernando Pisani(22.pp) in Überzahl die viel umjubelte Führung erzielen konnte. Sein Schlenzer wurde unhaltbar für Canes Torhüter Cam Ward von Verteidiger Glen Wesley abgefälscht. Die Kanadier blieben überlegen und aggressiv, ihre Kontrahenten fanden indes den Weg zum Tor überhaupt nicht mehr. Die Oilers machten es dafür umso besser. Raffi Torres(30.) konnte, zwar von einem Verteidiger bedrängt, den Puck nach einem Schuss von Steve Staios ins Netz lenken und so den Spielstand auf 2-0 erhöhen. Hätte man das Spiel ohne Vorkenntnisse betrachtet, so konnte man kaum davon ausgehen, dass die Hurricanes hier um ihre Chance spielen den Cup zu gewinnen. Bis zur 32. Spielminute blieben sie bei mageren drei(!) Torschüssen stehen. Erst jetzt wachten sie etwas auf, doch Oilers Schlussmann Jussi Markkanen hatte die Situationen immer im Griff, so dass er mit lediglich insgesamt 16 Saves seinen Shutout verbuchen konnte.
Und so nahm die Partie ihren weiteren Verlauf. Traner Laviolette konnte seinem Team auch in der zweiten Pause keine neuen Impulse geben und jede vielleicht noch so stark vorgenommene Verbesserung des Einsatzes und Kampfes war dahin, als die Oilers weitere Möglichkeiten hatten. Zunächst konnte och Ward einen spektakulären Saves für sich verbuchen, doch nur kurz darauf erhöhte Ryan Smyth(44.pp) vorentscheidend auf 3-0, als er unbedrängt ins Drittel marschieren konnte und mit einem platzierten Rückhandschuss mustergültig abschloss. So konnte das Spiel der Canes keine Wende mehr erfahren, im Gegenteil die Oilers hatten sich in einen Rausch gespielt und markierten in einer weiteren Überzahl sogar noch das 4-0 drch Shawn Horcoff(54.pp).
Am Montag im Spiel 7 gibt es nun keine Ausreden mehr. Es heißt nur noch, gewinnen oder verlieren. Die Oilers haben nun sicher einen kleinen psychologischen Vorteil aus einem 1-3 in der Serie noch ausgeglichen zu haben, doch der Heimvorteil wird auch dieses Mal wieder nicht zu unterschätzen sein. Zum dritten Mal in Folge geht das Stanley Cup Finale in ein Spiel 7 und 2003 mit den New Jersey Devils, sowie 2004 mit den Tampa Bay Lightning gewannen jeweils die Heimmannschaften.

 

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