Martin Gerber(CAR) mit einer akrobatischen Rettungstat gegen J.P Dumont(BUF).
Carolina - Buffalo 4-0 (2-0/1-0/1-0) (Serie 2-2)
Der Schweizer Schlussmann Martin Gerber in Diensten der Carolina Hurricanes hat das in ihn von Headcoach Peter Laviolette gesetzte Vertrauen vollauf erfüllt, alle 22 Torschüsse der gastgebenden Buffalo Sabres abgewehrt und bei seinem zweiten Playoffauftritt, in dem er von Beginn im Tor stand, seinen Kasten sauber gehalten.
Für Gerber war es der erste Playoff-Shutout in seiner NHL-Karriere, für sein Team sprang dabei ein ganz wichtiger 4-0 Auswärtserfolg heraus, wodurch sie die Serie mit den Sabres ausgleichen und sich wieder den Heimvorteil zurückholen konnten.
Weniger glücklich verlief die Partie für Buffalos Goalie Ryan Miller, der gleich von den ersten vier Torschüssen der Hurricanes zwei passieren lassen musste. Mark Recchi(7.) und Eric Staal(10.pp) legten mit ihren Treffern in den ersten zehn Spielminuten den Grundstein für den späteren Erfolg. Die Abwehr der Gastgeber wirkte keineswegs so sattelfest wie in den vorhergegangenen Partien. Das Fehlen von Henrik Tallinder, Teppo Numminen und Dmitri Kalinin, drei verletzten Stammverteidigern, konnten die Sabres in keinster Weise kompensieren.
Auch dem 3-0 von Carolinas Rookie Andrew Ladd(23.) unmittelbar nach der zweiten Pause ging ein mangelhaftes Defensivverhalten der Hausherren voraus. Die Partie war damit zu Gunsten der Südstaatler gelaufen. Den Schlusspunkt unter der doch recht einseitigen und im letzten Spielabschnitt wenig aufregenden Begegnung setzte Bret Hedican(57.) vier Minuten vor Spielende.
Carolinas Stürmer Eric Staal setzte seine persönliche Erfolgsserie fort. Er konnte in allen bisherigen 14 Playoffpartien der Hurricanes punkten. Sieben Tore und zwölf Assists beträgt seine eindrucksvolle Bilanz.