Carolina - Buffalo 3-4 (1-1/1-3/1-0) (Serie 1-2)
Die teilweise harsche Kritik von Buffalos Trainer Lindy Ruff nach der 3-4 Niederlage in Raleigh an der Leistung seiner Mannschaft von vor zwei Tagen hat seine Wirkung nicht verfehlt. Heute Nacht nutzten die Sabres ihren Heimvorteil, kehrten den Spieß um und liegen Dank eines 4-3 Erfolges wieder mit 2-1 Siegen im Conferencefinale in Front. Den letztendlich vorentscheidenden Vorsprung verschafften sich die Sabres durch drei Tore von Daniel Briere(22.pp/29.) und Ales Kotalik(33.) innerhalb von gut zehn Minuten im Mittelabschnitt. Anschließend musste Gästeschlussmann Cam Ward seinen Kasten zu Gunsten des Schweizer Torhüters Martin Gerber räumen.
Die Ursache für den zu diesem Zeitpunkt deutlichen Rückstand der Hurricanes war aber weniger die Vorstellung von Ward als die mangelnde Disziplin der Gäste. Schon beim 1-1 Ausgleichstreffer von Chris Drury(20.pp) kurz vor der ersten Pause standen die Hurricanes mit einem Mann weniger auf dem Eis. Die Sabres nutzten somit zwei von sieben Überzahlsituationen zu einem Torefolg und auch beim vierten Treffer von Kotalik war wiederum eine Strafe gegen Carolina angezeigt.
Nachdem die Hurricanes diese Rückschläge verdaut hatten, besannen sie sich auch ihrer spielerischen Qualitäten und stürmten mit dem Mute der Verzweiflung nach vorne. Noch vor der zweiten Pause sollte Cory Stillman(15./39.), der bereits die 1-0 Führung besorgt hatte, das Anschlusstor gelingen.
Im Schlussabschnitt spielten hauptsächlich die Gäste aus Raleigh nach vorne und die Sabres verlegten sich darauf, mit Mann und Maus verteidigend, ihre Führung zu halten. Am Ende erfolgreich: Nur noch Eric Staal(56.pp) konnte aus einem Powerplay heraus Ryan Miller überwinden.