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2006-05-18 

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SPIELTAG 18.05.2006

Michael Peca(EDM) erzielt gegen Vesa Toskala(SAN) das 1-0.

Conference Halbfinale

San Jose - Edmonton 0-2 (0-1/0-0/0-1)
(Serie 2-4)
Ganz Edmonton steht Kopf. Die Oilers stehen zum ersten Mal seit 1992 wieder im Conference Finale und treffen dort ab Freitag auf die Mighty Ducks of Anaheim. Im heimischen Rexall Place, in dem zum Schluss eine unglaubliche ausgelassene Stimmung herrschte, holten sie sich den vierten Sieg in Folge, nachdem die ersten zwei Spiele der Serie verloren gegangen waren.
Ein Faktor zum Sieg war heute Oilers Torhüter Dwayne Roloson, der sehr viel Ruhe ausstrahlte und sich mit 24 Saves, aber auch etwas Glück bei zwei Pfostentreffern, den ersten Playoff-Shutout seiner Karriere sicherte. Die Sharks wirkten über die gesamte Spieldauer äußerst bemüht, doch in der Defensive taten sich für die konterstarken Hausherren häufiger Lücken auf. Eine davon nutzte Michael Peca(9.) zur Hälfte des ersten Abschnittes zur 1-0 Führung, als er sich gegen Scott Hannan - zwar nicht ganz regelgerecht, aber ungeahndet - durchsetzte und San Jose Schlussmann Vesa Toskala mit einem platzierten Schuss, ins von ihm aus rechte obere Eck keine Chance ließ. Mit diesem Vorsprung im Rücken agierten die Oilers abgeklärt, die Sharks bissen sich an der konsequenten Defensivarbeit der Kontrahenten immer wieder die Zähne aus. Den Rest meistere Roloson souverän. Selbst bei einer 5 gegen 3 Überzahl ab der 13. Spielminute über 93 Sekunden hinweg, konnten die Gäste keine richtige Chance herausspielen. Es fehlte eindeutig an Ideen und Bewegung im Powerplay.
Im weiteren Verlauf hatten die Kanadier die besseren Möglichkeiten einen weiteren Treffer zu erzielen, als dass der Ausgleich drohte. Über die gesamte Spieldauer hatten sie sieben(!) Alleingänge auf Toskala, der seine Farben mehrmals im Spiel hielt. Die besten Gelegenheiten der Sharks waren zwei Pfostentreffer zum Ende des zweiten Drittels, sowie ein Schuss vom freistehenden Nils Ekman, den Roloson aber gut parieren konnte.
Das Bild änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht. Die Oilers gewannen nahezu alle Bullys und waren ebenso in den Zweikämpfen bissiger. Symbolisch dafür war das 2-0, als der Puck von Todd Harvey und Ryan Smyth hinter dem Tor der Sharks erkämpft und der vor dem Gehäuse freistehende Shawn Horcoff(52.) bedient wurde. Dieser hatte keine Mühe die Scheibe oben ins Netz zu befördern. Spätestens jetzt war der Rexall Place ein Tollhaus und alle Zuschauer feierten ihr Team mit lautstarkem Jubel und stehenden Ovationen. Trotz noch zweier Unterzahlsituationen überstand Edmonton den Rest der Spielzeit schadlos und hätte sogar noch das 3-0 erzielen können. Selbst die Herausnahme von Toskala bereits zwei Minuten vor dem Ende hatte keine Wirkung mehr.

 

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