NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerüchte

2006-05-15 

ANZEIGE

SPIELTAG 15.05.2006

Eric Staal(CAR) feiert sein 'Empty Net Goal'.

New Jersey - Carolina 1-4 (1-1/0-1/0-2)
(Serie 1-4)
Auch für die New Jersey Devils ist die Saison früher als gewollt beendet. Nach dem überzeugenden Auftritt gestern mit dem 5-1 Erfolg zuhause, folgte heute in Carolina eine 4-1 Niederlage, welche das Aus in den Playoffs bedeutet. Die Hurricanes treffen im Conference Finale auf die Buffalo Sabres und haben wegen der besseren Platzierung in der regulären Saison zunächst Heimrecht.
Die Partie unter den Augen von 18.730 Zuschauern im restlos ausverkauften RBC Center begann für die Devils äußerst erfolgreich. Nach nur 57 Sekunden brachte Brian Gionta(1.) die Gäste bereits in Führung. Anschließend entwickelte sich ein rassiges, umkämpftes und ungemein schnelles Playoffspiel mit Chancen im Minutentakt. Beide Teams versuchten durch rasches Umschalten von Defensive auf Angriff den Gegner zu beherrschen. Die Stimmung der Fans in Raleigh trug ihr übriges dazu bei, dass die Atmosphäre aufgeheizt war. Erstmals jubeln durften dann die Canes Anhänger, nachdem Frantisek Kaberle(9.) Devils Torhüter Martin Brodeur zum Ausgleich überwinden konnte. Trotz weiter intensivem Spiel fiel bis zur Pause kein weiterer Treffer. Doch gerade in dieser Phase, erstes Drittel und Anfang zweites Drittel, verloren die Devils wohl das Spiel, weil sie in fünf Powerplays hintereinander keinen Treffer landen konnten.
Im Mittelabschnitt rissen die Hausherren das Spiel förmlich an sich und beschäftigten Brodeur zunehmend, während die Offensivbemühungen der Devils stark verflachten. Das erste Überzahlspiel der Hurricanes zur Mitte der Begegnung nutzte prompt Cory Stillman(35.pp) zur 2-1 Führung. Vorausgegangen war eine herrliche Passkombination zusammen mit Rod Brind'Amour und Justin Williams. New Jersey enttäuschte nun auf ganzer Linie, denn ein Aufbäumen war kaum zu erkennen und der Schwung aus Spiel 5 förmlich verflogen. Insofern verwunderte es nicht, dass die Canes mit dem 3-1 nach gut sieben Minuten im dritten Drittel alles klar machten. Tribut für dieses Tor zollte nicht nur dem Torschützen Ray Whitney(48.), sondern auch Vorbereiter Doug Weight, der mit einem genialen blind gespielten Pass den Erfolg erst ermöglichte. Carolina war jederzeit näher den Spielstand noch zu erhöhen, als dass die Devils wieder zurück in die Partie finden würden. Als Brodeur als letztes Mittel seinen Kasten bereits verlassen hatte, schickte der nimmer müde Eric Staal(59.en) die Teufel endgültig in die Hölle. In der Feierstimmung war der einzige Wehrmutstropfen für die Canes, dass mit Stillman ein wichtiger Spieler nach einem Check verletzt das Eis verlassen musste und möglicherweise länger ausfällt.

Edmonton - San Jose 6-3 (1-0/1-1/4-2)
(Serie 3-2)
Die Edmonton Oilers haben nun auch einen Weg gefunden, wie sie die San Jose Sharks vor heimischer Kulisse bezwingen können. Heute Morgen verließen die Westkanadier zum ersten Mal in dieser Playoffserie den HP Pavilion von San Jose mit 6-3 Toren als Sieger und konnten somit ihren dritten Erfolg hintereinander feiern.
Dabei verlief die Partie keineswegs so einseitig wie der Endstand vermuten lässt. Selbst von einem 1-3 Rückstand zu Beginn des Schlussdrittels erholten sich die Sharks wieder und konnten durch Tore von Christian Ehrhoff(41.pp), der bei einem Powerplay von der blauen Linie abzog, sowie Jonathan Cheechoo(43.) den Spielstand egalisieren. Schon beim 1-1 Ausgleichstreffer von Ville Nieminen(25.) war der deutsche Verteidiger in den Reihen der Hausherren, der eine sehr auffällige Leistung absolvierte, mit einem Assist beteiligt gewesen.
Insgesamt spielten die Gastgeber aber im Schlussabschnitt viel zu undiszipliniert und brachten sich durch unnötige Strafzeiten um eine reelle Siegchance. Nach dem frühen Gegentor von Fernando Pisani(9./45.), der sich wie später Ryan Smyth(27.pp/57.pp) bei den Oilers als zweifacher Torschütze auszeichnen konnte, erarbeiteten sich die Sharks ein optisches Übergewicht. Der letzte Pass kam aber häufig nicht beim Mann an und so mussten sie mit einem 1-2 Rückstand in den dritten Durchgang starten.
In Überzahl durften die Sharks diesen beginnen und wurden eiskalt erwischt. Shawn Horcoff(41.sh) gelang, als gerade einmal 12 Sekunden gespielt waren, ein 'Shorthander'. Die 'Special Teams' waren es auch, die in den letzten zehn Minuten den Ausschlag zu Gunsten der Westkanadier gaben. Die Sharks standen fast durchgehend mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis und diese Einladung zum Tore schießen nutzten die Oilers konsequent aus. Jarrett Stoll(54.pp) sorgte mit dem zweiten von insgesamt drei Powerplaytreffern für die Vorentscheidung. Powerplay Ryan Smyth mit neuem Stock 2-1 Shorthander 12 Sekunden nach der zweiten Pause Christian Ehrhoff() Nieminen verstellt die Sicht von Roloson

 

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) eishockey.com, Sports Media & Entertainment GmbH