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2006-05-08 

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SPIELTAG 08.05.2006

Conference Halbfinale

Scott Niedermayer(ANA) bejubelt das 1-0.

Colorado - Anaheim 0-3 (0-1/0-2/0-0)
(Serie 0-2)
Auch im zweiten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten behielten die Anaheim Mighty Ducks ohne Gegentor die Oberhand und fahren mit einem beruhigenden 2-0 Vorsprung in der Serie nach Denver. Die Colorado Avalanche war über zwei Drittel hinweg den stets etwas schneller wirkenden Hausherren unterlegen. Die Gäste konnten Anaheim kaum ernsthaft in Gefahr bringen, weil sie wenige Torschüsse produzierten und so Torhüter Ilya Bryzgalov selten in Gefahr bringen konnten. Der junge Torhüter konnte mit insgesamt 22 Saves seinen dritten Shutout in Folge feiern und sich damit auf Platz 4 der ewigen Rangliste von gespielten Minuten ohne Gegentreffer nach vorne arbeiten. Außerdem ist er der erste Schlussmann seit 61 Jahren, dem dieses Kunststück in den Playoffs gelang.
Die Mighty Ducks verstanden es wie in Spiel 1 sehr viel Druck zu entwickeln und gleichzeitig die torgefährlichen Offensivreihen der Avalanche nahezu komplett auszuschalten. Trotzdem dauerte es bis kurz vor dem Ende des ersten Abschnittes, als Scott Getzlaf(19.pp) einen Schuss von Rob Niedermayer an Torhüter Jose Theodore vorbei ins Netz abfälschen konnte. Wer erwartet hatte, dass die Avalanche aggressiver aus der Kabine kommen würde, sah sich getäuscht, denn weiter bestimmten die Ducks das Geschehen. Folgerichtig erhöhten sie auch ihre Führung durch Treffer von Ruslan Salei(25.), der Theodore mit einem verdeckten Schuss von der Blauen Linie überraschen konnte und Jeffrey Lupul(33.), der nach einer schönen Einzelleistung das 3-0 erzielte.
Erst zum Schlussdrittel wachte Colorado etwas auf und entfachte nun mehr Druck. Schließlich sollte noch der erste Treffer gegen Bryzgalov gelingen. Doch selbst beste Chancen, wie durch den freistehenden Alex Tanguay, meisterte der bravourös. Verteidiger Rob Blake verbreitete auch noch eine Duftmarke, als er Jeff Friesen in einem regelgerechten Open-Ice-Hit zu Boden streckte. Diesen Schwungen müssen die Avs nun mit ins Pepsi Center nehmen, wollen sie die Serie mit zwei Heimsiegen wieder spannend machen.

Edmonton - San Jose 1-2 (1-1/0-1/0-0)
(Serie 0-1)
Zu einem aufgrund der Spielanteile hochverdienten 2-1 Heimerfolg kamen die San Jose Sharks zum Auftakt ihres Conference Halbfinales gegen die Edmonton Oilers, die in der Runde zuvor ganz überraschend die Detroit Red Wings als punktbestes Team des Westens ausgeschalten hatten.
Dabei hatte es für die Westkanadier gar nicht schlecht im HP Pavilion begonnen. Gleich ihre erste Überzahlsituation nutzen die Oilers durch Jaroslav Spacek(3.pp) zur 1-0 Führung. So entwickelte sich im Eröffnungsdrittel schnell eine unterhaltsame Partie mit Torszenen auf beiden Seiten. Bereits fünf Minuten später gelang es Patrick Marleau(8.) mit seinem bereits achten Playofftor den Spielstand zu egalisieren.
Nach der Pause ließen die Sharks ihren Gästen nicht mehr den Hauch einer Chance. Der Deutsche Christian Ehrhoff(24.) schoss auf Vorarbeit von Marleau die 2-1 Führung der Kalifornier und diese ließen sie sich nicht mehr nehmen. Mit dem aggressiven Forechecking der Sharks hatten die Westkanadier ihre liebe Mühe und kamen selbst zu keinen nennenswerten Einschussmöglichkeiten mehr. Im Mittelabschnitt konnten die Oilers gerade zwei Mal San Joses Schlussmann Vesa Toskala prüfen und auch im Schlussdrittel sah es nur unwesentlich besser für die Oilers aus.

 

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