Für die Hurricanes gab es reichlich Grund zur Freude.
New Jersey - Carolina 0-6 (0-1/0-3/0-2) (Serie 0-1)
Irgendwann muss sich jede Mannschaft einmal geschlagen geben. Am frühen Abend in Raleigh, North Carolina endete die eindrucksvolle Siegesserie der New Jersey Devils nach 15 Partien ohne Niederlage.
Den Devils wurden im Spiel 1 des Eastern Conference Halbfinales von den gastgebenden Carolina Hurricanes mit 6-0 Toren die Hörner gestutzt. Dabei waren die Gäste aus East Rutherford sehr selbstbewusst in die Partie gestartet. In den ersten zehn Spielminuten hatten die Devils die größeren Spielanteile, blieben aber im Abschluss glücklos und ließen auch ihre erste Überzahlsituation torlos verstreichen.
Glücklicher agierten die Hausherren bei ihrem ersten Powerplay. Ray Whitney(12.pp) passte vor den Torraum und vom Schlittschuh von Devils Verteidiger Brad Lukowich rutschte die Scheibe durch die Schoner von Gästegoalie Martin Brodeur. Bei dem knappen 1-0 Vorsprung blieb es bis zum Ertönen der Pausensirene.
Doch in den folgenden 20 Minuten sollten die Hausherren Brodeur seinen Geburtstag, er wurde heute 34 Jahre, noch mehr verderben. Erneut Ray Whitney(23.), freigespielt von Eric Staal, erhöhte auf 2-0. Vollends auseinander brach das Defensivsystem der Gäste in der folgenden Viertelstunde. Die Devils handelten sich eine Strafzeit nach der anderen ein und die Hurricanes nahmen diese Gastgeschenke dankend an. Binnen 34 Sekunden sorgten Eric Staal(38.pp) und Cory Stillman(39.pp) mit ihren Powerplaytreffern für die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren.
Damit war aber noch keineswegs ihr Torhunger gestillt. Nachdem sich Mike Commodore und Janssen eine Boxeinlage geliefert hatten, ging es mit 5 gegen 4 Mann weiter. Doug Weight(53.pp) nutzte diese nummerische Überlegenheit zum 5-0 und kurz darauf machte Carolinas Teamkapitän Rod Brind'Amour(54.pp) das Debakel der Gäste perfekt. Nun war es auch dem Geburtstagskind im Tor der Devils zuviel geworden. Die letzten knapp sieben Minuten durfte sich Scott Clemmensen versuchen. Er bekam aber kaum noch Gelegenheiten sich auszuzeichnen, ebenso wenig wie sein Gegenüber Cam Ward, der mit keinem der insgesamt 21 Torschüssen der Devils Probleme hatte und zu seinem ersten NHL Playoff-Shutout kam.