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2006-05-03 

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SPIELTAG 03.05.2006

Cory Stillman(CAR) wird nach seinem Siegtreffer von Teamkollegen gefeiert.

Carolina - Montreal 2-1 OT (1-1/0-0/0-0/1-0)
(Serie 4-2)
Die Enttäuschung war riesengroß bei den Montreal Canadiens und ihren über 21.000 Fans im Bell Centre, nachdem Cory Stillman(62.) in der Verlängerung das 2-1 für die Carolina Hurricanes erzielt und damit das Viertelfinal-Aus für die Frankokanadier besiegelt hatte.
Nach 79 Sekunden in der Overtime nahm Stillman einen Pass von Rod Brind'Amour an und schoss die Scheibe über die linke Schulter von Canadiens Schlussmann Cristobal Huet zum Siegtor. Die Hurricanes waren mit zwei Heimniederlagen in die Playoffserie gestartet, konnten aber die folgenden vier Aufeinandertreffen, davon drei in der frankokanadischen Metropole, jeweils mit einem Tor Unterschied für sich entscheiden.
Das Argument, dass ihr Ausscheiden sehr knapp war, wollte Montreals Headcoach Bob Gainey, der sein Amt kommende Saison an Guy Carbonneau abgeben wird, nicht gelten lassen: "Das bedeutet, dass wir zwei Tore vom Sieg entfernt waren und das kann auch im Eishockey sehr viel sein."
Dabei hatte auch das heutige Spiel ganz im Sinne der Hausherren begonnen. Gleich ihre erste Überzahlsituation hatte Sheldon Souray(7.pp) zur 1-0 Führung der Hausherren genutzt. Lange währte die Freude darüber aber nicht. Nur 30 Sekunden später war Mark Recchi(8.) zur Stelle, erzielte sein erstes Tor in den diesjährigen Playoffs und egalisierte damit den Spielstand.
Bis zum Ende der regulären Spielzeit sollte das Remis Bestand halten, wobei die Gäste aus North Carolina nicht nur spielerisch den Canadiens überlegen waren, sondern sich auch die hochkarätigeren Torchancen erarbeiteten.
Die Carolina Hurricanes werden im Conference-Halbfinale ab Samstag auf die New Jersey Devils treffen und haben in dieser Serie aufgrund des besseren Abschneidens nach der regulären Saison zunächst Heimvorteil.

Buffalo - Philadelphia 7-1 (3-0/3-1/1-0)
(Serie 4-2)
Die Philadelphia Flyers können weiter nur von dem Stanley Cup Gewinn träumen, realisieren können sie ihn nach ihrer heutigen herben 1-7 Heimschlappe auch in 2006 nicht mehr. 30 Jahre ist es nun schon her, dass die Flyers zum letzten Mal den Titel geholt haben.
Die Buffalo Sabres ließen schnell sämtliche Hoffnungen ihrer Gäste verpuffen. Vom ersten Bully weg waren die Sabres das dominantere Team, das auch konsequent seine Torchancen verwertete. Zehn Minuten lang konnten die Flyers zumindest ein 0-0 Remis halten, dann nahm das Debakel seinen Lauf.
Mike Grier(12.), Ales Kotalik(18.) und Derek Roy(20.) sorgten noch vor der ersten Pause für eine klare Führung der Gäste. Diese bauten Jason Pominville(24.) und Maxim Afinogenov(28.) im Mittelabschnitt aus, ehe Robert Esche, der nicht gerade den sichersten Eindruck machte, seinen Kasten zu Gunsten von Antero Niittymaki räumte.
So war auch das Gegentor von Branko Radivojevic(39.) aus Sicht der Sabres nur ein kleiner Schönheitsfehler. Diesen bügelte nur 49 Sekunden später Chris Drury(40./43.sh) wieder aus. Auch der Treffer zum 7-1 Endstand bei nummerischer Überlegenheit der Gäste ging auf das Konto von Drury. In der letzten Viertelstunde, der Sieger stand längst fest, plätscherte die Partie nur noch vor sich hin.
Im Conference Halbfinale der Eastern Conference bekommen es nun die Buffalo Sabres mit den schon vor zwei Tagen qualifizierten Ottawa Senators zu tun.

 

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