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2006-05-02 

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SPIELTAG 02.05.2006

Ales Hemsky(EDM) umringt von Teamkollegen nach seinem Siegtor.

Detroit - Edmonton 3-4 (1-0/1-0/1-4)
(Serie 2-4)
In einer emotionsgeladenen Partie im Rexall Place von Edmonton erkämpften sich die Edmonton Oilers einen 4-3 Heimerfolg und sorgten damit für die bisher größte Überaschung in den diesjährigen Playoffs. Zum ersten Mal seit acht Jahren gewannen die Westkanadier wieder eine Playoffserie und sorgten für das Aus der Detroit Red Wings, dem besten Team der regulären Saison.
Den Rexall Place zum Kochen brachten im letzten Spielabschnitt Fernando Pisani(43.pp/47.) und Ales Hemsky(57.pp/59.), die mit je zwei Toren zu den Matchwinnern für die Hausherren avancierten. Sträflich freistehend vor Gästeschlussmann Manny Legace ließ sich Hemsky 56 Sekunden vor der vermeintlichen Verlängerung im Zusammenspiel mit Sergei Samsonov die Chance nicht nehmen, seine Oilers in dieser faszinierenden Partie erstmals in Front zu schießen.
Knapp drei Minuten zuvor war dem jungen tschechischen Stürmer der 3-3 Ausgleich gelungen. Dabei schien die Situation zunächst geklärt. Doch Legace hatte die Scheibe noch gar nicht sicher in der Fanghand und irgendwie fand sie den Weg über die Torlinie.
Die ersten zwei Drittel hatten ganz und gar die Gäste aus 'Hockeytown' bestimmt. Aufgrund der Spielanteile vollauf verdient brachte sie Henrik Zetterberg(15.) nach einer knappen Viertelstunde mit 1-0 in Front und die Dominanz der Red Wings sollte im Mittelabschnitt seine Fortsetzung finden. 17 zu 2 Torschüsse zu Gunsten der Red Wings allein im zweiten Durchgang sprechen eine deutliche Sprache. Ihr einziges Manko war die Chancenverwertung. Erst fünf Minuten vor Drittelende gelang es Robert Lang(35.pp) den herausragenden Schlussmann der Oilers Dwayne Roloson zu bezwingen. Am Ende zu wenig, wie sich herausstellen sollte.
Der Doppelschlag von Fernando Pisani ließ die Hausherren wieder zum Leben erwachen, so dass sie sich auch von dem 2-3 Gegentreffer durch Johan Franzen(51.), der freistehend einen Rebound einnetzte, nicht beeindrucken ließen, zurückkämpften und für eine regelrechte Eishockeyparty unter ihren Fans sorgten.

Calgary - Anaheim 1-2 (1-0/0-1/0-1)
(Serie 3-3)
Anaheims Teamkapitän Scott Niedermayer(55.pp) rettete mit dem 2-1 Siegtreffer seine Mighty Ducks in ein Spiel 7 gegen die Calgary Flames. Gut fünf Minuten vor Spielende bugsierte der Verteidiger der Hausherren, hinter dem Tor stehend, die schwarze Hartgummischeibe in den Torraum und vom Schlittschuh von Rhett Warrener fand diese glücklich den Weg über die Torlinie.
Wie nahe Freud und Leid beisammen liegen wurde auch in dieser Partie deutlich. Nur Minuten vor Niedermayers Tor hatte Kristian Huselius bei einem Konter die Riesenchance Calgary in Front zu schießen, doch sein Schuss, nachdem er Ilya Bryzgalov im Kasten der Hausherren bereits bezwungen hatte, landete nur am Torgestänge.
Letztendlich, betrachtet man die Spielanteile über die gesamten 60 Minuten, ging aber auch der Sieg der Kalifornier vollauf in Ordnung. Nach dem frühen Führungstor durch Stephane Yelle(11.) taten die Gäste aus Alberta viel zu wenig für die Offensive, um sich vorzeitig für das Conference-Halbfinale zu qualifizieren.
In der folgenden halben Stunde hatten die Ducks deutlich mehr Spielanteile. Ein wunderschönes Zusammenspiel über Chris Kunitz und Andy McDonald schloss Teemu Selanne(28.) mit seinem zweiten Playofftreffer zum 1-1 Gleichstand ab. Bereits zuvor hatte Selanne die Scheibe im Netz der Flames untergebracht, doch dieser Treffer wurde ungerechtfertigterweise wegen Torwartbehinderung nicht anerkannt.

 

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