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2006-04-17 

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SPIELTAG 17.04.2006

Brian Gionta(NJD) erzielt das 1-0 trotz Behinderung durch Derian Hatcher(PHI).

Philadelphia - New Jersey 1-5 (0-2/1-2/0-1)
Die New Jersey Devils haben die Philadelphia Flyers auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und damit den New York Rangers zunächst den ersten Platz in der Atlantic Division gerettet. Doch die Devils liegen jetzt punktgleich mit den Flyers einen Punkt hinter den Rangers bei jeweils noch einem ausstehenden Spiel und machen sich daher ebenfalls noch Hoffnungen auf die Divisionsmeisterschaft. Während es die Rangers beim Heimrecht gegen Ottawa am Dienstag selbst in der Hand haben, müssen ihre Kontrahenten auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen und bei den Islanders (Flyers) bzw. in Montreal (Devils) punkten.
Einer der entscheidenden Unterschiede zwischen beiden Teams war in der Torhüterposition zu sehen. Während Martin Brodeur bei den Devils eine gewohnt souveräne Leistung abrief, sah Robert Esche bei einigen Treffern mehr als unglücklich aus. So konnten Brian Gionta(6.), Patrik Elias(20.) und Scott Gomez(23.) eine zeitige 3-0 Führung herausschießen und so den Grundstein zum Sieg legen. Trainer Hitchcock reagierte prompt und schickte Antero Niittymaki für Esche auf das Eis. Als hätte dies Initialzündung gehabt, konnten die Flyers bereits 30 Sekunden später auf 1-3 verkürzen. Simon Gagne(23.) war der Torschütze. Der zehnte Sieg der Devils in Folge geriet aber nicht mehr in Gefahr, denn die Flyers hatten gegen die nun sehr tief stehenden Hausherren zu wenig entgegen zu setzen. Mehr Randnotizen waren dann noch die Treffer von Jamie Langenbrunner(40.) und erneut Patrik Elias(52.) zum 5-1 Endstand.

Toronto - Buffalo 0-6 (0-2/0-2/0-2)
Verständlich, dass bei den Toronto Maple Leafs nach dem Verfehlen eines Playoffplatzes die Luft herausen war. Sang- und klanglos ging das kanadische Traditionsteam in der HSBC Arena der Buffalo Sabres mit 0-6 Toren unter. Für die Sabres und deren Torwart Ryan Miller war es das erste 'Zu-Null' Spiel in dieser Saison. Insgesamt benötigte der junge Schlussmann 31 Rettungstaten um zum zweiten Mal in seiner NHL-Karriere den Kasten sauber zu halten.
Die Hausherren kontrollierten von der ersten Minute an das Spiel und kamen schön verteilt auf die drei Spielabschnitte zu ihren sechs Erfolgserlebnissen.
Brian Campbell(2.), Chris Drury(4.pp/51.pp), Paul Gaustad(35.), Jason Pominville(36.) und der Österreicher Thomas Vanek(55.) gaben Gästeschlussmann Mikael Tellqvist das Nachsehen.
Drury setzte mit seinem ersten von zwei Powerplaytreffern einen neuen Teamrekord. In 60 Partien konnten die Sabres mindestens ein Überzahltor erzielen. Die alte Bestmarke von 59 Powerplaytreffern stammte aus der Spielzeit 1990/91.
Für die Maple Leafs endete mit der heutigen Niederlage eine Erfolgsserie von zehn Spielen in Folge, in denen sie mindestens einen Punkt gewinnen konnten.

Columbus - Chicago 3-4 (1-0/0-2/2-2)
Die Chicago Blackhawks können doch noch gewinnen. Nach fünf Niederlagen hintereinander gelang ihnen heute Nacht ein hochverdienter 4-3 Heimerfolg gegen die Columbus Blue Jackets. 4 1/2 Minuten vor Spielende erzielte Kyle Calder(56.) das Siegtor für die Hausherren, die vor allem nach dem ersten noch relativ ausgeglichenen Drittel ihren Gegner optisch beherrschten.
Die Gäste aus Ohio übertrieben es mit dem Körpereinsatz und handelten sich viel zu viele Strafzeiten, insgesamt deren elf, ein. Dennoch schafften sie es durch David Vyborny(20.) kurz vor der ersten Pause mit 1-0 in Front zu gehen und die Partie lange Zeit offen zu halten.
Radim Vrbata(33.pp) sowie Dustin Byfuglien(38.) brachten mit ihren Toren im Mittelabschnitt die Blackhawks erstmals in Front. Doch vor Drittelende heimste sich Brent Seabrook noch eine folgenschwere Strafe ein. Die Hausherren starteten in den Schlussabschnitt mit einem Mann weniger auf dem Eis und kurz bevor Seabrook wieder mitwirken durfte, glich Rick Nash(41.pp) zum 2-2 aus.
Zur Mitte des letzten Spielabschnitts wurde es richtig turbulent. Bei 5 gegen 3 gelang Mark Bell(54.pp) die erneute Führung der Hawks. Doch nur 15 Sekunden später egalisierte Sergei Fedorov(54.sh) erneut den Spielstand.

Phoenix - St. Louis 3-0 (1-0/2-0/0-0)
Die Phoenix Coyotes verabschiedeten sich in die Sommerpause mit einem 3-0 Auswärtserfolg bei den St. Louis Blues, dem Tabellenletzten der Western Conference. Der Mann des Abends war mit insgesamt 40 Paraden Gästegoalie Curtis Joseph. Der 39-jährige NHL-Veteran im Tor der 'Wüstenfüchse' bewies mit seinem 47. NHL-Shutout, dass er noch keineswegs zum alten Eisen gehört.
Vor allem im ersten Durchgang, als die Blues im Minutentakt auf sein Gehäuse schossen, hielt Joseph seine Coyotes im Spiel. Aufgrund der Spielanteile im Eröffnungsdrittel war deren 1-0 Führung von Shane Doan(12.) sogar etwas glücklich.
Im Mittelabschnitt machten Mike Johnson(25.) und Joel Perrault(30.) mit seinem ersten NHL-Tor den Sieg der Coyotes perfekt. Nicht nur heute Nacht konnten die Blues ein Spiel nicht mehr drehen bei dem sie mit einem Rückstand in die zweite Pause gegangen waren. Insgesamt war dies in dieser für sie so enttäuschenden Saison 37 Mal der Fall gewesen. Von ihren letzten 18 Auftritten verloren die Blues 17.

 

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