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2006-04-16 

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SPIELTAG 16.04.2006

Kevin Weekes(NYR) streckt sich für einen Save.

N.Y. Rangers - Philadelphia 1-4 (0-2/1-2/0-0)
Die Rangers machen es noch einmal spannend in der Atlantic Division. Zum vierten Mal in Folge kassierten sie in der letzten Nacht eine Niederlage und befinden sich jetzt einen Punkt vor deren Verfolgern und Bezwingern aus Phildelphia auf dem ersten Platz. Während die Mannen aus New York noch ein Spiel zu bestreiten haben, können die Flyers mit genügend Zählern aus den zwei ausstehenden Partien vorbei ziehen.
In dem brisanten Duell erwischten die Hausherren den klar besseren Start. Sie gingen nicht nur durch Mike Knuble(9.pp) und Niko Dimitrakos(19.) mit 2-0 in Führung, sondern dominierten zusätzlich das Geschehen fast nach Belieben. Die Gäste konnten sich im zweiten Durchgang wenigstens optisch gesehen rehabilitieren, waren aber erst nach der zweiten Spielhälfte in der Lage eine Chance zu verwerten. Bevor Marcel Hossa(32.pp) den Ehrentreffer erzielte, hatten R.J. Umberger(26.) und Petr Nedved(30.) jedoch ihre Farben bereits mit 4-0 in Front geschossen.
Alle weiteren Anstrengungen das Ergebnis doch noch zu ihren Gunsten zu ändern, blieben für die Rangers erfolglos, wenngleich sie ihren Druck erhöhten und im weiteren Spielverlauf auch mehr Einschussmöglichkeiten hatten als ihre Kontrahenten.

Minnesota - Dallas 3-4 OT (1-1/0-2/2-0/0-1)
Mehr Arbeit als gedacht hatten die Stars zu Hause gegen die Minnesota Wild, welche die Playoffs auf keinen Fall mehr erreichen können, zu verrichten. Die Gäste steckten nie auf und trotzten der zweitbesten Mannschaft der Western Conference immerhin einen Punkt ab.
Nachdem die Wild im ersten Drittel durch Mikko Koivu(14.pp) in Führung gegangen waren, glich Stephane Robidas(20.) zehn Sekunden vor der ersten Pause aus. Zwei weitere Tore von Brenden Morrow(26.) und Antti Miettinen(27.) während des Mittelabschnitts hätten eigentlich schon den 28. Heimerfolg bedeuten sollen, haben die Mannen aus Minnesota keinen Grund mehr sich zu verausgaben. Doch die Gäste verhielten sich überaus sportlich und setzten Alles daran, das Resultat noch zu drehen. Tatsächlich gelang ihnen dies mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung und zwei Toren durch Mattias Weinhandl(48.), sowie Marian Gaborik(48.) innerhalb von nur elf Sekunden im vermeintlich letzten Durchgang.
Der Triumph blieb den engagierten Wild jedoch verwehrt, denn Trevor Daley(65.) gelang kurz vor dem Ende der Overtime mit einem fulminanten Schuss der 53. Sieg der laufenden Saison.

Boston - Atlanta 3-4 (2-2/1-0/0-2)
Die Thrashers konnten mit einem Sieg über die Bruins ihre Playoffchancen erhalten, während die Bruins nach einer katastrophalen Saison wie schon in den Spielzeiten 1999/00 und 2000/01 in Atlanta ihren Abschied gaben.
Die Gäste agierten zunächst ganz pasabel und gingen sogar durch Mariusz Czerkawski(8.) und Marco Sturm(11.) in Führung. Die Hausherren legten daraufhin einen Gang zu und offenbarten so die Defensivschwächen ihrer Konkurrenten. Den Druck keineswegs standhaltend kassierten die Schwarz-Gelben noch vor der ersten Pause zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 2-2. Die erfolgreichen Schützen waren Andy Sutton(12./50.) und Jim Slater(17.).
Im weiteren Spielverlauf agierten die Thrashers zwar gefälliger, hatten aber aufgrund ihrer Abschlussschwäche zunächst keinen Grund zum Feiern. Ihren Kontrahenten war es hingegen in Person von Travis Green(26.sh) möglich sogar in Unterzahl noch einmal in Front zu gehen. Die Vorzeichen auf Sieg drehten schließlich Scott Mellanby(46.) und Sutton mit seinem zweiten Tor des Abends.

Anaheim - San Jose 3-6 (0-3/1-2/2-1)
Mit einem überzeugenden Auftritt haben die San Jose Sharks ihren imposanten Lauf der letzten Wochen gekrönt. Mit acht Siegen in Folge sind die Sharks von einem Playoff Wackelkandidaten auf Platz 5 im Westen durchmarschiert und beginnen die Playoffs Ende der nächsten Woche in Nashville.
Aber es gab in San Jose heute noch mehr Gründe zu feiern. Durch einen Hattrick, den Fünften der Saison, baute Jonathan Cheechoo(12.pp/21.pp/60.en) seine Torausbeute auf 56 Treffer aus und hat dadurch beste Chancen die Maurice Richard Trophy für den besten Torschützen der Saison zu gewinnen. Weiterhin konnte Joe Thornton(1.) neben dem Treffer zum 1-0 noch zwei Tore von Cheechoo vorbereiten und so sein Scorerkonto auf 125 Punkte ausbauen. Damit dürfte er kaum noch von der Art Ross Trophy für den besten Scorer der Saison zu trennen sein.
Anaheim, die über weite Strecken der Partie gleichwertig waren und sich im Schlussabschnitt sogar Vorteile erspielen konnten, bleiben nach der Niederlage mit einem Punkt vor Colorado auf Platz 6. Die Treffer der Mighty Ducks fielen erst als die Begegnung bereits gelaufen war. Ryan Getzlaf(31.pp) traf zum 1-4. Joffrey Lupul(48.) und Andy McDonald(49.) verkürzten zum 3-5. Dazwischen hatte Nils Ekman(38.pp) den alten vier Tore Abstand wieder hergestellt. Für das 3-0 für San Jose war Steve Bernier(16.sh) mit einem Unterzahltor verantwortlich.

Ottawa - Toronto 1-5 (0-1/0-4/1-0)
Zuletzt gute Auftritte mit acht Siegen in 10 Partien konnten die Schwächephase im Januar und Februar nicht mehr kompensieren. Die Playoffs 2006 finden ohne die Toronto Maple Leafs statt. Zwar erfüllten die Kanadier ihre Pflicht und schlugen die favorisierten Senators 5-1, doch in den Kabinen mussten die Leafs Spieler und Verantwortlichen am Fernsehen mit ansehen, wie die Tampa Bay Lightning in Verlängerung gewannen und damit ihr letztes Fünkchen Hoffnung zunichte machten.
Zuvor konnten die Fans sehen, dass die Leafs engagiert zu Werke gingen. Die erste Strafzeit nach 30 Sekunden gegen die Gäste verwertete Tomas Kaberle(2.pp) prompt und sorgte so für einen guten Start der Hausherren. Trotz weiterem Druck auf das von Ray Emery gehütete Tor der Senators wollte zunächst kein weiterer Treffer gelingen. Das änderte sich im Mittelabschnitt, als Toronto in Person von Matthew Stajan(26.pp) auf 2-0 erhöhen konnte. Beide Teams spielten mit offenem Visier, so dass sich eine unterhaltsame Partie entwickelte, die Ende des Drittel schließlich entschieden wurde. Chad Kilger(37.), Mats Sundin(38.pp) und Nik Antropov(40.) schraubten das Ergebnis innerhalb von nicht einmal drei Minuten auf 5-0.
Die Maple Leafs beschäftigten sich dann wohl mehr mit dem Zwischenstand aus Tampa als mit ihrem Spiel, denn die Senators drückten dem ganzen nun ihren Stempel auf. Zu mehr als dem 1-5 durch Dany Heatley(47.) reichte es aber nicht. Ottawa liegt nun bei einem ausstehenden Spiel einen Punkt hinter Carolina im Kampf um den Thron im Osten.

Buffalo - Montreal 4-2 (1-0/0-2/3-0)
Die Montreal Canadiens machen es trotz ihrer eigentlich komfortablen Ausgangsposition weiter spannend. Im Heimspiel gegen Buffalo konnten sie nicht den letzten Punkt für den Einzug in die Playoffs holen und sind nun auf ein Erfolgserlebnis im letzten Spiel gegen New Jersey oder einen Ausrutscher von Tampa oder Atlanta angewiesen.
Ein ausgeglichenes erstes Drittel konnten die Sabres mit einer 1-0 Führung abschließen, nachdem Maxim Afinogenov(11.) David Aebischer im Tor der Canadiens überwinden konnte. Der Schweizer Torhüter hatte seinen zweiten Einsatz in Folge. Es dauerte lange bis die Canadiens in die Spur fanden, denn selbst ein Sturmlauf im zweiten Abschnitt war lange nicht vom Erfolg gekrönt. Erst ein Doppelschlag zum Ende der Periode drehte die Partie zugunsten der Gastgeber. Michael Ryder(38.pp) und Mike Komisarek(39.) sorgten für das 2-1 und machten so richtig Stimmung unter den 21.273 Fans im Bell Centre.
Doch die Sabres fanden nach der zweiten Pause zurück zu ihrem Spiel und glichen durch Chris Drury(45.sh) in Unterzahl aus. Knapp zwei Minuten später sorgte J.P. Dumont(47.) für die erneute Führung der Gäste und kühlte so die Partystimmung im weiten Rund wieder ab. Beide Teams suchten danach ihr Heil in der Offensive, doch sowohl Aebischer, der sogar einen Penalty abwehrte, als auch Ryan Miller zeigten ihre Klasse. Für die Entscheidung sorgte schließlich Teppo Numminen(60.en) 37 Sekunden vor dem Ende.

Pittsburgh - N.Y. Islanders 4-5 SO (1-1/2-3/1-0/0-0/0-1)
Ungewohnt treffsicher präsentierten sich die New York Islanders und die Pittsburgh Penguins im Penaltyschießen. Von insgesamt 12 Schützen im 'Shootout' konnten gleich deren sieben ihren Penalty verwandeln. Den entscheidenden zum 5-4 Heimsieg der Islanders schoss Robert Nilsson.
Damit fiel von den bisherigen sieben Aufeinandertreffen zwischen den Islanders und den Penguins zum fünften Mal erst die Entscheidung in einer Zusatzschicht. Dass es überhaupt so weit kam war das Verdienst von Andy Hilbert(59.pp), dem erst 101 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit bei Überzahl der 4-4 Ausgleichstreffer für die Gäste aus Pittsburgh gelang.
Schon in den Durchgängen zuvor hatten Sergei Gonchar(9.pp) mit dem 1-0 und John LeClair(31.pp/40.) jeweils eine Überzahlsituation der Penguins mit einem Torerfolg abgeschlossen.
Zwischenzeitlich hatten die Islanders das Kommando übernommen und sich durch Tore von Jason Blake(12.pp/21.pp) und Miroslav Satan(22.) binnen zehn Minuten einen eigentlich komfortablen 3-1 Vorsprung herausgeschossen.
Ein Erfolgserlebnis der besonderen Art hatte Islanders Jeremy Colliton(35.), dem zur Mitte des zweiten Durchgangs auf Vorlage von Sean Bergenheim sein erstes NHL-Tor gelungen war.

Chicago - Columbus 2-5 (0-2/2-0/0-3)
In ihrer momentanen Verfassung wären die Columbus Blue Jackets durchaus ein ernstzunehmender Konkurrent für jedes Team in den Playoffs der Western Conference. Doch durch einen grottenschlechten Saisonstart, als sie von 35 Partien nur neun gewinnen konnten, verdarben sie sich einen noch besseren Saisonausgang und die erstmalige Teilnahme an den Playoffs.
Dennoch schaffte es die junge Franchise aus Ohio noch einige neue Teamrekorde aufzustellen. Durch den heutigen 5-2 Triumph über die Chicago Blackhawks bauten sie ihre Punktausbeute auf 72 Zähler aus und überboten damit ihre Leistung aus der Spielzeit 2000/01. Desweiteren setzten sie Bestmarken bei den Siegen (34), Zuhause (22) und in der Fremde (12) sowie bei den geschossenen Toren (215).
Kein Wunder, dass die gut 16.000 Besucher in der Nationwide Arena ihre Mannschaft nach dem heutigen doppelten Punktgewinn mit stehenden Ovationen frenetisch feierten. Nach einer 2-0 Führung, Rückschläge durch die Gegentore von Brandon Bochenski(22.) und Kyle Calder(24.), konnten die Blue Jackets im Schlussabschnitt noch einmal einen Zahn zulegen und durch drei Tore von David Vyborny(45./55.) sowie Rick Nash(58.) einen versöhnlichen Abschluss herbeiführen.
Die beiden Torschützen der Hausherren im ersten Spielabschnitt waren Dan Fritsche(8.) und Mark Hartigan(14.).

Carolina - Tampa Bay 2-3 OT (0-1/0-0/2-1/0-1)
Die Tampa Bay Lightning haben es in ihrer eigenen Macht einen von noch zwei freien Playoffplätze zu ergattern. Nur 24 Stunden nach ihrer 'Shootout'-Niederlage in Raleigh, konnten die amtierenden Stanley Cup Champions mit einem 3-2 Overtimeerfolg Revanche für die gestrige Niederlage nehmen.
Elf Sekunden vor dem Ende der Verlängerung gelang Martin St. Louis(65.) das Siegtor für die Hausherren, die dadurch weiterhin drei Punkte Vorsprung gegenüber den neuntplatzierten Atlanta Thrashers besitzen und bei noch einem ausstehenden Spiel nur einen Zähler hinter den Montreal Canadiens liegen.
Schon zu Beginn des Schlussabschnitts, nachdem Brad Richards(10.pp) und Fredrik Modin(47.) Carolinas Schweizer Schlussmann Martin Gerber bezwingen konnten, sahen die Gastgeber wie die Sieger aus. Doch auch die Hurricanes sind noch auf jeden Zähler angewiesen um ihre Tabellenführung in der Eastern Conference gegenüber den Ottawa Senators zu verteidigen. So gehörte die letzte Viertelstunde den Gästen aus Raleigh. Durch Treffer von Cory Stillman(49.) und Matt Cullen(52.) zum 2-2 Gleichstand kamen sie noch zu einem durchaus verdienten Ehrenpunkt.

Washington - Florida 2-1 SO (0-0/1-1/0-0/0-0/1-0)
Nach acht Niederlagen in Folge gegen die Florida Panthers konnten sich die Washington Capitals heute Nacht gegen ihren Angstgegner wieder einmal einen doppelten Punktgewinn erkämpfen. Die Entscheidung zu Gunsten der 'US-Hauptstädter' fiel dabei erst im Penaltyschießen, bei dem Dainius Zubrus und Matt Pettinger ihre Schüsse verwandelten, bei den Hausherren sich aber nur Olli Jokinen treffsicher zeigte.
Während der regulären Spielzeit inklusive Overtime boten die Kontrahenten den Fans im BankAtlantic Center von Sunrise eine unterhaltsame Partie mit zahlreichen Torchancen und insgesamt 94(!) Torschüssen. Nur mit der Torausbeute haperte es etwas. Die Capitals scheiterten allein im ersten Durchgang mit 24 Schüssen an Panthers' Schlussmann Jamie McLennan. Nachdem auch noch Pettinger bei einem Strafschuss versagte, ging es mit einem torlosen Remis in die erste Pause.
Unterhaltsames Offensiveishockey wurde den Besuchern auch in den folgenden Drittel geboten und im Mitteldrittel sorgten NHL-Veteran Gary Roberts(26.) mit dem 1-0 für die Hausherren und Washingtons russischer Ausnahmestürmer Alexander Ovechkin(34.) mit seinem 51. Saisontor auch noch für das Salz in der Suppe.

Detroit - St. Louis 3-2 (2-1/0-1/1-0)
Die Detroit Red Wings ziehen von Sieg zu Sieg. Heute Nacht zu Gast beim Tabellenschlusslicht der Western Conference, den St. Louis Blues, konnten die Jungs aus 'Hockeytown' ihren zwölften Auswärtserfolg in Folge, ihren siebten doppelten Punktgewinn hintereinander einfahren und untermauerten damit ihre Ausnahmestellung im Westen der Liga.
Neun Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene gelang Henrik Zetterberg(60.) mit einem Onetimer auf Vorlage von Shanahan der 3-2 Siegtreffer für die Gäste. "Damit unsere Form stabil bleibt, ist es für uns weiterhin wichtig alles zu geben. Außerdem fördert es ungeheuer die Stimmung im Team, wenn wir gewinnen. Warum sollten wir jetzt kurz vor den Playoffs darauf verzichten", erläuterte der schwedische Stürmer das Erfolgsrezept.
Die St. Louis Blues bereiteten den Überfliegern aber mehr Mühe als ihnen lieb war. Selbst von einem frühen Rückstand nach Gegentore von Nicklas Lidstrom(8.) und Brendan Shanahan(11.) ließen sich die Blues nicht beeindrucken. Zu verlieren hatten sie ohnehin nichts mehr und so suchten sie den offenen Schlagabtausch. Nach einer guten Viertelstunde gelang Lee Stempniak(16.pp) das Anschlusstor und im Mittelabschnitt schaffte Jamal Mayers(27.) sogar den Ausgleich, der bis kurz vor Spielende Bestand hatte.

Phoenix - Nashville 1-5 (0-0/0-3/1-2)
Schlussmann Chris Mason(51.) zeichnete sich in der Heimpartie seiner Nashville Predators nicht nur als sicherer Rückhalt aus, sondern ihm wurde sogar das letzte Tor beim ungefährdeten 5-1 Erfolg zugesprochen. Knapp zehn Minuten vor Spielende schafften die Phoenix Coyotes das Kunststück bei einer gegen die Predators angezeigte Strafzeit die Scheibe ins eigene Netz zu befördern. Entscheidend für den Spielausgang war dieses Kuriosum nicht mehr.
Schon im Mittelabschnitt der von beiden Mannschaften nicht gerade zimperlich geführten Partie hatten Martin Erat(21.pp), Scott Hartnell(21.) und Yanic Perreault(30.) mit einer 3-0 Führung für die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren gesorgt.
Der fünfte Sieg in Folge der Predators geriet auch nicht mehr in Gefahr nachdem dem deutschen Verteidiger Dennis Seidenberg(50.pp) aus einer Überzahlsituation heraus das Anschlusstor für die Coyotes gelungen war. Die Freude der Gäste währte gerade einmal 15 Sekunden, ehe Scottie Upshall(51.) den alten 3-Tore Vorsprung wieder herstellen konnte.

Colorado - Vancouver 3-4 OT (1-0/0-2/2-1/0-1)
In dieser Saison angetreten um ein Wörtchen bei der Vergabe des Stanley Cups mitreden zu können, wurden die Vancouver Canucks in den letzten Wochen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und verpassten nach zuletzt zwei Niederlagen gegen die San Jose Sharks sogar ihr Minimalziel, das Erreichen der Playoffs. Umso verwunderlicher war es, dass sich die über 18.500 Fans im General Motors Place von Vancouver nach dem 4-3 Overtimeerfolg über die Colorado Avalanche sehr versöhnlich zeigten und ihre Mannschaft applaudierend in die Sommerpause verabschiedeten.
Auch die Gäste aus Denver konnten mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Unabhängig vom Ausgang ihrer letzten Saisonpartie in Edmonton, sicherten sie sich auf jeden Fall aufgrund der größeren Anzahl von Siegen den siebten Platz in der Western Conference und gehen damit den Detroit Red Wings in der ersten Playoffrunde aus dem Weg.
Für die Avalanche wäre sogar ein Auswärtssieg im Rahmen des Möglichen gewesen, doch 43 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit sollte Anson Carter(60.) noch der 3-3 Ausgleichstreffer gelingen. Das Siegtor der Westkanadier erzielte Brendan Morrison(65.) als noch 37 Sekunden in der Overtime zu absolvieren gewesen wären.
Auch die 60 Minuten zuvor hatten die Kontrahenten den zahlenden Besuchern eine kurzweilige NHL-Partie mit wechselnden Führungen geboten. Die 'Avs' schossen Alex Tanguay(20./58.) sowie Pierre Turgeon(49.) zwei Mal in Front und bei den Canucks konnten Todd Bertuzzi(23.) und Markus Naslund(34.) im Mittelabschnitt für eine zwischenzeitliche 2-1 Führung sorgen.

Calgary - Los Angeles 1-2 SO (0-0/0-0/1-1/0-0/0-1)
Einen wenig bedeutungslosen 2-1 Sieg im Shootout feierten die L.A. Kings vor 18.118 Zuschauer im Staples Center gegen die Calgary Flames. Die Kanadier sind sicher Northwest Divisionsmeister und liegen auf dem dritten Platz im Westen und die Kings haben die Playoffs bereits verpasst. Einzig konnten die Hausherren ihren Fans bei ihrem letzten Heimauftritt in der Saison einen einigermaßen versöhnlichen Abschied bieten. Die wahre Toreflut, ein Manko der Kings während der letzten Wochen, brach dabei aber auch nicht aus.
Einzig Pavol Demitra(42.) konnte zu Beginn des Schlussabschnittes für einen Treffer der Gastgeber sorgen und Miikka Kiprusoff nach zwei Shutouts in Folge und dieses Mal zuvor 17 abgewehrten Schüssen überwinden. Ein Treffer, der den Spielverlauf etwas auf den Kopf stellte, denn de Flames waren das bessere Team, doch Jason LaBarbera im Gehäuse der Kings wuchs heute über sich hinaus. Er hielt 39 Torschüsse, einzig Jamie Lundmark(51.) konnte ihn zum 1-1 überwinden. Auch beim Penaltyschießen machte der junge Schlussmann eine gute Figur und meistere seine Aufgabe bravourös, während Kiprusoff sich von Demitra geschlagen geben musste.

 

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