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2006-04-14 

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SPIELTAG 14.04.2006

Jan Bulis(MON) freut sich über das 2-0.

Montreal - Boston 4-3 (2-0/1-1/1-2)
Die Montreal Canadiens stehen nach ihren heutigen 4-3 Erfolg im TD BankNorth Garden von Boston so gut wie sicher in den Playoffs. Um ganz sicher zu gehen, benötigen die Frankokanadier in ihren zwei noch ausstehenden Partien entweder einen Punkt oder müssen darauf hoffen, dass die neuntplatzierten Atlanta Thrashers in deren drei noch folgenden Auftritten nicht die volle Punktausbeute einheimsen. Zu diesen beiden Konkurrenten um einen von zwei freien Playoffplätzen gesellen sich auch noch die Tampa Bay Lightning, deren Rückstand auf die Canadiens vier Punkte beträgt.
D Canadiens starteten in die heutige Partie sehr zielstrebig. Gerade einmal zehn Minuten waren absolviert da lagen sie auch schon durch Treffer von Alexei Kovalev(1.), der erfahrene Russe hatte nach bereits 20 Sekunden getroffen, und Jan Bulis(11.pp) mit 2-0 in Front.
Nach der Pause kamen die Boston Bruins etwas besser ins Spiel. Es dauerte nur 67 Sekunden bis Patrice Bergeron(22./57.) erstmals Montreals Schweizer Schlussmann David Aebischer bezwang. Die Canadiens ließen sich hiervon aber kaum beeindrucken und Richard Zednik(27.) stellte den alten Vorsprung wieder her. Das letztendlich spielentscheidende Tor zur 4-1 Führung der Frankokanadier erzielte Alexei Kovalev(47.). Diese sollte aber nur 22 Sekunden Bestand haben, dann schoss Yan Stastny(47.) mit seinem ersten NHL-Tor die Bruins zurück in die Partie. Nachdem anschließend auch noch Bergeron von einer unglücklichen Abwehraktion von Aebischer profitiert hatte, bekamen die Gäste in den letzten Minuten das Zittern, retteten ihren knappen Vorsprung aber über die Zeit.

Toronto - N.Y. Islanders 4-3 OT (1-1/1-1/1-1/1-0)
In ihrer eigenen Macht einen Playoffplatz zu erreichen, haben es die Toronto Maple Leafs schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Sie tun aber alles um sich zumindest ihre theoretische Chance so lange wie möglich zu erhalten. Nach ihrem heutigen doppelten Punktgewinn im Nassau Coliseum von Long Island liegen die Maple Leafs drei Zähler hinter den achtplatzierten Tampa Bay Lightning.
Matthew Stajan(45./64.) rettete mit seinem zweiten Tor in der ausgeglichenen Partie den kanadischen Gästen den Zusatzpunkt in der Verlängerung. Letztendlich machte der unbedingte Siegeswille der Leafs den entscheidenden Unterschied aus. Auch von einem Rückschlag, als die New York Islanders kurz vor der ersten Pause durch Robert Nilsson(20.) das 1-0 von Darcy Tucker(3.) egalisiert hatten und zur Mitte des zweiten Durchgangs Trent Hunter(33.) diese sogar in Front schoss, ließen sich die Gäste nur bedingt beeindrucken. Sie spielten weiterhin offensiv nach vorne. Leafs' Teamkapitän Mats Sundin(38.pp) profitierte bei seinem 2-2 Ausgleichstreffer von einem Überzahlspiel.
Das dritte Tor der Islanders, das ihnen letztendlich noch einen Ehrenpunkt sicherte, schoss Shawn Bates(51.).

Washington - Atlanta 3-5 (2-2/1-2/0-1)
Atlantas Headcoach Bob Hartley hat die Zielrichtung vor zwei Tagen vorgegeben "Wir müssen jedes noch ausstehende Spiel gewinnen" und seine Spieler sind ihm heute Nacht gefolgt. Mit einem 5-3 Heimerfolg über die Washington Capitals verkürzten die Thrashers ihren Rückstand gegenüber den Divisionsrivalen aus Tampa auf zwei Punkte. Sollte es am Saisonende zu einem Punktgleichstand zwischen den beiden Mannschaften kommen, dann haben die Lightning bei eventuell gleicher Anzahl von Siegen, aufgrund der besseren Bilanz im direkten Vergleich, die Nase vorn.
Mann des Abends war heute Nacht bei den Hausherren Marian Hossa(40./60.en) mit zwei Toren sowie einem Assist. Doch bevor es so weit war, mussten die Thrashers erst einmal einem frühen Rückstand durch Brian Willsie(2.) hinterherlaufen. Mit einem Doppelschlag von Ilya Kovalchuk(9.pp) und Peter Bondra(10.) sollte ihnen dies zur Mitte des ersten Mittelabschnitts erfolgreich gelingen.
Die Capitals blieben aber gefährlich und stellten dies auch durch Tore von Alexander Ovechkin(14.) und Dainius Zubrus(28.pp) zur 3-2 Führung unter Beweis. Doch erneut währte die Freude der Gäste nicht lange. Nur 43 Sekunden danach lätete Slava Kozlov(29.) die erneute Spielwende ein.

St. Louis - Columbus 1-4 (0-0/1-2/0-2)
Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Columbus Blue Jackets wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern. In der heimischen Nationwide Arena bezwangen sie die St. Louis Blues auch in der Höhe verdient mit 4-1 Toren. In dem von vielen unfairen Aktionen gekennzeichneten Aufeinandertreffen konnten die Gäste aus St. Louis niemanden davon überzeugen, dass sie mit Unrecht das Tabellenende der Western Conference zieren. Immerhin gelang es ihnen ein Drittel lang ein torloses Remis zu halten.
Zu Beginn des Mittelabschnitts zeichnete sich die achte Niederlage der Blues in Folge ab. Innerhalb von 78 Sekunden schossen Sergei Fedorov(22.pp) und Mark Hartigan(23.) die Hausherren mit 2-0 in Front. Den Rest erledigten Aaron Johnson(48.) und Manny Malhotra(56.) im Schlussdrittel.
Das einzige Erfolgserlebnis der spielerisch nicht konkurrenzfähigen Blues war Jamal Mayers(32.) zum 1-2 Zwischenstand gelungen.

Florida - Ottawa 5-4 OT (2-0/1-1/0-2/1-0)
Die ersten Playoffspiele rücken für die Ottawa Senators immer näher, doch so richtig rund läuft es bei ihnen zum Saisonende hin nicht. Im Fernduell mit den Carolina Hurricanes um den ersten Platz in der Eastern Conference war für die Senators der heutige Punktgewinn gegen die Florida Panthers etwas wenig.
Joe Nieuwendyk(64.) beendete nach 3 1/2 Minuten in der Verlängerung einen kurzweiligen Schlagabtausch zu Gunsten der Gäste aus Florida. Völlig von der Rolle präsentierten sich die Senators in der ersten halben Stunde der regulären Spielzeit. Die Senators spielten zwar offensiv nach vorne und nahmen Gästegoalie Roberto Luongo unter Dauerbeschuss, venachlässigten aber dabei ihre Defensivaufgaben und wurden eiskalt von den Panthers ausgekontert. Vor allem das Unterzahlspiel der Hausherren ließ einige Wünsche offen und so stand es Mitte des zweiten Durchgangs völlig überraschend nach Treffern von Alexei Semenov(10.pp), Jon Sim(11.) und Olli Jokinen(30.pp) 3-0 für die Gäste.
Die Hausherren steckten aber nicht auf und konnten auch noch unter Beweis stellen, warum sie mit über 300 Saisontoren ganz vorne im Osten stehen. Mike Fisher(31.), Jason Spezza(44.pp), Peter Schaefer(55.sh) und Teamkapitän Daniel Alfredsson(60.) fast zeitgleich mit dem Ertönen der Schlusssirene retteten den Senators doch noch einen Zähler. Das vierte Tor der Panthers hatte zur Mitte des dritten Durchgangs NHL-Veteran Martin Gelinas(54.) erzielt.

Philadelphia - New Jersey 1-4 (0-2/0-1/1-1)
Einen beeindruckenden Auftriit lieferten die New Jersey Devils in der heimischen Continental Airlines Arena von East Rutherford gegen die Philadelphia Flyers ab. Mit 4-1 Toren fuhren die Devils ihren neunten Sieg in Folge ein und stehen nun punktgleich mit ihren heutigen Gästen aufgrund der größeren Anzahl von Siegen bereits auf Platz fünf in der Eastern Conference.
Den Grundstein für den heutigen Triumph der Devils legten Sergei Brylin(11.) und Zach Parise(19.) mit ihren Toren zur 2-0 Führung im ersten Drittel. Als dann auch noch Scott Gomez(35.pp) im Mittelabschnitt ein Überzahlspiel ausgenutzt hatte, war die Begegnung vorentschieden.
Daran konnte auch das Powerplaytor von Niko Dimitrakos(45.pp) nichts mehr ändern. Ein zweites Mal ließ sich Devils' Schlussmann Martin Brodeur, der insgesamt 33 Torschüsse der Flyers abwehren konnte, nicht mehr bezwingen. Den Schlusspunkt unter der aus Sicht der heimischen Fans unterhaltsamen Partie setzte wiederum mit Zach Parise(49.) ein Devil.

N.Y. Rangers - Pittsburgh 3-5 (1-1/0-2/2-2)
Mit der dritten Niederlage in Folge sind die New York Rangers auf einem guten Weg ihre schon sicher geglaubten Divisionstitel wieder zu verspielen. Nur die ebenfalls schlechte Verfassung der Philadelphia Flyers hat eine Ablösung bisher verhindert. Am Samstag kommt es in Philadelphia zum Gipfeltreffen, aber auch die New Jersey Devils sind nun bereits mit den Flyers punktgleich, drei hinter den Rangers.
Der Auftritt der Rangers war heute wenig playofftauglich und deswegen hielt Trainer Tom Renney nach dem Spiel in der Kabine eine längere Ansprache. Die Gäste gingen zwar durch Jaromir Jagr(11.) in Führung, doch die Penguins spielten nicht wie ein Letzter und schnürten den Favoriten in der Folgezeit häufiger in deren Drittel ein. Michel Ouellet(13.) glich kurz nach dem Rückstand aus und Sidney Crosby(24.), Sergei Gonchar(33.pp) und Colby Armstrong(41.pp) sorgten bis zum Beginn des Schlussabschnittes nicht unverdient für einen 4-1 Vorsprung.
Erst jetzt wachten die Rangers wieder etwas auf und konnten den Spielstand noch einmal spannend machen. Petr Sykora(45.) und Marcel Hossa(53.pp) verkürzten auf 3-4. Doch Colby Armstrong(58.) sorgte nach Vorarbeit von Crosby, der heute wieder insgesamt vier Scorerpunkte sammelte, mit dem 5-3 für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Crosby fehlen noch drei Punkte, um der jüngste Spieler aller Zeiten zu werden, der die 100-Punkte-Marke erreicht.

Minnesota - Nashville 2-4 (0-1/1-2/1-1)
Durch einen 4-2 Erfolg gegen die Minnesota Wild haben sich die Nashville Predators den vierten Platz im Westen und damit das Heimrecht in der ersten Runde der Playoffs gesichert. In einer umkämpften Partie, die vor allem im ersten und zweiten Drittel durch einige Strafzeiten häufiger unterbrochen werden musste, konnten die Predators zwei Überzahltore gegen die besten Penaltykiller der Liga erzielen.
So gelang Dan Hamhuis(18.pp) die 1-0 Führung der Hausherren bei nummerischer Überzahl. Die Wild, die ihre Saison am Samstag in Dallas beenden werden, waren aber durchaus ein ebenbürtiger Gegner und konnten nicht unverdient 28 Sekunden nach Wiederbeginn durch Brian Rolston(21.pp) ausgleichen. Anschließend waren die Predators ihren Kontrahenten etwas überlegen und gingen folgerichtig erneut in Führung. Das 2-1 durch Mike Sillinger(25./42.), baute Shea Weber(34.pp) sogar auf 3-1 aus.
Als dann Sillinger zu Beginn des letzten Drittels noch einen drauf legte, war die Begegnung entschieden. Doch während Nashville jetzt offensichtlich einen Gang zurück schaltete, nutzte Minnesota die ihnen gebotenen Räume und kam durch Wes Walz(50.) wenigstens noch zu einer Ergebniskosmetik.

Detroit - Chicago 7-3 (3-1/3-1/1-1)
Die Detroit Red Wings geben immer noch Vollgas. Eigentlich könnten sie sich als dominantes Team der Western Conference und Gewinner der Presidents Trophy vor Beginn der Playoffs eine kleine Ruhepause gönnen, doch eine Auszeit leisten sie sich nicht.
Heute Nacht fügten sie den Blackhawks eine deutliche 7-3 Heimpleite zu. In allen Belangen waren die Red Wings ihren Gastgebern überlegen und nach bereits 7 1/2 Spielminuten mit einer 3-0 Führung war die Partie entschieden.
Brendan Shanahan(4./29./48.pp) mit seinem 17. NHL-Hattrick, Henrik Zetterberg(4./8.) mit zwei Toren, Tomas Holmstrom(24.) und Nicklas Lidstrom(27.) bereiteten den Blackhawks eine Lehrstunde der besonderen Art.
Für die Red Wings war es bereits der elfte Auswärtserfolg hintereinander, wodurch sie die alte NHL-Rekordmarke von zehn Siegen, aufgestellt von den Buffalo Sabres, St. Louis Blues und New Jersey Devils brechen konnten.
Nur kleine Schönheitsfehler, ohne ernsthaft ihren Siegeszug durch die Liga gefärden zu können, waren die Gegentreffer der Hausherren von Kyle Calder(11.sh), Radim Vrbata(21.pp) und Patrick Sharp(46.sh).

Colorado - Calgary 0-2 (0-0/0-1/0-1)
Den Calgary Flames ist nach dem erneuten Heimsieg gegen die Colorado Avalanche der erste Divisionstitel seit elf Jahren nicht mehr zu nehmen. Das letzte Mal gewann Calgary 1994-95 die Pacific Division, verlor dann aber in der ersten Runde der Playoffs gegen San Jose. Dieser Gegner könnte nach momentanem Stand in den Playoffs wieder warten.
Bei den Gästen aus Denver lief in der Offensive heute relativ wenig zusammen. Die Chancen, die ihnen geboten wurden, wehrte Torhüter Miikka Kiprusoff mit seiner ganzen Klasse ab. Der Finne verdiente sich mit 23 Saves den zehnten Shutout der Saison und den Zweiten hintereinander. Eine Leistung, welche die Fans mit "MVP" Sprechchören feierten. Sein Gegenüber Jose Theodore spielte ebenfalls eine solide Partie, musste sich jedoch bei beim entscheidenden Gegentreffer durch Dion Phaneuf(31.) geschlagen geben. Als Tony Amonte(60.en) zum 2-0 einnetzte, hatte Theodore seinen Kasten bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen.
Durch die spätere Niederlage von Vancouver in San Jose bleibt den Avs ein "Endspiel" am Samstag in Vancouver erspart und sie können fest mit den Playoffs planen. In den abschließenden Spielen gegen die Canucks und Oilers wird sich herausstellen, wer in der ersten Runde der Gegner sein wird. Möglicherweise auch die Flames. Die Mannschaft muss sich aber gehörig steigern, soll die Saison 2005-06 nicht rasch beendet sein.

Jean-Sebastien Giguere(ANA) rutscht der Puck durch die Schoner zum 2-1.

Anaheim - Edmonton 1-2 (1-1/0-0/0-1)
Dank Ales Hemsky(60.), der beim Stande von 1-1 Unentschieden gegen die Mighty Ducks of Anaheim 33 Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels zur rechten Zeit am rechten Ort abzog, eroberten sich die Edmonton Oilers den achten Playoffplatz in der Western Conference und haben sogar noch die theoretische Chance auf Rang sieben, den aktuell die Colorado Avalanche inne haben.
Die Oilers hatten nicht nur ein glückliches Ende sondern sie erwischten gegen die Kalifornier auch einen Traumstart. Nach nur drei Spielminuten gelang Ethan Moreau(4.) die 1-0 Führung. Die Ducks erwiesen sich aber als zäher Gegner und so entwickelte sich ein richtiges Kampfspiel, bei dem Andy McDonald(18.) noch vor der ersten Pause der 1-1 Ausgleich gelang.
Im folgenden Drittel neutralisierten sich die Kontrahenten weitgehend und richtig gefährliche Torszenen blieben trotz einer Vielzahl an Schüssen Mangelware. Das sollte sich im dritten Durchgang ändern, in dem die Westkanadier das Kommando übernahmen und unbedingt das Siegtor erzielen wollten. Jean-Sebastien Giguere im Tor der Gäste erwies sich aber lange Zeit als Spielverderber für die Oilers. Bei Hemskys Siegtor sollte ihm aber doch noch ein Fauxpas unterlaufen.

Los Angeles - Phoenix 0-3 (0-0/0-3/0-0)
Mit einer 0-3 Niederlage in Phoenix verspielten die Kings auch ihre letzte theoretische Chance auf die Playoffs, wohlwissend, dass Edmonton kurz zuvor mit einem Sieg ihre letzten Ambitionen zunichte gemacht hatte. Für die Kings bleibt nur noch die Analyse, warum es im dritten Jahr hintereinander nicht zu den Playoffs reichte und selbst der überraschende Trainerwechsel Ende März kaum Wirkung zeigte.
Es fiel heute stark auf, dass die Kings in den ersten 40 Minuten sehr viel Druck entfachten, doch nach dem etwas unglücklichen Spielverlauf und dem 0-3 Rückstand, sowie der Nachricht aus Edmonton, war im letzten Drittel jeglicher Biss verflogen. Bis zur zweiten Pause hatte Los Angeles Torhüter Curtis Joseph bereits 28 Mal ohne Erfolg geprüft und in den letzten 20 Minuten kamen nur noch vier Torschüsse hinzu. Joseph feierte seinen dritten Shutout der Saison.
Während die Kings beim offenen Schlagabtausch im Mittelabschnitt leer ausgingen, sorgten auf der Gegenseite Derek Morris(22.pp), Keith Ballard(36.sh) und Fredrik Sjostrom(40.pp) für die Entscheidung zugunsten der Hausherren.

Vancouver - San Jose 3-5 (1-1/2-1/0-3)
Die Playoffs 2006 werden ohne die Vancouver Canucks stattfinden. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 schafften es die Westkanadier nicht sich hierfür zu qualifizieren. Heute Nacht unterlagen sie den San Jose Sharks nach einer spannenden Partie mit 3-5 Toren und es wurde unumwunden offensichtlich, dass die Qualität des Kaders, insbesonders die Einstellung von manchem hochbezahlten Akteur in Diensten der 'Nucks' nicht den Erwartungen entsprach.
Ville Nieminen(45.), Rookie Matt Carle(52.pp) und Jonathan Cheechoo(31.pp/60.en) mit einem 'Empty Net Goal' beendeten im Schlussdrittel die Hoffnungen ihrer westkanadischen Gäste auf einen positiven Saisonausgang.
In den ersten zwei Durchgängen konnten die Canucks drei Mal durch Tore von Ed Jovanovski(5.), Brendan Morrison(25.pp) und Todd Bertuzzi(38.pp) in Führung gehen. Anschließend folgende unnötige Strafen und eine herausragende Überzahleffizienz der Sharks, brachte sie aber wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Nils Ekman(10.pp) glich als erster in einer Phase der Partie als die Canucks fünf Minuten lang fast durchgehend mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis standen den Spielstand aus.
Die Ziele der in den letzten Wochen häufig beeindruckend aufspielenden Sharks liegen höher als die ihrer Gäste. Sie überholten in der Tabelle die Mighty Ducks of Anaheim und rangieren nun bereits auf Platz fünf im Westen.

 

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