Ryan Miller(BUF) mit einer Großtat gegen Alexander Perezhogin(MON).
Montreal - Buffalo 1-3 (0-2/1-0/0-1) Mit einem 3-1 Erfolg in der HSBC Arena über die Montreal Canadiens festigten die Buffalo Sabres ihren vierten Platz in der Eastern Conference. Im ersten Drittel überrannten sie förmlich ihre frankokanadischen Gäste, die mit einer Empfehlung von neun Siegen aus ihren letzten zehn Partien nach Buffalo angereist waren.
Bereits nach knapp drei Spielminuten brachte Taylor Pyatt(3.) die Hausherren mit 1-0 in Front. Auch in den folgenden Minuten bis zur ersten Pause konnten sich die Canadiens kaum aus der Umklammerung befreien und fast notgedrungen musste das 2-0 von Tim Connolly(19.)fallen.
Nach der Pause wurde die Begegnung etwas ausgeglichener. Jetzt kamen auch die Canadiens zu ihren Einschusschancen. Eine hiervon nutzte Sheldon Souray(26.) um sein Team wieder zurück ins Spiel zu schießen.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren besorgte Daniel Briere(43.) aus einem Powerplay heraus, nachdem unmittelbar nach der zweiten Pause Craig Rivet auf der Strafbank hatte Platz nehmen müssen.
Trotz der heutigen Niederlagen stehen die Aussichten der Montreal Canadiens auf eine Playoffteilnahme ganz gut. Sie belegen den siebten Tabellenrang in der Eastern Conference mit zwei Punkten Vorsprung auf die Tampa Bay Lightning und deren fünf auf die Atlanta Thrashers, die jedoch noch vier Partien zu absolvieren haben.
San Jose - Vancouver 5-4 OT (2-2/1-1/1-1/1-0) Der deutsche Verteidiger Christian Ehrhoff(61.) schießt die San Jose Sharks nach 34 Sekunden in der Verlängerung einer hochklassigen, spannenden NHL-Partie in die Playoffs 2006.
Erst 34 Sekunden waren in der Overtime absolviert als sich Ehrhoff ein Herz nahm, abzog und den Vancouver Canucks eine bittere Heimniederlage zufügte. Für Ehrhoff war es bereits der zweite Overtimetreffer in der Saison. Die Westkanadier müssen sich heute Morgen zumindest nicht vorwerfen lassen, nicht alles versucht zu haben, um beide Punkte einzufahren.
In den ersten zehn Spielminuten profitierten die Canucks von dem übertriebenen Einsatz ihrer Gäste, die sich zwischen der fünften und zehnten Spielminute gleich vier Strafen einfingen. Die Folge von der nummerischen Überlegenheit der Hausherren waren zwei Powerplaytreffer von Mattias Ohlund(7.pp) und Markus Naslund(11.pp) zur 2-0 Führung.
Die Sharks besannen sich aber danach ihrer spielerischen Qualitäten und konnten noch vor der ersten Pause mit einem Doppelschlag durch Grant Stevenson(18.) sowie Nils Ekman(19.pp) den Spielstand egalisieren.
Auch im Mittelabschnitt schenkten sich die Kontrahenten nichts. Diesmal gingen die Kalifornier durch Milan Michalek(28.) erstmals in Front und die Canucks hatten die passende Antwort mit dem 3-3 von Daniel Sedin(34.pp) parat.
Ganz nah an einem Heimsieg waren die Westkanadier im Schlussabschnitt nachdem sie Bryan Allen(47.) erneut in Führung gebracht hatte und ihr Schlussmann Alex Auld daraufhin einige hochklassige Paraden parat hatte. Knapp vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war Auld allerdings gegen Scott Hannan(56.) machtlos und die Begegnung bekam noch einmal einen Zuschlag, der jedoch nur 34 Sekunden dauerte.