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2006-04-09 

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SPIELTAG 09.04.2006

Jaromir Jagr(NYR) erzielt sein 53. Saisontor und stellte damit einen neuen Franchiserekord auf.

N.Y. Rangers - Boston 4-3 OT (1-2/2-0/0-1/1-0)
Durch einen 4-3 Auswärtserfolg bei den Boston Bruins haben die New York Rangers einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung ihrer ersten Divisionsmeisterschaft seit 12 Jahren gemacht. Dabei erwiesen sich die Rivalen aus Boston als der erwartet schwere Gegner, denn die Gelb-Schwarzen konnten aufgrund der bereits verpassten Playoff-Teilnahme äußerst gelöst auftreten. Das taten sie dann auch und überraschten die Gäste mit zwei schnellen Treffern durch Brad Boyes(5.pp) und Mariusz Czerkawski(11.). Doch die Rangers dieser Tage haben ein Mittel auch solche Rückstände aufzuholen. Jaromir Jagr(14.) sorgte mit seinem 53. Saisontreffer, was zugleich ein neuer Franchiserekord für einen Rangers-Spieler darstellt, zunächst für den Anschluss, ehe er zu Beginn des Mitteldrittels den 2-2 Ausgleich durch Michael Nylander(24.) vorbereitete.
Das insgesamt mit Torszenen nicht gerade gespickte Spiel hatte seine Wende endgültig kurz vor der zweiten Pause, als Jarkko Immonen(40.pp) mit seinem zweiten Saisontreffer die erstmalige Führung der Rangers herbeiführte. Doch Brad Boyes(44.) konnte mit seinem zweiten Tor des Abends den erneuten Gleichstand herstellen, so dass die Verlängerung entscheiden musste, weil sowohl Kevin Weekes bei den Blueshirts, als auch Tim Thomas im Gehäuse der Bruins nichts mehr zuließen. Die Zusatzschicht dauerte indes nur 40 Sekunden, dann hatte Michael Nylander(61.) die erste Chance der Gäste zum Siegtreffer verwandelt und so den wichtigen zweiten Punkt gesichert.

St. Louis - Colorado 2-4 (1-0/0-1/1-3)
Mit einem Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten der Western Conference haben sich die Colorado Avalanche wieder etwas Luft nach unten im Kampf um die Playoffplätze verschafft. Lange tat sich der Favorit im heimischen Pepsi Center jedoch schwer und musste sogar einem 0-1 Rückstand nach einem Treffer von Kevin Dallman(17.pp) hinterher laufen. Die Blues wussten im ersten Abschnitt durchaus zu Gefallen und sie nutzten die Tatsache, dass sie im Vergleich zu den Hausherren befreit aufspielen konnten.
Avs Trainer Joel Quenneville dürfte in der Pause ein paar passende Worte gefunden haben, denn die Überlegenheit der Avalanche nahm im Mittelabschnitt zu. Doch zu mehr als dem Ausgleich durch Joe Sakic(37.) reichte es zunächst nicht, denn Blues Torhüter Jason Bacashihua zeigte mehrmals seine Klasse und konnte so sein Gehäuse lange sauber halten.
Kurz nach Wiederbeginn zum Schlussdrittel münzte Colorado seine jetzt vorhandene Überlegenheit weitere Treffer um. Zunächst erzielte Ian Laperriere(43.) mit seinem 20. Saisontreffer die erstmalige Führung, dann erhöhte Dan Hinote(47.) sogar auf 3-1 und die Partie schien gelaufen. Die Gastgeber verpassten aber die endgültige Entscheidung und so kamen die Gäste durch einen Powerplaytreffer von Keith Tkachuk(59.pp) noch einmal heran. Milan Hejduk(60.en) brachte jedoch mit einem kuriosen Empty-Net-Treffer die zwei wichtigen Punkt unter Dach und Fach, als der Puck plötzlich von der Bande absprang und ins Netz kullerte.

Anaheim - Los Angeles 4-2 (2-0/1-1/1-1)
Die Los Angeles Kings stehen immer noch am Bahnsteig, während der Playoffzug langsam abfährt. Im wichtigen Heimspiel gegen die Mighty Ducks of Anaheim gingen sie erneut leer aus und haben mit noch drei ausstehenden Partien weiterhin vier Punkte Rückstand auf den rettenden achten Platz. Damit dürften die Chancen der Kings auf eine Qualifikation unter zehn Prozent gefallen sein.
Den Hausherren war die derzeitige Verunsicherung aufgrund der Situation deutlich anzusehen, so ließen sie ein paar 5 gegen 3 Situationen ohne Erfolg verstreichen. Anaheim nutzte indes geschickt die ihnen gebotenen Räume. Salz in die Wunden der Kings war natürlich der frühe Führungstreffer der Mighty Ducks durch Rob Niedermayer(3.). Wenig lief bei den Kings zusammen und so verwunderte es nicht, dass die Ducks ihre Führung weiter ausbauen konnten. Joffrey Lupul(8.pp) erhöhte mit der ersten Überzahl der Gäste auf 2-0.
Los Angeles kam etwas verbessert aus der Kabine und erarbeiteten sich so den Anschluss durch Craig Conroy(29.pp). Doch nur 32 Sekunden später stellte Chris Kunitz(29./50.pp) den alten Abstand her, so dass keine Euphorie in den Reihen der Kings aufkommen konnte. Als Kunitz Mitte des Schlussabschnittes den Spielstand auf 4-1 ausbaute, war die Partie gelaufen. Daran änderte auch das 2-4 durch Nathan Dempsey(58.) nichts mehr.

New Jersey - Montreal 3-2 (1-0/1-0/1-2)
Die New Jersey Devils können fast sicher für die Playoffs planen. Mit einem Auswärtserfolg in Montreal sind sie kaum noch von den ersten acht Plätzen im Osten zu verdrängen, auch wenn die theoretische Chance dazu noch besteht. Anders sieht es bei den Canadiens aus, die nun zwei Punkte hinter den Devils nur noch auf Platz Acht rangieren, doch der eine benöigte Sieg sollte in den austehenden fünf Partien machbar sein.
Zu Beginn der Begegnung sah es gar nicht so aus, als ob die Devils zwei Punkte ergattern könnten. Montreal war das bestimmte Team, doch New Jersey Schlussmann Martin Brodeur war wieder einmal Garant für die Null am Scoreboard. Eine der wenigen Chancen der Gäste nutzte schließlich Brian Gionta(18.) zum 1-0. Nachdem die Devils im zweiten Abschnitt mehr für das Spiel taten, kam das 2-0 durch Scott Gomez(31./51.) weniger überraschend. Trotzdem zeigte sich der Stanley Cup Sieger von 2003 wieder als perfekter Minimalist, denn hinten hielt Brodeur dicht und vorne wurden die wenigen Gelegenheiten konsequent genutzt. So erhöhte Gomez Mitte des Schlussdrittels auf 3-0 und sorgte so für die Entscheidung, auch wenn die Canadiens doch noch den Weg ins Netz fanden und durch Mike Ribero(52.) und Christopher Higgins(60.pp) Ergebniskosmetik betrieben.

Buffalo - Ottawa 6-2 (3-1/3-1/1-0)
Zum ersten Mal in dieser Saison mussten die Senators drei Niederlagen in Folge einstecken. Die Letzte kassierten sie in der vergangenen Nacht zu Hause gegen ihre Divisionskonkurrenten aus Buffalo, die dadurch den Vorsprung auf das im Nordosten an Rang Eins platzierte Franchiseunternehmen auf sechs Punkte reduzieren konnten. Da der Ostküstenprimus, die Carolina Hurricanes, an diesem Spieltag ebenfalls verloren, liegen diese und die Senators immer noch punktgleich hintereinander.
Die überraschend hohe Niederlage der Hausherren ist vor allem den durchwachsenen Torhüterleistungen von Michael Morrison und Ray Emery, sowie dem verletzungsbedingten Fehlen dreier Verteidiger, zuzuschreiben. Die Sabres agierten nie überlegen, nutzten aber die zahlreichen Fehler in der gegnerischen Hintermannschaft der Goalies konsequent aus. Zum ersten mal taten sie dies nach 77 Sekunden in der Person von Chris Drury(2.). Die Gastgeber glichen noch im ersten Drittel durch Patrick Eaves(15.pp) im Powerplay aus, mussten aber kurz darauf durch Tim Connolly(16./56.pp) den erneuten Rückstand hinnehmen.
Auf das Konto der offensichtlich nicht gut eingespielten Verteidiger gingen im Mittelabschnitt drei weitere Treffer, die von Taylor Pyatt(24.), Jay McKee(27.) und Dmitri Kalinin(27.) erzielt wurden, wobei Daniel Alfredsson(28.) zwischenzeitlich auf 2-4 verkürzen konnte. Den Schlusspunkt setzte knapp fünf Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene Connolly mit seinem zweiten Erfolgserlebnis des Abends.

Washington - N.Y. Islanders 0-5 (0-3/0-1/0-1)
Die sehr einseitige Partie zwischen den beiden Mannschaften aus Long Island und Washington konnten die Gastgeber klar und auch in dieser Höhe verdient mit 5-0 für sich entscheiden. Nur 20 Schüsse hatte Goalie Rick DiPietro abzuwehren um seinen ersten Shutout der laufenden Saison einzufahren. Sein Gegenüber Brent Johnson hatte dafür Schwerstarbeit zu verrichten, denn er wurde 45 Mal geprüft und verhinderte dabei mit einer guten Leistung eine noch höhere Niederlage.
Dass am vergangenen Abend im Nassau Coliseum besonders die Unterzahlreihen der Gäste im Brennpunkt stehen und deren unterirdische Erledigung ihrer Arbeiten zum Resultat beitragen werden, war im ersten Drittel schon zu erkennen. Drei Powerplaytore gelangen den Islanders Alexei Yashin(4.pp/20.pp) und Trent Hunter(19.pp), wobei das 2-0 und das 3-0 innerhalb von nur 50 Sekunden fielen.
Die Überlegenheit der Hausherren änderte sich auch in den folgenden Abschnitten nicht, wenngleich ihnen nur noch zwei weitere Treffer gelangen. Nachdem Jason Blake(36.) zum 4-0 eingenetzt hatte, schoss Robert Nilsson(42.pp) kurz nach den zweiten Pause den Endstand.

Toronto - Philadelphia 5-2 (2-0/2-1/1-1)
Die Maple Leafs klammern sich mit einem 5-2 Erfolg in Philadelphia weiter an dem dünnen Strohhalm für das Erreichen der Playoffs. Bei noch fünf ausstehenden Spielen sind jedoch sieben Punkte kaum noch aufzuholen. Di Flyers hingegen zweigten wieder einmal, dass sie trotz der vorzeitigen Qualifikation für die Playoffs kaum um den Stanley Cup kämpfen können, wenn sich ihr Unterzahlspiel nicht verbessert. Alle fünf Treffer der Leafs fielen bei nummerischem Übergewicht. Die Flyers sind zu Hause in Unterzahl das schlechteste Team der Liga.
Dazu kam eine äußerst schwache Offensivvorstellung der Heimmannschaft in der ersten Hälfte des Spieles. So verwunderte es nicht, dass Toronto bis dahin durch zwei Treffer von Jeff O'Neill(8.pp/25.pp) und einem von Alexander Steen(18.pp) mit 3-0 in Front lagen. Etwas Hoffnung unter den Flyers-Fans keimte auf, als R.J. Umberger(36.) auf 1-3 verkürzen konnte. Doch schon im nächsten Überzahlspiel stellte Mats Sundin(40.pp) den alten Abstand wieder her.
Der Sieg der Kanadier geriet auch im Schlussabschnitt nicht mehr in Gefahr, auch wenn die Bemühungen der Flyers jetzt deutlich zunahmen. Jeff Carter(53.) konnte knapp acht Minuten vor dem Ende noch einmal verkürzen. Auch die letzte Maßnahme mit Herausnahme des Torhüters brachte Philadelphia nichts mehr. Im Gegenteil Chad Kilger(60.en/pp.) stellte den 5-2 Endstand her.

Carolina - Atlanta 2-5 (0-3/1-1/1-1)
Die Thrashers haben die Saison offenbar noch nicht abgeschlossen. Mit einer überzeugenden Leistung bezwangen sie ihre Divisionskontrahenten aus Carolina und haben dadurch den Rückstand auf den letzten Playoffplatz mit sechs Punkten konstant halten können, nachdem der amtierende Champion aus Tampa ebenfalls siegreich blieb. Die Hurricanes hingegen haben in der Philips Arena die Chance verpasst, einen Vorsprung nach Punkten auf deren Verfolger aus Ottawa zu erreichen.
Mit bedingungslosem Offensivspiel begannen die Hausherren die Partie. Sie schnürten so ihre Gegner teilweise minutenlang in ihrer Zone ein und feuerten aus allen Rohren. Folgedessen gingen sie durch Marc Savard(4.), Serge Aubin(16.) und Ilya Kovalchuk(19.pp) mit 3-0 in Führung. Diese hätte sogar noch höher ausfallen können, hätte Jim Slater kurz vor dem zweiten Treffer nicht einen Penalty vergeben.
In den folgenden Dritteln kamen die Gäste mit dem langsam abflauenden Druck besser zurecht und konnten sich ebenfalls gute Chancen erspielen. Eine davon nutzte Justin Williams(25.pp/50.pp) während eines Powerplays zum 1-3. Die Antwort folgte allerdings nur 15 Sekunden später durch Peter Bondra(25.), der Goalie Martin Gerber sein 496. NHL-Tor verpasste. Scott Mellanby(43.) erhöhte im dritten Abschnitt sogar noch auf 5-1, ehe Williams sein zweites Erfolgserlebnis zum 2-5 Endstand gelang.

Detroit - Columbus 4-2 (2-1/1-1/1-0)
Nachdem die Red Wings am Tag zuvor die Blue Jackets nur knapp mit 6-5 im Shootout bezwingen konnten, lieferten sie nur 24 Stunden danach eine solidere Leistung ab. Ihre Defensivleistung ließ zwar erneut zu Wünschen übrig, präsentierte sich aber keineswegs so desolat wie im "Hinspiel". Mit einem Vorsprung von acht Punkten haben sie weiterhin die Führung der NHL inne und dürften bei nur fünf ausstehenden Begegnungen als bestes Team der Liga die Saison abschließen.
Im, von den Gästen optisch überlegen geführten, ersten Drittel gingen die Blue Jackets überraschend durch Jan Hrdina(4.) in Führung, ehe Brendan Shanahan(13.) und Tomas Holmstrom(18.) innerhalb von fünf Minuten zurückschlugen und den Spieß drehten. Columbus' Manny Malhotra(30.) glich im zweiten Durchgang mit einem harten und präzisen Schuss über Goalie Osgoods Handschuh noch einmal aus, konnte aber von der Bank aus mit ansehen wie Jason Williams(32.) kurz darauf das 3-2 erzielte.
Alle Anstrengungen das Remis herzustellen und vielleicht erneut einen Shootout gegen den Ligaprimus zu erzwingen, verpufften ohne Folgen an den Schonern des gut aufgelegten Torhüters der Red Wings. Das 4-2 stellte schließlich Chris Chelios(60.en) mit seinem vierten Saisontreffer her.

Pittsburgh - Tampa Bay 0-1 (0-0/0-1/0-0)
Mit dem knappsten aller Ergebnisse behielten die Tampa Bay Lightning im Spiel gegen die Pittsburgh Penguins die Oberhand und sammelten so zwei weitere Punkte auf den Weg in die Playoffs. Der Titelverteidiger tat sich gegen den Letzten der Eastern Conference lange schwer und einzig Vincent Lecavalier(21.) war es vergönnt 51 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels Gästetorhüter Marc-Andre Fleury zu überwinden. Ansonsten hielt sich der junge Schlussmann bei weiteren 24 Torschüssen schadlos. Perfekter machte es nur sein Gegenüber Sean Burke, der mit 25 Rettungstaten seinen zweiten Shutout der Saison feierte und damit Balsam auf seine Wunden strich, nachdem die Leistung der Torhüter zur vieldiskutierten Frage im Tampa wurde.
Aufgrund der Leistung schlug auch Trainer John Tortorella versöhnliche Worte an, obwohl er zuvor auch kein Blatt vor en Mund genommen hatte: "Sean spielt gut in einer wichtigen Phase des Jahres. John Grahame wird nächstes Mal spielen. Wenn wir beide auf gutem Niveau haben, dann ist das ein Problem, mit dem man leben kann."

Chicago - Nashville 1-2 SO (1-0/0-0/0-1/0-0/0-1)
Die Nashville Predators haben aus eigener Kraft die zweite Playoffteilnahme ihrer Franchisegeschichte nacheinander unter Dach und Fach gebracht, indem sie am Samstag den Divisionskonkurrenten auch Chicago mit 2-1 auf eigenem Eis bezwangen.
Hierzu war allerdings Geduld gefragt, denn erst 4 Minuten vor Schluss rettete der Ausgleichstreffer von Mark Eaton(57.) die Hausherren überhaupt in die Verlängerung. Bereits sehr früh in der Begegnung waren die Gäste durch James Wisniewski(3.) mit 1-0 in Führung gegangen und verteidigten diese Führung dann aufopferungsvoll über 54 Minuten. Die Verlängerung blieb torlos, so dass es schließlich einmal mehr Paul Kariya vorbehalten war, im Shootout den Sieg für die Predators perfekt zu machen. Im Tor der Gastgeber startete übrigens zum vierten Mal in Folge Backup Chris Mason, nachdem Tomas Vokoun noch immer verletzt ist.
Barry Trotz war anschließend zufrieden mit seinem Team: "Es ist schön, sich diesmal nicht mehr auf andere verlassen zu müssen, was die Playoffteilnahme betrifft. Nachdem wir letztes Mal vom Sieg Vancouvers gegen Edmonton abhängig waren, konnten wir es diesmal aus eigener Kraft und dann auch noch vorzeitig schaffen. Das macht mich stolz auf mein Team!"

Calgary - Vancouver 2-3 OT (0-2/0-0/2-0/0-1)
Es war das Spiel des Ed Jovanovski(63.). In seiner ersten Partie seit über zwei Monaten - er hatte wegen einer Magenoperation gefehlt - wurde "Jovo" mit seinem Treffer nach genau zwei Minuten und 33 Sekunden in der Verlängerung zum Matchwinner für die Canucks, die diesen Zusatzpunkt für das Erreichen der Playoffs dringend benötigt haben.
Dabei hatten es die Hausherren versäumt, rechtzeitig für eine Entscheidung in diesem Spiel zu sorgen, nachdem sie durch Überzahltreffer von Brendan Morrison(6.pp) und Matthias Ohlund(19.pp) das erste Drittel mit einer 2-0 Führung abschlossen und anschließend gute Gelegenheiten ausließen, um diese weiter auszubauen. Insofern darf Flames Torhüter Miikka Kiprusoff als Garant für den Punktgewinn der Gäste verstanden werden, weil er im wesentlichen die Möglichkeiten der Canucks zunichte machte.
Und so schaffte es Calgary mit einem Doppelschlag von Mark Giordano(51.pp), sowie Byron Ritchie(53.) innerhalb von zwei Minuten die Partie auszugleichen. Beide sicherten ihren Farben so den Zusatzpunkt, der die endgültige Quaifikation für die Playoffs bedeutet. Davon sind die Canucks noch weit entfernt, befinden sie sich nun auf Platz Acht punktgleich mit San Jose, die allerdings noch zwei Spiele mehr zu absolvieren haben.

Dallas - Phoenix 3-2 SO (0-0/0-1/2-1/0-0/1-0)
Durch einen 3-2 Auswärtsterfolg nach Shootout in der Wüste von Glendale bei den Phoenix Coyotes konnten die Dallas Stars ihre Ausnahmestellung in der Pacific Division weiter ausbauen. Ihre Shootoutstatistik verbesserten die Texaner dabei auf 12-1 Siege. Shane Doan(39.pp) und Bill Thomas(47.pp) hatten die Hausherren dabei zunächst noch mit 2-0 in Führung gebracht, doch ein Kraftakt der Gäste brachte durch Philippe Boucher(51.pp) und Brendan Morrow(55.) noch den Ausgleich für die favorisierten Gäste. Die Verlängerung blieb torlos.
Im anschließenden Shootout waren schließlich Jussi Jokinen und Bill Guerin für die Grün-Schwarzen erfolgreich, so dass der Sieg am Ende an die Gäste ging. Im Tor der Texaner überzeugte Johan Hedberg mit einer starken Leistung, während auf Seiten der Gastgeber Shane Doan mit seinem 29. Saisontor eine Teambestmarke aufstellen konnte. Die Stars mussten zudem auf Mike Modano verzichten. Es war erst die zweite Begegnung der Saison, die der Kapitän verpasste und erst die 30. in über sieben Jahren.

 

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