Ottawa - Buffalo 4-5 OT (1-1/2-2/1-1/0-1) Mit einem Überzahltor in der Verlängerung bescherte Daniel Briere(60./65.pp) seinen Buffalo Sabres einen 5-4 Achtungserfolg gegen die Ottawa Senators und seinem Coach Lindy Ruff den 300. NHL-Sieg als Trainer.
Schon während der regulären Spielzeit hatte das Powerplay der Hausherren, die einen 1-3 und 3-4 Rückstand egalisieren konnten, überzeugt. Maxim Afinogenov(15.pp), mit drei weiteren Assists neben Briere der Mann des Abends bei den Sabres, zum 1-0 und Rory Fitzpatrick(32.pp) nutzten ebenfalls eine nummerische Überlegenheit aus. Das dritte Tor der Sabres, die ohne ihren verletzten deutschen Stürmer Jochen Hecht auskommen mussten, erzielte Derek Roy(27.).
Einige Zeit sahen die Senators wie die sicheren Sieger aus. Innerhalb von sieben Minuten, nur unterbrochen von der ersten Pause, hatten sie Teamkapitän Daniel Alfredsson(20.), der deutsche Verteidiger Christoph Schubert(26.sh) bei Unterzahl und Patrick Eaves(27.pp) mit 3-1 in Front geschossen.
Nachdem die Hausherren im Mittelabschnitt den Spielstand wieder egalisieren konnten, war es fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Chris Kelly(55.), der die Kanadier erneut in Führung brachte. Doch heute Nacht sollten ihnen auch vier Tore nicht zu einem doppelten Punktgewinn reichen. Von ihren letzten 54 Partien, in denen sie vier oder mehr Treffer erzielt hatten, verloren die Senators keine.
Carolina - Washington 4-3 SO (2-0/0-2/1-1/0-0/1-0) Matt Cullen verwandelte als einziger Schütze seinen Penalty und führte damit die Carolina Hurricanes wieder etwas näher an die Tabellenspitze der Eastern Conference. Der Rückstand der Hurricanes auf die erstplatzierten Senators beträgt nur noch zwei Punkte.
Wie schon in den Aufeinandertreffen mit den Washington Capitals zuvor, taten sich die Hausherren sehr schwer gegen den Letzten ihrer Southeast Division. Die Gastgeber aus der US-Hauptstadt erwiesen sich als voll konkurrenzfähig und ebenbürdiger Gegner. Selbst von einem frühen 0-2 Rückstand nach Toren von Eric Staal(3.) und Matt Cullen(6.) ließen sich die Capitals nicht beeindrucken und kamen im Mittelabschnitt noch einmal zurück ins Spiel. Jeff Halpern(28.pp) und Dainius Zubrus(29./48.pp) bezwangen Carolinas Schweizer Schlussmann binnen 49 Sekunden gleich zwei Mal. Zur Mitte des Schlussdrittels konnte Zubrus mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Hausherren sogar in Front bringen. Kurz darauf saßen mit Ovechkin und Clark gleich zwei Capitals auf der Strafbank. Diese Chance einer Überzahlsituation ließ sich Mark Recchi(54.pp) nicht nehmen und rettete seine Mannschaft mit dem 3-3 Ausgleich in die Verlängerung.
Atlanta - Florida 5-2 (0-0/2-2/3-0) Das Kunststück im Süden Floridas bei den Florida Panthers zu gewinnen ist im bisherigen Saisonverlauf noch nicht vielen gelungen. Erst zum zehnten Mal blieben die Panthers heute Nacht auf heimischen Eis ohne Punktgewinn. Sie unterlagen den noch um einen Playoffplatz kämpfenden Atlanta Thrashers relativ deutlich mit 2-5 Toren. Die Begegnung war aber lange Zeit ausgeglichener als der Endstand vermuten lässt. Nach einem torlosen, aber keineswegs ereignisarmen ersten Spielabschnitt konnten die Hausherren im Mitteldrittel durch Tore von Juraj Kolnik(22.pp) und Martin Gelinas(32.) zwei Mal in Führung gehen. Zwischenzeitlich hatte Steve McCarthy(27.) den 1-1 Ausgleich markiert.
Die Panthers handelten sich aber in der Folgezeit zu viele Strafzeiten ein und wurden hierfür bestraft. Durch zwei Powerplaytreffer von Ilya Kovalchuk(35.pp) und Scott Mellanby(47.pp) gingen die Thrashers erstmals in Front. Als dann zwei Minuten später auch noch Marian Hossa(49.sh/60.en) bei Unterzahl Panthers Schlussmann Roberto Luongo bezwingen konnte war die Partie vorentschieden. Hossa war es auch der mit einem 'Empty Net Goal' in der Schlussminute den Endstand herstellen konnte.
N.Y. Islanders - Toronto 2-3 (0-0/1-1/1-2) Die Toronto Maple Leafs haben sich selbst noch nicht abgeschrieben, auch wenn nur noch geringen Chancen bestehen, dass sie ihren momentanen Rückstand von sechs Punkten auf die achtplatzierten Tampa Bay Lightning in sieben noch ausstehenden Partien aufholen können.
Mit den New York Islanders gab sich heute Nacht im Air Canada Center von Toronto ein Team die Ehre, das sicherlich nicht zu den übermächtigen Gegnern zählt. Die Islanders machten ihren Gastgebern aber lange Zeit das Leben schwer, gingen sogar durch Tore von Alexei Yashin(23.pp) sowie Miroslav Satan(45.pp) zwei Mal in Führung, ehe die Maple Leafs in den letzten zehn Minuten noch einmal alle Kräfte mobilisierten und für ein 'Happy End' sorgen konnten.
Hierbei profitierten der zweifache Torschütze Darcy Tucker(28./51.pp) und Alexei Ponikarovsky(58.) von dem keineswegs überzeugend agierenden Gästetorwart Garth Snow, der sich häufig zu schnell bewegte und auch eine Vielzahl an Schüssen einfach nach vorne abprallen ließ.
In ihren letzten fünf Partien konnten die Maple Leafs neun von zehn möglichen Punkten einheimsen.
Pittsburgh - New Jersey 4-6 (2-2/1-3/1-1) Auf Patrik Elias(4.pp/8./33.) konnten sich die New Jersey Devils heute Nacht in der Continental Airlines Arena von East Rutherford verlassen. Der tschechische Stürmer erzielte beim 6-4 Pflichtsieg über die Pittsburgh Penguins drei Tore, seinen siebten NHL-Hattrick, und bereitete zwei weitere Treffer, Powerplaytore von Scott Gomez(29.pp) sowie Brian Rafalski(46.pp) mit vor. Als weiterer Torschütze der Hausherren zeichnete sich Zach Parise(33.) aus.
Doch auch die Penguins versteckten sich keineswegs. Spielerisch konnten sie durchaus mit ihren Gastgebern mithalten. Erst 29 Sekunden waren im Eröffnungsdrittel gespielt als sie Sidney Crosby(1.) mit 1-0 in Front brachte und noch vor der ersten Pause konnte Andy Hilbert(20./38.pp) mit seinem ersten von zwei Toren den Spielstand egalisieren. Verhindern konnte aber auch er nicht die 22. Auswärtsniederlage, des in der Fremde schlechtesten Teams der Liga. Die Ergebniskosmetik zum 4-6 Endstand gelang Jani Rita(49.).
Nashville - Chicago 3-4 (1-4/1-0/1-0) Die Playoffs rücken immer näher und die Leistungskurve der Nashville Predators verläuft immer stetiger nach unten. Auch bei den Chicago Blackhawks unterlagen die Predators, die von ihren letzten sieben Partien sechs verloren und dabei sind so ihr Heimrecht in der ersten Playoffrunde zu verspielen.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren, die durch Duncan Keith(9.) mit 1-0 in Führung gingen, fiel bereits in den letzten fünf Minuten vor der ersten Pause. Patrick Sharp(16.), Mark Bell(17.) und Rene Bourque(20.) konnten in diesem Zeitraum Chris Mason und den eingewechselten, später wieder ausgetauschten Pekka Rinne gleich drei Mal bezwingen.
In den noch verbleibenden 40 Spielminuten konnten es sich die Hausherren erlauben sich rein auf ihre Defensivarbeiten zu konzentrieren. Zwar mussten auch sie noch in jedem Drittel ein Gegentor durch Dan Hamhuis(24.pp) und Mark Eaton(41.) hinnehmen, am Ende lief den Predators aber die Zeit davon. Nashvilles ersten Treffer zum 1-1 Gleichstand hatte Greg Johnson(14.) aus einem schnell vorgetragenen Konter heraus erzielt.
San Jose - Colorado 2-1 (0-1/1-0/1-0) Nur noch die geringere Anzahl von Siegen trennen die San Jose Sharks von einem Playoffplatz. Heute Morgen konnten die Kalifornier aus dem Pepsi Center von Denver zwei Punkte entführen und zogen mit den achtplatzierten Vancouver Canucks, die aber schon zwei Partien mehr absolviert haben, gleich.
Auch ihre heutigen Gastgeber, die Colorado Avalanche, stehen noch keineswegs sicher in den Playoffs. Zwar rangieren sie auf Platz sechs in der Western Conference, haben dabei aber auch nur drei Punkte Vorsprung gegenüber den Sharks.
Beim heutigen Aufeinandertreffen gelang dem Deutschen Marcel Goc(43.) zu Beginn des Schlussdrittels das verdiente 2-1 Siegtor für die Gäste, die sowohl von der Spielanlage, wie auch vom Engagement den Avalanche überlegen waren. 'Avs' Schlussmann Peter Budaj ließ einen leichten Schuss abprallen und Goc musste nur noch den Schläger hinhalten.
Die Hausherren hatten stark begonnen und waren nicht einmal unverdient durch ein Tor von Andrew Brunette(13.) in Führung gegangen. Anschließend übernahmen aber die Sharks das Kommando, wobei sich die Avalanche häufig unnötige Strafzeiten einfingen. Direkt daraus konnten die Kalifornier zwar kein Kapital schlagen, sie konnten sich aber Ende des Mittelabschnitts auf ihren Topscorer Joe Thornton(38.) verlassen, dem 2 1/2 Minuten vor Drittelende das 1-1 Remis gelang.
Phoenix - Calgary 2-5 (0-1/1-3/1-1) Mit großen Schritten nähern sich die Calgary Flames ihrer Divisionsmeisterschaft im Nordwesten. Auch ihre heutigen Gäste im Saddledome, die Phoenix Coyotes, konnten ihnen keine Steine in den Weg legen. Souverän mit einem 5-2 Erfolg erledigten sich die Flames ihrer Hausaufgabe und bauten ihren Vorsprung gegenüber den zweitplatzierten Avalanche auf fünf Punkte aus.
Die Hausherren dominierten von der ersten Minute an das Spielgeschehen und nach einer halben Stunde, in der Rookie Dion Phaneuf(18.pp), das 19. Saisontor des offensivstarken Verteidigers, Jarome Iginla(28.pp) sowie Stephane Yelle(32.) Gästeschlussmann Philippe Sauve bezwingen konnten, war die Partie vorentschieden. Gegen die auch in der Defensive gut stehenden Flames konnte das Team von Wayne Gretzky nur zwei Mal im Powerplay durch Shane Doan(34.pp) und Geoff Sanderson(48.pp) punkten.
Die Führung der Flames, die von ihren letzten fünf Partien vier gewannen, bauten Shean Donovan(40.) und Kristian Huselius(54.pp) wieder auf einen 3-Tore Vorsprung aus.