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2006-04-05 

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SPIELTAG 05.04.2006

Petr Sykora(NYR) verwandelt seinen Penalty gegen Robert Esche(PHI).

Philadelphia - N.Y. Rangers 2-3 SO (0-1/2-0/0-1/0-0/0-1)
Einen weiteren Schritt in Richtung Divisionsmeisterschaft machten die New York Rangers mit einem 3-2 Erfolg im heimischen Madison Square Garden gegen die Philadelphia Flyers. Im Penaltyschießen erwiesen sich Michael Nylander(7.) und Petr Sykora als treffsichere Schützen, die den Rangers den Zusatzpunkt gegen ihren direkten Verfolger sicherten. Durch diesen bauten die Rangers nicht nur ihre Führung in der Atlantic Division auf fünf Punkte aus sondern konnten sich zum ersten Mal seit 1997 für die Playoffs in der Eastern Conference qualifizieren.
Nylander hatte bereits im ersten Durchgang die Hausherren hochverdient mit 1-0 in Front gebracht. In der Folgezeit bis zur ersten Pause boten sich den Rangers noch einige gute Gelegenheiten ihre Führung weiter auszubauen, die sie aber leichtfertig vergaben.
Zur Mitte des zweiten Durchgangs sollte sich dies rächen. Innerhalb von fünf Minuten wendeten Mike Knuble(27.) und Simon Gagne(32.) das Blatt zu Gunsten der Flyers. So entwickelte sich in der letzten halben Stunde ein unterhaltsamer Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Im Schlussdrittel dauerte es nicht lange bis Martin Straka(46.) zum zweiten Mal Gästegoalie Robert Esche, der insgesamt 38 Torschüsse parieren konnte, bezwang.

Boston - Montreal 3-5 (0-0/2-2/1-3)
Die Montreal Canadiens ziehen weiter von Sieg zu Sieg und damit in Richtung Playoffqualifizierung. Heute Nacht bezwangen sie im Bell Centre von Montreal in einer hart umkämpften Partie die Boston Bruins mit 5-3 Toren.
Den siebten Sieg in Folge der Canadiens machten fünf Minuten vor Spielende Christopher Higgins(55.) und Aaron Downey(56.) mit einem Doppelschlag perfekt. Den Grundstein hatten zuvor Jan Bulis(23.pp), Michael Ryder(34.pp) und Teamkapitän Saku Koivu(44.pp) mit drei Powerplaytoren gelegt.
Die Bruins erwiesen sich lange Zeit als starker Gegner, der trotz seinem Verfehlen der Playoffs nicht gewillt war sich kampflos zu ergeben. Zwei Mal nach Treffern von Patrice Bergeron(21.pp/35.pp) und dem Deutschen Marco Sturm(41.), für ihn war es bereits das 28. Saisontor, lagen die Gäste aus 'Beantown' sogar in Front.

St. Louis - Minnesota 4-5 SO (1-1/3-2/0-1/0-1)
Eine kurzweilige, unterhaltsame Partie boten die Minnesota Wild und St. Louis Blues den Besuchern im Xcel Energy Center. Für beide Teams geht es in dieser Saison, nach dem Verfehlen der Playoffs, nur noch um die Ehre.
Unbefreit spielten die Kontrahenten auf, vernachlässigten dabei ihre Defensivaufgaben, und bezwangen im wechselnden Rhythmus die bedauernswerten Schlussleute, Reinhard Divis auf Seiten der Gäste sowie Josh Harding, der seine erste NHL-Partie im Kasten der Wild bestritt.
Lee Stempniak(14.pp), Mike Glumac(30.pp), Jamal Mayers(38.sh) und Timofei Shishkanov(39.) schossen die Blues gleich vier Mal in Front. Doch es sollte wieder nichts aus einem doppelten Punktgewinn für das Tabellenschlusslicht werden. Stephane Veilleux(15.), Mattias Weinhandl(35.), Marc Chouinard(38.pp) und Wes Walz(46.) retteten die Hausherren noch in die Verlängerung.
Die Entscheidung zu Gunsten der Wild besorgte im 'Shootout' Brian Rolston, der als dritter Schütze der Hausherren den entscheidenden Penalty verwandeln konnte. Für die Blues bedeutete dies die elfte Niederlage hintereinander.

Los Angeles - Anaheim 2-6 (2-1/0-1/0-4)
Die Mighty Ducks of Anaheim bezwangen heute Morgen im südkalifornischen Derby die Los Angeles Kings mit 6-2 Toren und stehen damit so gut wie sicher in den Playoffs der Western Conference. Selbst auf dem fünften Platz rangierend beträgt ihr Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz bei noch sieben ausstehenden Partien sieben Zähler.
Für die Nachbarn aus Los Angeles wird es dagegen immer schwerer die begehrten Playoffs zu erreichen. Nicht nur dass ihr Rückstand auf die achtplatzierten Vancouver Canucks konstant blieb, mit den punktgleichen San Jose Sharks, die noch zwei Spiele mehr in der Hinterhand haben, liegt ein weiteres Team auf Lauerstellung mit besseren Aussichten auf eine Playoffteilnahme als die Kings.
Das Konzept der Gäste, die zuletzt zwei Mal 'Zu Null' gewonnen hatten, aus einer kompakt stehenden Defensive heraus mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen, ging nur ein Drittel lang auf. Nach Toren von Tim Gleason(7.) und Craig Conroy(12.) bei einem Gegentreffer durch Teemu Selanne(11.pp) gingen die Kings mit einer 2-1 Führung in die erste Drittelpause. Danach mussten sie sich der Übermacht der Mighty Ducks geschlagen geben. Dem folgenden Sturmlauf der Hausherren konnten die Kings nur im Mittelabschnitt, in dem sie sich nur ein Gegentor von Joffrey Lupul(22.pp) einfingen, noch einigermaßen standhalten.
Im Schlussabschnitt, nach dem dritten Überzahltreffer der Hausherren, dem zweiten von Teemu Selanne(45.pp), bahnte sich das Debakel der Kings an, das der zweifache Torschütze Samuel Pahlsson(52./60.en) und Corey Perry(60.) in der Schlussminute vollendeten.

 

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